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Olivenöl – Oleum olivarum

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Geschrieben von Redaktion
Zuletzt aktualisiert am 11.03.2014
Olivenöl – Oleum olivarum

Günstige Fettsäurezusammensetzung für gute Blutfettwerte

Medizinische Wirkstoffe des Olivenbaums im eigentlichen Sinne sind die Blätter der Pflanze, die als Olivenblätter oder Ölbaumblätter bezeichnet werden.

Wegen seiner nachweislichen schützenden und gesundheitsfördernden Wirkungen soll das Olivenöl, das aus den Früchten des Baums gewonnen wird, ebenfalls dargestellt werden.

Olivenöl ist ein Lebensmittel, das sich bei regelmäßigem Verzehr nachweislich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirkt und damit Arterienverkalkung (Arteriosklerose) vorbeugen kann. Außerdem wurde speziellen Inhaltsstoffen des Olivenöls nachgewiesen, dass sie den Blutzuckerspiegel senken können und möglichweise vorbeugende Eigenschaften gegenüber der Entstehung von Dickdarmkrebs und Brustkrebs besitzen.

Auf einen Blick:

Olivenöl

  • Wirkt: senkend auf schädliches LDL-Cholesterin, möglichweise blutzuckersenkend, wahrscheinlich krebsvorbeugend
  • Kann als Lebensmittel eingesetzt werden: bei erhöhtem Cholesterinspiegel

Inhaltsstoffe des Olivenöls

Wie alle Fette und Öle setzt sich auch das Olivenöl aus verschiedenen Fettsäuren zusammen. Sein Anteil an gesättigten Fettsäuren beträgt 19%, einfach ungesättigte Fettsäuren schlagen mit 73% zu Buche und bei etwa 8% handelt es sich um mehrfach ungesättigte, lebensnotwendige (essentielle) Fettsäuren. Zu der letzten Gruppe gehört u.a. die Linolsäure.

Von herausragender Bedeutung scheint die Ölsäure zu sein, die eine einfach ungesättigte Fettsäure darstellt. Ölsäure soll insbesondere das Herzinfarktrisiko senken können, da es zu einer Abnahme des schlechten Cholesterins (LDL-Cholesterins) führen kann.

Neuere Erkenntnisse zeigen darüber hinaus, dass eine weitere Inhaltsstoffgruppe, die Triterpenoide, vielfältige positive Wirkungen auf den Körper entfalten können.

Triterpenoide gehören in die Gruppe sekundärer Pflanzenstoffe. Einige bedeutsame Triterpenoide im Olivenöl sind Erythrodiol, Oleanolsäure und Maslinsäure. Sie können möglicherweise Dickdarmkrebs vorbeugen, positiv (senkend) auf den Blutzuckerspiegel und den Cholesterinspiegel wirken können.

Anwendung bei erhöhtem Cholesterinspiegel

Vermindert schlechtes Cholesterin

In der Entstehung von Arterienverkalkung (Arteriosklerose) verfügt das sogenannte Low-density-Cholesterin (LDL-Cholesterin) über eine Schlüsselfunktion. Ein sehr guter LDL-Anteil im Blut liegt unter 100 mg/dl. Wichtig zu wissen ist allerdings, dass der LDL-Gehalt des Blutes im Laufe des Lebens natürlicherweise leicht ansteigt, weil die Tätigkeit der LDL-Empfangsstelle (Rezeptor) abnimmt.

Olivenöl verfügt über einen besonders hohen Anteil an Ölsäure, die eine einfach ungesättigte Fettsäure darstellt – und das macht Olivenöl besonders attraktiv.

Ölsäure verfügt die hervorragende Eigenschaft LDL-Rezeptoren (die im Alter weniger werden) aktivieren zu können! Das bedeutet, dass durch den regelmäßigen Verzehr von Olivenöl das LDL-Cholesterin im Blut gering gehalten wird, ohne dass das „gute Cholesterin“ High-density-Cholesterin, kurz HDL-Cholesterin, davon beeinträchtigt wird.

In Folge kann durch Olivenöl langfristig das Risiko an Arteriosklerose zu erkranken vermindert werden.

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Anwendung bei erhöhtem Blutzuckerspiegel

Verbessernd auf den Blutzuckerspiegel

Die Beobachtung, dass bestimmte Inhaltsstoffe des Olivenöls einen senkenden Einfluss auf den Blutzuckerspiegel ausüben können, ist relativ neu.

Verantwortlich für die blutzuckersenkende Wirkung wird die sogenannte Oleanolsäure gemacht, ein Triterpenoid.

In Tierversuchen zeigte sich nachweisbar, dass die Gabe von Oleanolsäure in den Bauchraum eine Steigerung der Insulinbildung und –ausschüttung zur Folge hatte. Zusätzlich wurde nachgewiesen, dass Zucker (Kohlenhydrate) im Dünndarm schneller abgebaut werden konnten.

Ob der Anstieg des Blutzuckerverbrauchs beim Menschen ebenso erfolgreich verlaufen kann, bleibt mit Spannung zu erwarten.

Anwendung zur Krebsvorbeugung

Möglicherweise senkend auf das Entstehungsrisiko von Krebs

Die Vorstellung, dass man mit Olivenöl Krebserkrankungen vorbeugen und sogar behandeln kann, dürfte bei den meisten Menschen im ersten Moment zu Stirnrunzeln führen, ist jedoch nach neueren Erkenntnissen vielleicht sogar möglich – jedenfalls bei manchen Krebsarten.

So zeigte sich, dass speziell ein Inhaltsstoff im Olivenöl, die Oleanolsäure, bei regelmäßigem Verzehr Dickdarmkrebs vorbeugen kann.

In älteren Untersuchungen zur Krebsentstehung in Verbindung mit dem Verzehr von Olivenöl wurde darüber hinaus festgestellt, dass Frauen, die regelmäßig den Nährstoff in ihre Ernährung einbanden, weniger häufig an Brustkrebs erkrankten.

Olivenöl

Darreichungsform und Dosierung des Olivenöls

Olivenöl ist ein Lebensmittel, sich gut zur Vorbeugung von Arterienverkalkung, zur Balancierung des Cholesterinspiegels und zur Vorbeugung von Brust- und Dickdarmkrebs in die tägliche Ernährung einbinden lässt.

Insgesamt sollte die tägliche Fettaufnahme bei Erwachsenen etwa 30% der Gesamtenergieaufnahme betragen. Der Anteil des Olivenöls kann bezogen auf alle Fette (100%) etwa 13% betragen.

Olivenöl

Risiken und Nebenwirkungen

Bitte beachten Sie: Risiken und Nebenwirkungen sind bei der Anwendung von bestimmungsgemäßen Dosen des Olivenöls nicht bekannt.

Bitte dosieren Sie die Präparate wie in der Packungsbeilage angegeben, bzw. wenden Sie die Dosierung an, die Ihr behandelnder Arzt verordnet hat.

Fertigarzneimittel

Olivenöl ist ein Lebensmittel. Daher sind keine standardisierten Fertigarzneimittel verfügbar.

Olivenöl ist reich an einfach ungesättigten Fettsäuren und wertvollen Triterpenoiden. Neuere Erkenntnisse zeigen, dass Olivenöl aktiv das Risiko an Arterienverkalkung zu erkranken vermindern kann, ebenso cholesterin- und blutzuckersenkende Eigenschaften besitzt und möglicherweise der Entstehung von Dickdarmkrebs und Brustkrebs vorbeugen kann.

In der Volksmedizin zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bei Verstopfung sowie äußerlich bei Hauterkrankungen eingesetzt

Quellen:
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Leitlinie Fett kompakt. Bonn, 2010
  • Schmandke H: Triterpenoide in Oliven – Blutglukose- und –lipidsenkende sowie antikanzerogene Wirkung. In: Ernährungs-Umschau 2009 (2):92-95
  • Zyriax BC, Windler E: Stellenwert von Fettstoffwechselstörungen in der Prävention der koronaren Herzkrankheit. In: VFEDaktuell 2012 (128):8-15

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.