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Myrtol

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Geschrieben von Redaktion
Zuletzt aktualisiert am 15.11.2011
Myrtol

Wirksames Terzett aus ätherischen Ölen

Beim Aufbrechen einer Kapsel mit dem flüssigen Mytrol strömen einem wohltuende ätherische Öle entgegen. Genaugenommen sind es drei ätherische Öle, die zusammen das Myrtol ergeben. Zu ihnen gehören Limonen, Cineol und α-Pinen.

Wissenswertes über das Myrtol

Als Adam das Paradies verlassen musste, soll er einen Myrthenzweig als Erinnerung an den wunderschönen Ort mit sich genommen haben.

Aber was hat das mit Myrtol zu tun? Ursprünglich wurde Myrtol aus den Blättern der Myrthe (Myrtus communis) gewonnen. Man verwendete die Pflanze schon im Altertum als Heilpflanze und setzte sie bei Entzündungen der Atemwege ein. Um Erkältungen vorzubeugen, schmückte man seine Kleidung mit den Zweigen der Pflanze und parfümierte die Schlafräume mit den Pflanzen-Extrakten.

Außerdem war die Myrthe in den Ländern des nahen Ostens ein Symbol des Friedens. Sogar in der Bibel wird die Pflanze mehrfach erwähnt. So heißt es „Es sollen Zyressen statt Dornen wachen und Myrten statt Nesseln… .“ (Jesaja (55, 13).

Wirklich bekannt wurden die Myrtenzweige jedoch, weil die alten Römer und Griechen ihre jungfräulichen Bräute mit einem Myrtenkranz schmückten, und weil aus dem Krieg heimkehrende römische Generäle einen Myrtenkranz bei sich trugen. Aus diesem Grund sind Myrtenzweige häufig auf antiken Abbildungen zu sehen.

Myrthenblätter sind reich an ätherischen Ölen, deren Zusammensetzung der des Myrtols entspricht. Genau genommen handelt es sich jedoch nicht um den Wirkstoff Myrtol, sondern um Myrtenöl.

Um eine stets gleichbleibende Qualität des Myrtols in Fertigarzneimitteln gewährleisten zu können und wohl auch aus ökonomischen Gründen, wird Myrtol heute zumeist synthetisch im Labor hergestellt.

Herkunft des Myrtol

Myrtol wird durch Destillation gewonnen. Dafür können verschiedene Pflanzen-Extrakte zugrunde liegen oder andere ätherische Öle. Wird es aus Myrtenblättern gewonnen, so werden die Pflanzen-Extrakte bei einer Temperatur zwischen 160 und 180°C zum Sieden gebracht. Es kann aber auch aus Cukalyptus- und Citrusöl gewonnen werden.

Am Ende entsteht eine gelbliche Flüssigkeit.

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Verwendete Stoffe und Inhaltstoffe des Myrtols

Myrtol ist deutscher Name und medizinischer Wirkstoff in einem. Es ist eine gelbliche Flüssigkeit, die mit ihrem Geruch an Eukalyptusöl oder Terpentinöl erinnert. Die Qualität des Myrtols im Europäischen Arzneibuch (PhEur) geregelt. Dazu gehören auch die Inhaltstoffe. Myrtol besteht aus Limonen (25%), Cineol (25%) und α-Pinen (etwa 7%).

Medizinische Wirkungen

Myrtol wird ausschließlich in standardisierten Fertigarzneimitteln eingesetzt. Es hilft wegen seiner schleimlösenden und Krankheitserreger abtötenden Wirkungen in den Atemwegen nachweislich gegen entzündete Atemwege und Nasennebenhöhlenentzündungen.

Myrtol wurde weder von Kommission E des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte noch vom europäischen Dachverband der nationalen Gesellschaften für Phytotherapie (ESCOP) bewertet. Dies ist wahrscheinlich der Fall, da es sich um eine fixe Kombination handelt, die standardisiert hergestellt wird.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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Die Angaben sind ausschließlich zu Informations­zwecken bestimmt und stellen keine Kauf- oder Anwendungs­empfehlung dar. Diese Informationen ersetzen auch nicht die Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.