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Anbau der Traubensilberkerze

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Geschrieben von 2011-02-08
Zuletzt aktualisiert am 2013-11-2121.11.2013
Anbau der Traubensilberkerze Fotolia_©emer

Die Traubensilberkerze ist eine prächtige Pflanze. Sie kann bis zu 2 Meter hoch wachsen und ist durch ihre eindrucksvolle Blüte ein richtiger Blickfang.

Als eine wertvolle Arzneipflanze passt sie daher auch in jeden Garten. Möchte man die Pflanze zu Arzneizwecken anbauen sollte man beachten, dass sie halbschattige Standorte z.B. unter Bäumen bevorzugt. Auch mag die Pflanze einen eher lehmigen, feuchten bis sumpfartigen Boden, der jedoch reich an Nährstoffen sein sollte. Zudem ist die Traubensilberkerze eine der wenigen Pflanzen die sogar Staunässe toleriert.

Für die Vermehrung der Traubensilberkerze eignet sich am besten die Teilung der Pflanze. Darüber hinaus kann Saatgut der Traubensilberkerze im Herbst ausgesät werden. Das Keimverhalten der Samen ist jedoch eher schlecht, weswegen die Methode der Teilung die Vermehrungsform der ersten Wahl darstellt. Aus diesem Grund wird in diesem Text ausschließlich die Pflanzenteilung erklärt, da diese Methode unproblematisch und sicher durchführbar ist.

Die Traubensilberkerze ist eine unempfindliche und robuste Pflanze. Berichte über Krankheiten und Schädlinge liegen derzeit nicht vor.

Teilung der Traubensilberkerze

Die Pflanzenteilung gehört zu den einfachsten Praktiken eine Pflanze zu vermehren. Auch unter Gärtnern ist die Teilung eine verbreitete Methode.

Die Traubensilberkerze wird am besten im Herbst oder im Vorfrühling geteilt, wenn sie sich nicht in der aktiven Wachstumsphase befindet.

Vor der eigentlichen Teilung sollte der Boden des zukünftigen Standorts bearbeitet werden und mit Gartenkompost, Lauberde oder Hornspäne gedüngt und verbessert werden.

Wird die Traubensilberkerze für Teilungen ausgehoben, sollte sie zunächst durch Schütteln oder Waschen am Wurzelstock von Erde befreit werden. Der saubere Wurzelstock zeigt eine „natürliche Teilungslinie“ auf, sodass die Pflanze leicht mit minimalem Schaden an ihren Wurzeln, Knospen oder Trieben getrennt werden kann.

Die Pflanze sollte auseinander gezogen werden. Das beschädigt sie weniger, als sie zu schneiden. Besitzt die Traubensilberkerze eine große Wurzelmasse, ist eine Handgabel nützlich, um kleine Ballen herauszulösen. Besitzt die Pflanze jedoch eine sehr große, fleischige Wurzel, die sogar verholzt ist, sollte sie auseinander geschnitten werden. Ein Spaten oder ein altes, kräftiges Brotmesser ist hierfür gut geeignet.

Allerdings ist bei der Teilung Vorsicht angesagt, damit möglichst geringe Schädigungen an der Wurzel auftreten. Wichtig zu wissen ist zudem, dass die freiliegenden Wurzeln niemals ausgetrocknet werden dürfen. Sie sterben ansonsten innerhalb kurzer Zeit ab.

Ist der Wurzelstock nur wenig beschädigt, setzt sich das Wurzelwachstum an ihrem neuen Standort in der Regel unvermindert fort und bereits im frühen Sommer erscheinen die ersten neuen, blühenden Traubensilberkerzen.

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Krankheiten und Schädlinge der Traubensilberkerze

Die Traubensilberkerze mag nur eines nicht: Trockenheit. Ansonsten liegen zur der Pflanze noch keine Berichte über Krankheiten vor.

Schädlinge neigen eher dazu einen großen Bogen um die Pflanze zu machen, weil sie einen für Insekten oft unangenehmen Geruch verbreitet.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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