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Lebensbaum – Thuja occidentalis

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Geschrieben von 2011-11-08
Zuletzt aktualisiert am 2014-11-2020.11.2014
Lebensbaum – Thuja occidentalis

Mystischer Baum mit ausgeklügelter Heilwirkung

Während Opferzeremonien wurden die wohlriechenden Zweige des Lebensbaums schon vor über 500 Jahren verbrannt. Den ätherischen Ölen die beim Verbrennen der Zweige verströmt wurden, schrieb man reinigende Kräfte zu. Vor allem bei Totenritualen machten die Menschen von solchen kultischen Handlungen Gebrauch, weswegen der Lebensbaum oft auf Friedhöfen anzutreffen ist.

Wogegen hilft der Lebensbaum?

Lebensbaumspitzen wurden in den vergangen Jahrzehnten gut untersucht. Bei innerer Anwendung helfen die Extrakte aus den Lebensbaumspitzen gegen Viren und können das Immunsystem stärken. Äußerlich angewendet können Lebensbaumspitzen-Extrakte gegen Warzen eingesetzt werden.

Lebensbaumspitzen-Extrakte werden manchmal auch bei Warzen zu innerlicher Anwendung empfohlen. Bitte beachten Sie hierzu, dass es sich bei diesen Präparaten um homöopathische Verdünnungen handelt.

Weder die Kommission E des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte noch der europäische Dachverband der nationalen Gesellschaften für Phytotherapie (ESCOP) haben die Wirkung der Lebensbaumspitzen bewertet.

Lediglich die Kommission D für Homöopathie hat eine positive Bewertung herausgegeben. Es handelt sich bei dieser Beurteilung also nicht um konzentrierte Pflanzen-Extrakte, sondern um hochpotenzierte Verdünnungen.

Wissenswertes über den Lebensbaum

Der Lebensbaum ist geradezu kennzeichnend für die Schwelle des Diesseits und des Jenseits. Als der Baum im 16. Jh. von Nord-Amerika nach Europa eingeführt wurde, erkannten die Menschen schnell seine Widerstandskraft. Er gedeiht prächtig im kalten Klima und bevorzugt kalte, feuchte Böden. Aus diesem Gründen wurde der Baum mit der deutschen Bezeichnung Lebensbaum benannt. Manchmal findet man ihn auch unter den Namen Abendländischer Lebensbaum, Amerikanischer Lebensbaum, Heckenthuja oder atlantischer Lebensbaum.

Heute kann der Baum in Europa als heimisch bezeichnet werden. Er wird gerne als Ziergehölz kultiviert, kommt aber auch verwildert vor.

Die Indianer Nord-Amerikas nutzen den Baum sowohl zu medizinischen als auch zu Bauzwecken. Obwohl die Pflanzen-Extrakte aus dem Lebensbaum viele Nebenwirkungen ausgelöst haben müssen, wurde er als harn- und schweißtreibendes Mittel, gegen Warzen oder gegen Würmer eingesetzt. Äußerlich gebrauchten die Indianer die Spitzen des Lebensbaums bei Hexenschuss und Gelenkbeschwerden.

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Botanik des Lebensbaums

Der aufrecht wachsende Lebensbaum kann eine Höhe von bis zu 20 Metern erreichen und gehört zu der Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae). Sein Stamm verästelt sich oft schon im unteren Bereich des Baumes mit kurzen, waagerecht abstehenden Zweigen (Ästen) die eine rostfarbende in Streifen ablösende Borke haben. Seine kreuzgegenständigen Blätter sind schuppenförmig und bedecken den Baum wie Dachziegel. Die Oberseite der Blätter ist dunkelgrün, die Unterseite mattgrün. Der Lebensbaum entwickelt männliche und weibliche Blüten. Die Männlichen lassen sich durch ihre dunkelbraune Farbe gut von den weiblichen gelbgrünen Blüten unterscheiden. Auch die Zapfen des Lebensbaums bilden Schuppen. Sie sind bei ihrer Reife braungelb und verkehrt eiförmig. Die Zapfen können eine Länge von knapp 1 cm erreichen. Lebensbaumsamen sind geflügelt und haben eine lanzettliche Form. Sie werden bis zu ½ cm lang.

Verwendete Pflanzenteile und Inhaltstoffe des Lebensbaums

Die medizinisch verwendeten Pflanzenteile des Lebensbaumes sind die Zweigspitzen und die jüngeren Triebe des Baumes. Eine einheitliche deutsche Bezeichnung gibt es für den Wirkstoff nicht. Er wird in unterschiedlicher Literatur als Lebensbaumspitzen bezeichnet, Lebensbaumtriebspitzen, Thujatriebspitzen aber auch als Lebensbaumkraut. Da der Begriff „Lebensbaumspitzen“ sowohl die Zweigspitzen als auch die jungen Triebe bezeichnet, wird in den weiteren Textverläufen von Lebensbaumspitzen(-Extrakt) gesprochen.

Lebensbaumspitzen haben in der medizinischen und pharmazeutischen Fachsprache nur einen Namen: sie werden als Thujae summitates bezeichnet.

Die Qualität der Lebensbaumspitzen ist im Homöopatischen Arzneibuch (HAB) geschrieben. Andere Arzneibücher haben den Lebensbaum noch nicht aufgegriffen.

Lebensbaumspitzen sind besonders reich an ätherischen Ölen, vor allem an dem nicht ungefährlichen Komponenten α- und β-Thujon. Weiterhin enthalten Lebensbaumspitzen Flavonoide, Gerbstoffe, Lignane, Eiweiße und Zuckerverbindungen (Polysaccaride).

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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