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Guarana – Paullinia cupana

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Geschrieben von 2012-05-21
Zuletzt aktualisiert am 2014-11-0707.11.2014
Guarana – Paullinia cupana

Populäre Koffeinbombe aus Südamerika

Guarana finden wir derzeit immer häufiger auf der Zutatenliste angesagter Soft- und Energydrinks. Ihrem Geschmack hat die Pflanze dies allerdings nicht zu verdanken – ihre sind nämlich Früchte sehr bitter. Die Getränkeindustrie nutzt primär die Kerne des Guarana, denn die haben es buchstäblich in sich. Sie sind reich an Koffein, dem Lebenselixier der Frühaufsteher und Workaholics. Neues Wissen ist das aber nicht. Tatsächlich wussten bereits die Amazonas-Indianer von der belebenden und leistungssteigernden Wirkung der Kletterpflanze.

Wobei hilft Guarana?

Gurana (Paullinia cupana) gewinnt in Deutschland dank seiner nachweislichen Wirkeigenschaften gegen Müdigkeit, körperliche Erschöpfung sowie der Förderung der Genesung nach Krankheitsphasen zunehmend an Interesse. Seine Wirkstoffe können die Herzfrequenz steigern, die Atemfunktion verbessern und die Durchblutung der Nieren fördern.

Arzneimittel mit Guarana sind derzeit noch nicht verfügbar, in der Apotheke ist der Wirkstoff aber in Form von Kapseln, Tabletten, Tropfen oder Pulver erhältlich. Außerdem bekommt man dort auch getrocknete Guaranafrüchte. 

Offiziell bestätigte Wirkung:
  • Der europäische Dachverband der nationalen Gesellschaften für Phytotherapie (ESCOP) befürwortet die Anwendung des Wirkstoffes „bei Müdigkeit, Erschöpfung oder während der Konvaleszenz.“

Detaillierte Informationen und wirksame Hausmittel finden Sie in unserem Wirkstoffartikel zum Guaranasamen.

Wissenswertes über Guarana

Guarana kann die geistige und körperliche Fitness fördern. Das wussten, wie eingangs erwähnt, bereits die Eingeborenen Südamerikas, auf die sich der Pflanzenname bezieht: Das Volk der Guaraní. Traditionelle Erfahrungswerte reichen allerdings nicht aus, um einen Wirkstoff in den Rang eines Arzneimittels zu heben. Da die Nachfrage für leistungssteigernde Präparate in unserer Gesellschaft nach wie vor riesig ist, sind Guarana und seine Wirkungen für die Forschung derzeit von großem Interesse.

Ebenso wie Kaffee, schwarzer und grüner Tee, Matetee oder Kakao enthält Guarana Koffein, das bekanntlich gegen Müdigkeit wirkt und die körperliche Leistungsfähigkeit anregt. Dabei hat Guarana ein besonderes Charakteristikum: Sein Koffeingehalt ist ungewöhnlich hoch.

Wer vor einer schwierigen Prüfung steht und bis in die späte Nacht hinein büffeln muss, wird das Gefühl der schweren Müdigkeit kennen. Sagen einem konventionelle Muntermacher wie Kaffee oder Espresso geschmacklich nicht zu, ist ein Guaranatee eine hervorragende Alternative. Ein wenig Geduld sollte man aber mitbringen: Das Koffeein wird etwas langsamer freigesetzt. Allerdings verläuft auch der körperliche Abbauprozess der aufputschenden Substanz wohl gemächlicher.

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Botanik des Guaranas

Guarana ist eine tropische Kletterpflanze aus der Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae). Wild wachsend klettert die Pflanze bis zur Urwaldkrone empor, in Kultur breitet sie sich eher buschförmig aus. Ihre großen, fünfzählig gefiederten Blätter sind ledrig, geädert und am Rand eingekerbt. Die weißen bis gelben unscheinbaren, aber duftenden Blüten der Guaranapflanze sind zumeist eingeschlechtlich und stehen in Rispen. Aus ihnen entwickeln sich etwa 1,5 cm große, eiförmige Früchte von orangener Farbe, die nach der Reife aufplatzen und ihren schwarzen Samen freigeben.

Verwendete Pflanzenteile und Inhaltsstoffe von Guarana

Der medizinisch eingesetzte Pflanzenteil der Guaranapflanze ist sein getrockneter oder gemahlener Samen, auch Nuss genannt. In der medizinischen und pharmazeutischen Fachsprache heißen heißt dieser Guaranae semen. Derzeit liegen noch keine Qualitätsansprüche in einem Arzneibuch vor. Guarana wird überwiegend als Lebens- oder Genussmittel eingesetzt. Auch deshalb gilt er wissenschaftlich als gut untersucht.

Guaranasamen sind reich an dem Purinalkaloid Koffein, daneben wenig Theobromin und Theophyllin. Der Wirkstoff enthält darüber hinaus Gerbstoffe, Saponine, Stärke und Eiweißstoffe.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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