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Mönchspfeffer/ Keuschlamm Anbau

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Geschrieben von Dr. rer. medic. Nadine Berling-Aumann , Ökotrophologin
Zuletzt aktualisiert am 24.11.2014
Mönchspfeffer/ Keuschlamm Anbau

Der Möchspfefferstrauch (Keuschlammstrauch) entwickelt seine prächtigen blauen Blüten erst im Hochsommer, meist im August. Wenn man den Strauch in Deutschland anbauen möchte, benötigt er einen Winterschutz, z.B. eine dicke (kniehohe) Schicht aus trockenem Laub, weil er nicht winterhart ist.

Als Standort liebt der Mönchspfefferstrauch warme, sonnige und windgeschützte Orte mit feuchten und nährstoffreichen Böden.

Für die Vermehrung des Mönchspfeffers eignet sich am besten die Stecklingsmethode. Theoretisch ist auch eine Anzucht des Mönchspfeffers durch Aussaat möglich. Diese Methode wird jedoch nicht empfohlen, weil sie wenig ertragsversprechend ist.

Stecklingsvermehrung des Mönchspfeffers/ Keuchschlamm

Die Methode der Stecklingsvermehrung eignet sich besonders im Sommer mit grünen bis halbreifen Stecklingen.

Hierzu werden nichtblühende kräftige Triebe mit 2 bis 3 Blattpaaren direkt unter dem Knoten (Nodie) geschnitten. Anschließend wird der Steckling zugerichtet. Die Spitze des Triebs und das unterste Blattpaar werden direkt über einem Knoten entfernt, wobei der Stängel des Stecklings 4 bis 5 cm lang sein sollte.

Für die Vermehrung der Pflanzen gibt es spezielle „Vermehrungssubstrate“. Ein solches Substrat oder ein Bodensubstrat wird in einen Blumentopf gefüllt (ca. 13 cm Durchmesser) und bis zu drei Stecklinge werden in Abständen nahe dem Rand eingesetzt. Die Blätter der Stecklinge sollen sich direkt über der Substatoberfläche befinden und sich nicht berühren.

Nun werden die Stecklinge angegossen, wozu unter Umständen eine Fungizidlösung (Mittel gegen Pilzbefall) verwendet wird. Anschließend sollten die Stecklinge mit Namen und Datum etikettiert und in ein Minigewächshaus gesetzt werden. Eine Bodenwärme von 15°C beschleunigt die Bewurzelung. Emporwachsende Spitzen sollten heraus geknipst werden um ein buschiges Wachstum zu fördern.

Wenn die Stecklinge bewurzelt sind, klopft man sie vorsichtig aus dem Topf, nimmt sie auseinander und pflanzt die kleinen Pflanzen in 9 cm große Töpfe, die an einen geschützten Platz gestellt werden.

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Krankheiten und Schädlinge des Mönchspfeffers/ Keuchschlamm

Über einen Krankheits- und Schädlingsbefall liegen zum Mönchspfeffer nur spärliche Daten vor.

Empfindlich reagiert die Pflanze jedoch auf starke Feuchtigkeit z.B. bei einem schlecht durchlüfteten Boden oder auf Staunässe. Die Erde sollte daher möglichst locker und nicht zu nass sein. Zu viel Feuchtigkeit kann sich durch herunterhängende Blätter und Abfallen der Blätter bemerkbar machen.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.