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Honig

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Geschrieben von Dr. rer. medic. Nadine Berling-Aumann , Ökotrophologin
Zuletzt aktualisiert am 07.10.2013
Honig

Süßes Lebensmittel mit Gesundungskräften

Dass Honig gesünder ist als Zucker, hat sich herum gesprochen. Tatsächlich ist Honig ein Naturprodukt, das seit jeher nicht ein Symbol für Fleiß und Fruchtbarkeit ist, sondern seit Menschengedenken auch als Lebens- und Heilmittel eingesetzt wird. Davon legen 9000 Jahre alte Malereien Zeugnis ab: Schon in der Steinzeit kannten die Menschen die Kräfte des Honigs.

Medizinische Wirkungen von Honig

Honig an sich ist ein Lebensmittel. Der medizinische Einsatz von handelsüblichem Honig fällt in den Bereich der Erfahrungs- oder Volksmedizin, die auf seine Wirkung als Hausmittel bei Erkältungskrankheiten schwört.

Honig wirkt antibakteriell – eine Eigenschaft, die sich die Schulmedizin allerdings nicht zur Behandlung von Husten und Rachenentzündungen zu nutze macht, sondern zur äußerlich, zur Unterstützung der Wundheilung. Dabei kommt Medizinischer Honig (Medihoney) zum Einsatz, der durch spezielle Verfahren hergestellt wird. Normalen Haushaltshonig sollte man allerdings nicht zu diesem Zwecke entfremden, da er Krankheitserreger enthalten kann.

Wissenswertes über den Honig

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Honig ist ein Naturprodukt, das ganz grundsätzlich als Nahrungsquelle für ein Bienenvolk dient. Er wird hauptsächlich aus dem Nektar von Blüten gewonnen, kann aber auch aus zuckerhaltigen Ausscheidungsprodukten verschiedener Insekten (Honigtau) hergestellt werden.

Ein starkes, leistungsfähiges Bienenvolk besteht aus rund 50.000 Arbeiterinnen. Übers Jahr gerechnet erwirtschaften die emsigen Insekten bis zu 75 kg Nektar, sofern ein günstiges Wetter und Nahrungsangebot besteht. Für die Produktion von einem Kilo Honig bedarf es ganzen drei Kilo Nektars. 

Verschiedene Imker verfolgen heute verschiedene Methoden zur Honiggewinnung. Dazu gehören beispielsweise Schleuderhonig, Scheibenhonig oder Wabenhonig.

Die Geschichte der professionellen Bienenhaltung zur Gewinnung von Honig reicht indes zurück bis 7000 v. Chr., als man das klebrige Lebensmittel in Anatolien zur Süßung von Speisen produzierte. Auch in dieser Zeit sprach man dem Honig bereits verschiedene Heilwirkungen zu. Umso erstaunlicher ist es, dass die medizinischen Wirkungen des Honigs bis heute noch immer relativ schlecht erforscht sind.

Immer wieder tauchen in der medizinischen Forschung neue Berichte über die Wirkungen des Honigs auf. So scheint es der Wissenschaft nun gelungen zu sein, dem Honig etwas nachzuweisen – nämlich einen heilungsfördernden Effekt auf äußere Wunden.

Allerdings bedarf medizinischer Honig bedarf spezieller Vorbehandlungen. Handelsüblicher Honig aus dem Supermarkt soll nach wie vor nur sehr eingeschränkte heilende Wirkungen besitzen – und bleibt ein Lebensmittel.

Verwendete Teile und Inhaltsstoffe des Honigs

Honig ist ein Lebensmittel und wird von Honigbienen entweder durch Blütennektar oder durch Honigtau (zuckerhaltige Ausscheidungen von Insekten) gewonnen. Im weiteren Sinne kann Honig jedoch auch einen medizinischen Wirkstoff darstellen, der vor dem Gebrauch speziell behandelt wird und dadurch besondere Wirkeigenschaften gegen Bakterien entwickelt.

Honig besteht hauptsächlich aus verschiedenen Zuckern, wobei Fruchtzucker und Traubenzucker die größten Mengenanteile ausmachen. Daneben enthält Honig Wasser, Pollen, Mineralstoffe wie Kalium oder Phosphat, Spurenelemente, Enzyme, kleine Mengen Vitamine und Eiweiß.

 

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