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Rosenwurz – Rhodiola rosea

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Geschrieben von 2013-09-13
Zuletzt aktualisiert am 2014-09-0303.09.2014
Rosenwurz – Rhodiola rosea

Leistungsfähiger Körper und wacher Geist

Seit einigen Jahren gewinnt der Rosenwurz (Rhodiola rosea) vor allem in Sportlerkreisen immer mehr an Popularität. Dazu tragen die Marketingexperten der großen Pharmafirmen nicht unerheblich bei. Allerdings hat die dickblättrige Pflanze noch einiges mehr zu bieten als Leistungssteigerung für Sportler. So soll Rosenwurz auch positive Wirkungen auf das Langzeitgedächtnis besitzen.

Wobei hilft der Rosenwurz?

Nach jüngeren Forschungsergebnissen bescheinigt die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) der Wurzel des Rosenwurz eine Erhöhung der Stressresistenz, Leistungssteigerung auf körperlicher und geistiger Ebene und die Verbesserung des Gedächtnisses. Außerdem kann es zu einer beschleunigten Erholung nach körperlicher Anstrengung kommen.

Rosenwurz ist ein anerkanntes pflanzliches Arzneimittel.

Alles zur medizinischen Wirkung von Rhodiola erfahren Sie hier.

Wissenswertes über Rosenwurz (Rhodiola)

Gerade beim Stichwort Leistungssteigerung kommt schnell der Gedanke an Doping auf. Tatsächlich gibt es einige Heilpflanzen, darunter Rosenwurz und Taigawurzel, die durchaus eine Verbesserung der körperlichen wie geistigen Belastbarkeit bewirken können. Das hat allerdings nichts mit Doping zu tun. Die Pflanzen fördern die Bildung körpereigener Botenstoffe, die positive Wirkungen auf Nervenzellen im Gehirn entfalten können und antientzündlich wirken. In der Folge kann eine Verbesserung der Stressresistenz eintreten, eine Wirkung, von der auch Burn-Out-Patienten profitieren können.

Da erscheint es nicht verwunderlich, dass die in Skandinavien und Russland heimische Pflanze bei russischen und asiatischen Sportlern lange Zeit als eine Art pflanzliche Geheimwaffe zur Leistungssteigerung und Erhöhung der körperlichen Ausdauer galt. Dabei hat Rosenwurz auch in Ländern wie China und Korea eine lange Tradition. Dort steht das Wurzelwerk der Pflanze seit mehr als 3000 Jahren auf dem Speiseplan. 

Die traditionellen Anwendungsgebiete der Heilpflanze in Russland und Asien, wie z.B. Verbesserung des Gedächtnisses und beschleunigte Erholung nach körperlichen Anstrengungen, konnten inzwischen in wissenschaftlichen Untersuchungen belegt werden.

Rosenwurz ist in Deutschland als traditionelles Arzneimittel zugelassen. Arzneimittel mit Rosenwurzwurzel-Extrakten gibt es in der Apotheke. Die tägliche empfohlene Einnahmedosis sollte bei 144 mg bis 200 mg liegen.

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Botanik von Rosenwurz (Rhodiola)

Rosenwurz ist eine ausdauernde (mehrjährige), strauchartige Pflanze, die eine Höhe von bis zu 35 cm erreicht und zu der Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae) gehört. Der Name Rosenwurz lässt sich vom Duft des dicken, knollenartigen Wurzelstocks herleiten. Aus Wurzelstock, der übrigens nach Rosen duftet, wachsen mehrere Stängel. Ihre sitzenden, dicken Blätter haben keinen Stiel und sind von grünlich-blauer Farbe. Sie dienen als Wasserspeicherorgane. Rosenwurz blüht in den Monaten Mai und Juni. Vor dem Verblühen verfärben sich die gelben Blüten der Pflanze orange-rot. Übrigens: Rosenwurz kommt entweder als männliche oder als weibliche Pflanze vor.

Verwendete Pflanzenteile und Inhaltsstoffe von Rosenwurz (Rhodiola)

Die therapeutisch eingesetzten Pflanzenteile von Rosenwurz ist sein getrockneter Wurzelstock. Daher wird der Wirkstoff zu Deutsch wahlweise Rosenwurzwurzel, Rosenwurzwurzelstock oder schlicht Rosenwurz (latein: Rhodiola) genannt.

Zur Abgrenzung zur Stammpflanze (Rosenwurz mit Blüten, Blättern, Stängeln und Wurzeln) wird im weiteren Verlauf ausschließlich von Rosenwurzwurzel als Wirkstoff gesprochen. In der medizinischen und pharmazeutischen Fachsprache heißt die Rosenwurzwurzel Rhodoliae roseae radix

Die Rosenwurzwurzel enthält sechs verschiedene Inhaltsstoffgruppen, die alle zu der Fraktion der sekundären Pflanzenstoffe gehören. Sie schließen Phenylpropanoide, Phenylethanoide, Flavonoide, Phenylcarbonsäuren und Mono- sowie Triterpene ein. Außerdem enthält der Wirkstoff Gerbstoffe.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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