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Anbau der Sägepalme (Sabal)

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Geschrieben von 2011-02-07
Zuletzt aktualisiert am 2014-08-2525.08.2014
Anbau der Sägepalme (Sabal) Fotolia_©MichaelRoush

Im Unterschied zu vielen anderen Palmenarten ist die Sägepalme relativ unempfindlich gegenüber Kälte und Frost. Manche Arten vertragen Temperaturen bis -9°C – allerdings nicht dauerhaft.

Die Sägepalme (Sabal serrulata/Serenoa repens) mag es trotzdem warm und sonnig. Deshalb sollte bei einem Anbau stets darauf geachtet werden, dass sie in großen Kübeln angebaut wird. Sie kann sowohl durch Saatgut als auch durch Teilung vermehrt werden. Die Palme verträgt zudem nicht sehr viel Feuchtigkeit. Zu viel aber auch zu wenig Wasser und dunkle Standorte können einen Befall mit Krankheiten oder Schädlingen begünstigen.

Aussaat der Sägepalme

Die Sägepalme wird am besten in Töpfen ausgesät. Dabei sind tiefe Töpfe angeraten, weil diese einen Wasserstau verhindern können und eine gute Belüftung der Sämlingswurzeln ermöglichen. In jeden Topf mit einem Durchmesser von etwa 15 Zentimetern sollte geeignete Aussaaterde gegeben werden und eine dünne Schicht mit feinem Kies (5 mm). Die Samen sind gleichmäßig auszulegen, wobei eine Lufttemperatur von 30 bis 35°C und eine hohe Luftfeuchtigkeit wichtig für eine gute Keimungsrate ist. Sie beträgt zwischen 50 und 70 Prozent, wobei die Keimung drei bis zu 18 Monaten dauern kann.

Jetzt sollte der Topf an einem warmen, hellen, feuchten Standort gehalten werden. Sobald sich die ersten zwei Blätter gebildet haben, können die Sämlinge in größere, zuvor beschriftete Töpfe umgetopft werden, wobei die Wurzeln gut entwickelt sein sollten. Während des Wachstums sollten Jungpflanzen am besten mit Blattdünger versorgt werden.

Teilung der Sägepalme

Die Sägepalme (Sabal) hat einen kriechenden Wurzelstock, der relativ leicht geteilt werden kann, um daraus neue Pflanzen zu züchten. Hierzu wird die Palme aus dem Topf genommen und Ableger mit drei bis sechs Blattpaaren sowie guter Bewurzelung ausgesucht. Die Wurzeln der Ableger sind vorsichtig mit einer Handgabel zu lösen. Anschließend kann ein Ableger mit einer Baumschere vom Hauptspross abgetrennt werden, wobei die Wurzel möglichst dicht an der Mutterpflanze durchgeschnitten werden sollte. Beschädigte oder krankhafte Wurzeln sollten jetzt mit einem sauberen und scharfen Messer gestutzt werden. Zum Schutz vor Fäulnis können die Wurzeln nun mit einem Anti-Pilz-Mittel (Fungizid) betupft werden. Im letzten Schritt sind die Ableger in einen beschrifteten Topf zu pflanzen, der für die Aufnahme der Wurzeln gerade groß genug ist und mit einem passenden Substrat aufgefüllt wird. Dabei sollte der Ableger so tief eingepflanzt werden wie zuvor und in einem warmen, feuchten und halbschattigen Raum gehalten werden.

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Krankheiten und Schädlinge

Wenn der Boden der Palme im Sommer zu lange der Trockenheit ausgesetzt ist sowie bei extrem geringer Luftfeuchtigkeit (Heizungsluft) ist ein Schädlingsbefall mit Spinnenmilben oder Läusen möglich.Aus diesem Grund sollte die Sägepalme regelmäßig mit einer Brause und lauwarmen Wasser abgespült werden. Gegossen werden sollte die Pflanze bei heißen Temperaturen regelmäßig, während Herbst, Winter und Frühling jedoch nur ein- bis zweimal pro Woche.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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Sägepalmenfrüchte – Sabal fructus
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