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Medizinischer Honig

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Geschrieben von Redaktion
Zuletzt aktualisiert am 07.10.2013
Medizinischer Honig

Klebriges Naturprodukt für eine gesunde Haut

Medizinischer Honig, auch Medihoney genannt, unterscheidet sich von handelsüblichem Honig. Die meisten Honigsorten, die im Supermarkt erhältlich sind, eignen sich nicht zur medizinischen Verwendung, weil sie pasteurisiert sind. Medizinischer Honig hingegen wird mit sogenannten Gammastrahlen behandelt, die zwar unerwünschte Bakterien im Honig abtöten, nicht aber andere wertvolle Inhaltsstoffe, wie das bei der Pasteurisierung der Fall sein kann.

Medizinischer Honig kann effektiv gegen Bakterien wirken. Der Wirkstoff wird äußerlich eingesetzt und soll zur Förderung der Wundheilung dienen.

Auf einen Blick:

Medizinischer Honig

  • Wirkt: gegen Bakterien
  • Kann eingesetzt werden: zur Wundheilung

Inhaltsstoffe des medizinischen Honigs

Medizinischer Honig besteht hauptsächlich aus Kohlenhydraten (Zuckern). Und zwar aus sogenannten Einfach- und Zweifachzuckern, den Mono- und Disacchariden. Ihr Anteil beträgt in medizinischem Honig etwa 75%.

Bei äußerer Anwendung können diese Zuckerverbindungen durch Wasserentzug antibakteriell wirken. Zusätzlich enthält medizinischer Honig spezielle Bausteine (Enzyme), die die Aktivität gegen Bakterien zusätzlich unterstützen können.

Anwendung zur Wundbehandlung

Heilungsfördernd bei Hautverletzungen

Medizinischer Honig soll gleich mehrere Ansatzpunkte im Wundheilungsprozess in Bewegung bringen. Dazu gehört vor allem seine Wirkung gegen Bakterien. Um sich vermehren zu können, benötigen Bakterien Wasser. Der klebrige medizinische Honig setzt sich hauptsächlich aus Zuckern zusammen, die den Keimen das Wasser entziehen, das sie zur Vermehrung brauchen. 

Bestimmte Enzyme unterstützen diese Wirkung. Während der Bildung von Wundsekreten kann eine bakterielle Belastung entstehen. Das Honigenzym Glucose-Oxidase trägt dazu bei, dass durch die Reaktion mit dem Wundsekret kleine Mengen Wasserstoffperoxid gebildet werden. Wasserstoffperoxid bewirkt wiederum, dass bestimmte Bakterien absterben.

Neben seinen antibekteriellen Wirkungen, soll Honig zusätzlich fördernde Eigenschaften auf die abschließende Phase der Wundheilung haben, indem er die Bildung von Fibroblasten fördert und unangenehme Gerüche, die bei Wunden entstehen können, neutralisiert. Dabei wird angenommen, dass die Wundbakterien durch die Zuckerverbindungen im medizinischen Honig entweder absterben oder ihr Stoffwechsel nur noch eingeschränkt funktioniert, sodass Schwefelverbindungen erst gar nicht gebildet werden können.


Zu vielen weiteren Anwendungsbereichen des Honigs, beispielsweise bei Husten oder Heiserkeit, existieren unzählige Fallstudien und Erfahrungsberichte. Diese sind aber medizinisch nicht offiziell anerkannt. Insgesamt ist das Wissen zu dem Naturprodukt also noch immer unvollständig.

Medizinischer Honig

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Darreichungsform und Dosierung medizinischen Honigs

Als fertige medizinische Wundauflage ist medizinischer Honig als fertiges Medizinprodukt im Handel erhältlich. 

Medizinischer Honig

Risiken und Nebenwirkungen

Bitte beachten Sie: Risiken und Nebenwirkungen sind bei der Anwendung von bestimmungsgemäßen Dosen des medizinischen Honigs nicht bekannt.

Bitte dosieren Sie die Präparate wie in der Packungsbeilage angegeben bzw. wenden Sie die Dosierung an, die Ihr behandelnder Arzt verordnet hat.

Fertigarzneimittel

Medizinischer Honig ist in Form von standardisierten Fertigarzneimittel bislang nicht erhältlich. Es handelt sich um Medizinprodukte.

Medizinischer Honig verfügt über antibakterielle Wirkungen und kann äußerlich zur Wundheilung eingesetzt werden.

In der Volksmedizin wird (handelsüblicher) Honig allgemein gegen Husten und Heiserkeit, zur Anregung des Stoffwechsels, bei Sodbrennen und äußerlich zur Wundheilung eingesetzt.

Quellen:
  • Heseker B, Heseker H: Nährstoffe in Lebensmitteln. 3. Auflage, Sulzbach im Taunus 2007
  • Medihoney.de: Der Medizinische Honig zur Wundbehandlung. http://www.medihoney.de/, Zugriff am .03.05.2012
  • Schaper F: Wirkungen des Honigs auf den menschlichen Körper. Auszug aus LBI, Bayrische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau. www.lwg.bayern.de/bienen/info/produkte/28707/linkurl_13.pdf, Zugriff am 03.05.2012

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.