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Teebaum, australischer – Melaleuca alternifolia

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Geschrieben von Redaktion
Zuletzt aktualisiert am 14.02.2014
Teebaum, australischer – Melaleuca alternifolia

Ätherisches Öl für eine gesunde Haut

Der Mensch heilt mit dem, was die Natur ihm gibt – das trifft ganz besonders auf die Aborigines auf dem australischen Kontinent zu. Das pflanzenheilkundige Wissen der australischen Ureinwohner, etwa über den Australischen Teebaum (Melaleuca alternifolia) hat dabei nichts mit Magie zu tun. Ihre Anwendungen sind einfach, realistisch – und effektiv. Wie die moderne Phytotherapie setzten sie das ätherische Öl der Heilpflanze bei Hauterkrankungen ein.

Wissenswertes über den Australischen Teebaum

Australischer Teebaum, der in Europa wie in Australien unter der Bezeichnung Teebaum bekannt ist, hat mit Tee im Grunde nur sehr wenig zu tun. Zwar hat der britische Entdecker und Weltumsegler James Cook aus den Blättern der Pflanze bereits vor rund 250 Jahren einen schmackhaften und bekömmlichen Tee gebraut, doch heute wie damals liegt sein Nutzen auf ganz anderen Gebieten.

Der von der Wissenschaft Melaleuca getaufte Baum wird – je nach Nutzungsart – in der australischen Volksmedizin Schmalblättrige Papierrinde, Weiße Papierrinde oder auch Salbenbaum genannt. Nicht nur australische Firmen, die das traditionsreiche Teebaumöl heute vermarkten, preisen es für Anwendungen wie der Shampoonierung, als Mundspülung oder Gurgelwasser, bei Muskelschmerzen, Schnittwunden oder Verbrennungen an. So mancher dieser Anwendungsbereiche wurde direkt aus dem Erfahrungswissen der Aborigines übernommen.

Wer in Deutschland den Wirkstoff des Teebaums, das Teebaumöl, medizinisch anwenden möchte, sollte unbedingt auf die Qualität des Wirkstoffes achten. Empfehlenswert sind die Teebaumöle nach „Internationalen Standard ISO 4730“ und „Ausstralischen Standard 2782-1985“, weil sie einen hohen Anteil an wirksamen Inhaltsstoffen garantieren. Andere Teebaumöle können beispielsweise hohe Mengen vom ätherischen Öl Cineol enthalten, was zur Folge hat, dass der Wirkstoff kaum gegen Bakterien und Pilze wirkt, sondern eher schmerzstillende Eigenschaften besitzt. Der Cineolgehalt des Australischen Teebaumöls sollte also so gering wie möglich sein.

Botanik des Australischen Teebaums

Australischer Teebaum ist ein 7 bis 15 Meter hochwachsender Baum aus der Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae). Seine kurzen Blätter erreichen gerade einmal eine Länge zwischen einem und zweieinhalb Zentimetern. Sie enthalten zahlreiche Öldrüsen und sind ungeteilt, ledrig, meist lanzettlich sowie spitz zulaufend. Junge Triebe des Australischen Teebaums sind noch weißlich behaart, während ältere Zweige kahl sind. Sein Stamm ist ebenfalls weißlich und mit einer dünnen, papierartigen Rinde umgeben. Die weißen Blüten des Baums sind auffallend. Sie sitzen meist endständig auf den Zweigen und haben eine bis zu fünf Zentimeter lange Ähre. Kron- und Kelchblätter sind etwa gleich lang. In ihnen befindet sich der unterständige Fruchtknoten, der teilweise mit der hohlen Blütenachse verwachsen ist. Die Frucht hingegen ist eine zylinderförmige Kapsel, die einen Durchmesser von bis zu vier Millimetern hat.

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Verwendete Pflanzenteile und Inhaltsstoffe des Australischen Teebaums

Medizinisch zum Einsatz kommt das Australische Teebaumöl, das ein ätherisches Öl darstellt. Es wird aus den Blättern und Zweispitzen des Australischen Teebaums destilliert. Üblicherweise wird hierzu der Baum mit dem botanischen Namen Malaleuca alternifolia verwendet. Es können aber auch die Arten Melaleuca linariifolia, Melaleuca dissitifolia und anderen Melaleuca-Sorten eingesetzt werden, wenn sie die geltenden Qualitätsansprüche erfüllen.

In der medizinischen und pharmazeutischen Fachsprache wird das Australische Teebaumöl Melaleucae alternifoliae aetheroleum, oder kurz Melaleucae aetheroleum genannt.

Anforderungen an die Qualität werden in Europa durch das Europäische Arzneibuch (PhEur) geregelt, welches einen Mindestgehalt an speziellen ätherischen Ölen vorschreibt.

Dazu gehören als Inhaltsstoffe mindestens 30% Terpinen-4-ol, 10 bis 28% γ-Terpinen, 0,5 bis 12% ρ-Cymen, 1,5 bis 8% α-Terpineol, 1 bis 6% α-Pinen sowie 1,5 bis 5% Terpinolen. Außerdem muss weniger als 7% Aromadendren enthalten sein.

Medizinische Wirkungen

Australisches Teebaumöl eignet sich hervorragend zur Behandlung von Hauterkrankungen, die bakteriellen Ursprungs sind oder bei denen Pilzerkrankungen zugrunde liegen. Dazu gehören insbesondere die Behandlung von Akne, Herpesviren, Warzen und Fußpilz.

Der europäische Dachverband der nationalen Gesellschaften für Phytotherapie (ESCOP) befürwortet die Anwendung von Australischem Teebaumöl „bei bakteriellen und Pilzinfektionen der Haut, einschließlich Furunkolose, Fußpilz, Onychomycosis und Schuppen sowie bei Vaginalinfektionen.“

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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Die Angaben sind ausschließlich zu Informations­zwecken bestimmt und stellen keine Kauf- oder Anwendungs­empfehlung dar. Diese Informationen ersetzen auch nicht die Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.