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Herkunft der Sägepalme (Sabal)

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Geschrieben von Dr. rer. medic. Nadine Berling-Aumann , Ökotrophologin
Zuletzt aktualisiert am 25.08.2014
Herkunft der Sägepalme (Sabal)

Bei einer Reise durch Kalifornien, über die Bahamas und überhaupt an allen küstennahen Sumpfgebieten im südlichen Nordamerika wird man zwangsläufig auf Palmen treffen. Auch die Sägepalme kommt hier häufig vor, bis heute übrigens überwiegend in Wildwuchs. Aber auch die Zucht der Palme ist möglich.

Neben der medizinisch gebrauchten Sägepalme (Sabal serrulata/Serenoa repens), gibt es weitere 16 andere Palmenarten, die den Gattungsnamen Sabal tragen. Sie wachsen wie die Sägepalme im südlichen Nordamerika, kommen aber auch im Nordosten Mexikos, den Bermuda-Inseln, manchen karibischen Inseln und im nördlichen Südamerika vor.

Heimat und Standort der Sägepalme

Aller Wahrscheinlichkeit nach war es der amerikanische Botaniker Sereno Watson (1826 bis 1892), der der Sägepalme ihren botanischen Namen gab. Er grenzte die Heimat des buschförmigen Palmengewächses von den südöstlichen Küstengebieten der USA über South Carolina und Florida bis zum Mississippi ein.

Die Sägepalme mag es heiß. Sie bevorzugt ein trockenes und warmes bis heißes Klima und benötigt viel Sonne zum Wachsen. Sie gedeiht auf sandigen Böden, mag aber auch gut durchlüftete, nicht zu feuchte Standorte. Wie bei allen Palmen ist auch bei der Sägepalme zu beachten, dass ihre Wurzeln viel Platz brauchen. Stehen die Pflanzen zu eng zusammen besteht schnell die Gefahr, dass sich das Fäulnisrisiko erhöht. Das ist besonders wichtig zu wissen, weil die Sägepalme hierzulande häufig in (großen) Blumentöpfen gezogen wird und spätestens vor dem ersten Frost ins Haus geholt werden sollte.

Es gibt jedoch in Deutschland auch erste Züchtungen mit weniger frostempfindlichen Sägepalmen. Diese Sorte wird als Serenoa repens silver bezeichnet. Sie entwickelt sich in der Wachstumsphase gut bei Temperaturen zwischen 15 bis 28°C und ist bis zirka -9°C frostbeständig. Bei länger anhaltenden Frösten sollte die Palme jedoch in jedem Fall ins Haus gebracht und an einem warmen Standort platziert werden.

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Verbreitungswege der Sägepalme

Das natürliche Vorkommen ist wie Verbreitung der Sägepalme (Sabal) ziemlich genau begrenzt und beschränkt sich ausschließlich auf die Küstengebiete der südöstlichen USA. Dort kommt die Sägepalme jedoch schon seit mehreren tausend Jahren vor, wie man von fossilen Funden der Früchte weiß.

Zwar kann die Palme sowohl durch Samen als auch durch Teilung vermehrt werden, ihr Lebensraum ist jedoch stark an die klimatischen Umgebungsbedingungen gekoppelt. Trotzdem ist die Sägepalme nicht auf die Verbreitung durch den Menschen angewiesen. Die Samen werden oft von Vögeln oder kleinen Säugetieren verzehrt und anderswo ausgeschieden. An günstigen Standorten können nach zwei bis drei Monaten neue Sägepalmenpflanzen entstehen.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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