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Lebensbaumspitzen – Thujae summitates

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Geschrieben von Dr. rer. medic. Nadine Berling-Aumann , Ökotrophologin
Zuletzt aktualisiert am 20.11.2014
Lebensbaumspitzen – Thujae summitates

Wirksamer Extrakt gegen Immunschwäche und gegen Warzen mit eingeschränkter Bewertung

Zur medizinischen Verwendung des Lebensbaumes werden die Zweigspitzen und die jüngeren Triebe von Lebensbäumen (Thuja) eingesetzt. Deshalb wird der Wirkstoff auch manchmal als Lebensbaumtriebspitzen oder als Thujatriebspitzen bezeichnet.

Lebensbaumspitzen eignen sich bei äußerer Anwendung zur Bekämpfung von kleinen Warzen. Dieser Einsatzbereich wurde durch die Ergebnisse zahlreicher Untersuchungen untermauert.

Außerdem werden Lebensbaumspitzen gegen Krankheiten eingesetzt, die durch Viren ausgelöst wurden und zur Immunstärkung. Auch bei diesen Anwendungsbereichen deuten die Ergebnisse auf eine effektive Wirkung hin. Es ist jedoch zu beachten, dass Lebensbaumspitzen einen sehr hohen Thujonanteil (ätherisches Öl) enthalten, der bei Überdosierung giftig wirkt.

Eine offizielle Bewertung der Wirksamkeit der Lebensbaumspitzen liegt bis heute nur von der Kommission D des Bundesinstitutes für homöopatische Arzneimittel vor. Die Kommission D bewertete den Einsatz der Lebensbaumspitzen in homöopathischen Verdünnungen positiv.

Auf einen Blick:

Lebensbaumspitzen

  • Wirken: gegen Viren, stärkend auf das Immunsystem
  • Können innerlich eingesetzt werden: zur Stärkung des Immunsystems
  • Können äußerlich eingesetzt werden: bei kleinen Warzen

Inhaltstoffe der Lebensbaumspitzen

Zu den wirksamkeitsbestimmenden Inhaltstoffen der Lebensbaumspitzen gehören in erster Linie die enthaltenen ätherischeren Öle. Zu ihren wichtigsten Vertretern gehört das α- und β-Thujon, aber auch Fenchon ist enthalten.

Die Inhaltstoffe zeigen starke Wirkungen gegen Viren, weswegen sie auch gegen Warzen nützen können und stärkend auf das Immunsystem.

Andererseits ist zu beachten, dass es bei Erwachsenen von Thujon bei einer Aufnahme von mehr als 1,25 mg/kg Körpergewicht zu Vergiftungen kommen kann! Deshalb ist die Dosierung sehr genau zu beachten.

Anwendung bei Infektionen durch Viren

Immunstärkend bei Viruserkrankungen

Sie sind anpassungsfähig. Sie benutzen den menschlichen Körper als Wirt und sie können sich ständig verändern. Was sich wie ein Lebewesen aus einem Science-Fiktion Film anhört, ist stets allgegenwärtig und unter uns. Es sind Viren.

Viren sind extrem anpassungs- und verwandlungsfähig. Aus diesem Grund sind sie so schwer zu bekämpfen.

Eine Virusinfektion hatte wahrscheinlich schon jeder einmal. Gemeint ist eine Virus-Grippe die durch Influenza-Viren ausgelöst werden können. Aber auch Herpes (Herpes simplex), Pocken oder Hepatitis-Infektionen werden durch Viren ausgelöst.

Penicilline (Antibiotika) helfen gegen diese Erkrankungen nicht, weil sich ausschließlich gegen Bakterien wirken.

Ein weiteres Problem, das Viren im Körper verursachen können ist, dass es zu einer Verminderung der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) kommen kann. Ein Teufelskreis beginnt, denn es sind ausgerechnet die weißen Blutkörperchen, die von herausragender Bedeutung für unsere Immunabwehr sind.

Lebensbaumspitzen konnten sowohl im Labor als auch am Menschen immunstärkende Wirkungen nachgewiesen werden. Das machen sie indem die Vermehrung von bestimmten weißen Blutkörperchen (T-Zellen) ankurbeln. Vor allem die CD-4 Empfangsstellen (Rezeptoren) und die T-Helfer Zellen werden aktiviert.

CD-4 Rezeptoren und T-Helfer Zellen können zusammenarbeiten. Bekommen sie von anderen Blutzellen, z.B. T-Killerzellen, die Information, dass Eindringlinge vorhanden sind, schlagen sie Alarm und aktivieren dadurch weitere Zellen die die Eindringlinge vernichten und Antigene produzieren. Antigene sind sozusagen das Gedächtnis der Immunabwehr, weswegen man an manchen Krankheiten nur einmal in seinem Leben erkranken kann.

In Folge dieses ausgeklügelten Systems kann der Extrakt aus Lebensbaumspitzen dazu beitragen, dass die Immunabwehr deutlich gestärkt wird.

Wegen der möglichen Risiken sollte die Dosierung jedoch nicht ohne standardisierte Arzneimittel erfolgen (s. Risiken und Nebenwirkungen).

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Anwendung bei Warzen

Äußerlich virenabtötend bei kleinen Warzen

Es gibt nicht viele Pflanzen die gegen Warzen helfen. Der Lebensbaum (Thuja) ist eine von ihnen. Der Wirkstoff nützt allerdings nur gegen kleinere Warzen.

Aber was sind Warzen eigentlich? Genaugenommen sind es gutartige Hautwucherungen, die durch Viren (Papillomviren) ausgelöst werden können und sich durch eine verdickte Hornschicht äußern. Diese Viren können nur die Haut oder die Schleimhaut befallen. Eine Ansteckung von einem anderen Menschen ist also möglich, vor allem dann, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Außerdem können sich Warzen ausbreiten. D.h. aus einer „Mutterwarze“, können viele „Tochterwarzen“ entstehen. Besonders groß ist die Gefahr, wenn die Warze aufgekratzt wird und blutet.

Bei kleinen Warzen, können Lebensbaumspitzen dem unansehnlichen Störenfried entgegenwirken. Dabei dringt der Wirkstoff durch die Hülle der Viren ein und zerstört ihre Erbsubstanz. Weil ein Virus immer einen Wirt, also eine lebende Zelle zum Überleben benötigt, kann der Virus vor Ort abgetötet werden und die verdickte Hornhaut bildet sich zurück.

Lebensbaumspitzen

Darreichungsform und Dosierung der Lebensbaumspitzen

Lebensbaumspitzen sollten ausschließlich homöopathisch (stark verdünnt) oder in Form von Fertigarzneimitteln angewendet werden. Ansonsten kann es zu Vergiftungen kommen.

 
Lebensbaumspitzen

Risiken und Nebenwirkungen

Bitte beachten Sie: Risiken sind bei der Anwendung von bestimmungsgemäßen Dosen des Lebensbaumspitzen nicht bekannt.

Werden jedoch erhöhte Mengen eingenommen (> 1,25 mg/kg Körpergewicht) kann es zu massiven unerwünschten Wirkungen kommen. Die Lebensbaumspitzen wirken abtreibend, lösen Übelkeit und Erbrechen aus und zeigen sich durch schmerzhafte Durchfälle und Schleimhautblutungen. Es kann zu Krämpfen kommen, und auch Todesfälle wurden bekannt.

Anzumerken ist, dass diese Wirkungen nach der Einnahme von frischem Lebensbaumkraut auftraten.

Wegen der möglichen abtreibenden Wirkung, dürfen Schwangere, Stillende und Kinder unter 12 Jahren Extrakte aus Lebensbaumspitzen auf keinen Fall einnehmen.

Bitte dosieren Sie die Präparate wie in der Packungsbeilage angegeben, bzw. wenden Sie die Dosierung an, die Ihr behandelnder Arzt verordnet hat.

Fertigarzneimittel

Extrakte aus Lebensbaumspitzen sind als Fertigarzneimittel bisher nicht als Monopräparat verfügbar. In Kombination mit anderen Wirkstoffen werden sie in Form von Tabletten angeboten (Mittel gegen grippale Infekte). Außerdem erhalten Sie die Triebspitzen in getrockneter Form in Ihrer Apotheke.

Die Lebensbaumspitzen fallen in den Bereich traditioneller Arzneimittel, weil sie bisher nur von der Kommission D für homöopathische Arzneimittel bewertet wurde. Untersuchungen könnten jedoch zeigen, dassLebensbaumspitzen stärkend auf das Immunsystem wirken können und bei äußerer Anwendung (z.B. Pinselung) bei kleinen Warzen nützen.

In der Volksmedizin wird das Lebensbaumspitzen innerlich bei Atemwegsinfektionen, bei Lippenherpes, Rheuma, Gesichtsnervenlähmungen, Halsschmerzen, Gicht, Juckreiz, Schuppenflächte, Blasen- und Nierenleiden, unregelmäßigen Regelblutungen und bei Herzschwäche eingesetzt. Äußerlich finden sie Anwendung bei Gelenkentzündungen und –schmerzen, infizierten Wunden, Brandwunden und bei rheumatischen Beschwerden.

Quellen:
  • Jänicke CJ, Grünwald J, Brendler T: Handbuch Phytotherapie. Stuttgart 2003
  • Teuscher E, Melzig MF, Lindequist U: Biogene Arzneimittel. 6. Auflage, München 2004
 

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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Die Angaben sind ausschließlich zu Informations­zwecken bestimmt und stellen keine Kauf- oder Anwendungs­empfehlung dar. Diese Informationen ersetzen auch nicht die Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.