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Granatapfelfrucht mit Schale – Punicae granati fructus cum pericarpium

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Geschrieben von 2012-12-26
Zuletzt aktualisiert am 2014-11-0707.11.2014
Granatapfelfrucht mit Schale – Punicae granati fructus cum pericarpium

Süße Medizin für gesunde Blutgefäße und eine geschützte Leber

Es gibt in der medizinischen Forschung zahlreiche Hinweise, dass die Granatapfelfrucht ebenso wie die Schale antioxidative, leber- und gefäßschützende Eigenschaften besitzt. Die beiden Wirkstoffe können aus diesem Grund Gefäß- und Lebererkrankungen vorbeugen.

Auf einen Blick:

Granatapfelfrucht mit Schale

  • Wirkt: antioxidativ, leberschützend, gefäßschützend, antientzündlich, möglicherweise schützend vor Prostatakrebs
  • Kann eingesetzt werden: zur Vorbeugung gegen Arterienverkalkung (Arteriosklerose), zum Schutz für das Herz-Kreislaufsystem, als Leberschutz

Inhaltsstoffe der Granatapfelfrucht

Der Granatapfel ist reicht an Polyphenolen. Polyphenole bilden eine große Stoffgruppe, zu denen auch Flavonoide gehören. Flavonoide sind Pflanzenstoffe, die der Pflanze ihre Farbe geben und sie vor Umwelteinflüssen schützen. Von dieser Wirkung kann auch die Humanmedizin profitieren: Der Schutzmechanismus funktioniert auch bei menschlichen Körperzellen.  

Die Polyphenole der Granatapfelfrucht wirken zusammen mit den enthaltenen Ellagsäurederivaten antioxidativ. Sie schützen die Zellen vor Stress und können aggressive Sauerstoffradikale auch in Leberzellen hemmen. Im Labor konnte durch diesen Effekt ein hemmender Effekt auf Prostatakrebszellen nachgewiesen werden.

Zusätzlich hemmen die Polyphenole die Blutgerinnung leicht und damit die Gefährdung der Entstehung von Blutgerinnseln. Weiterhin können die Polyphenole der Granatapfelfrucht die Bildung von leberschützenden Eiweißbausteinen (Enzymen) fördern.

Vorbeugende Anwendung gegen Arteriosklerose und Herz-Kreislauferkrankungen

Gerinnungshemmend das Blut und antientzündlich auf die Blutgefäße

Von besonderem Interesse sind die enthaltenen Polyphenole (Flavonoide) und das Vitamin C in der Granatapfelfrucht. Beide Inhaltsstoffe können dem Körper bei der Stärkung der Abwehrkräfte helfen und wirken antientzündlich.

Für die Blutgefäße und damit zur Vorbeugung der gefürchteten Arteriosklerose und Herz-Kreislauferkrankungen liegt das Hauptaugenmerk auf den Flavonoiden. Diese können die Blutgerinnung leicht hemmen. Die Gefahr, dass sich das Blut an leichten Verdickungen der Gefäßwände (Gefäßverkalkungen) staut und damit die Gefahr der Bildung von Blutgerinnseln besteht, wird durch die Wirkung der Flavonoide gehemmt.

Zusätzlich wird dieser Effekt, der im Fachjargon antithrombotische Wirkung heißt, dadurch verstärkt, dass die Blutfettwerte positiv beeinflusst werden. Dieses Ergebnis resultiert u.a. aus der Wirkung des Granatapfels auf die Leber (s. Anwendung als Leberschutz). Gesunde Blutfettwerte bewirken einen besseren Blutfluss. Dadurch kann einerseits eine Schutzwirkung vor Arteriosklerose erreicht werden und damit möglicherweise zusätzlich eine Verminderung des Herzinfarktrisikos.

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Anwendung als Leberschutz

Entgiftende Wirkung auf Leberzellen

„Die Leber wächst mit ihren Aufgaben.“ Dieser populäre Ausspruch spielt auf die unglaubliche „Arbeitslast“ des Organs an. Die Leber scheidet tagtäglich Giftstoffe aus und führt Wertstoffe zurück in den Körper. Wird die Leber überlastet, kann sie an Größe zunehmen. Sie wächst.

Vor allem die Flavonoide der Granatapfelfrucht sind es, die diejenigen Eiweißbausteine (Enzyme) fördern können, die für die Entgiftung zuständig sind. Zusätzlich schützen sie die Leber als Antioxidantien, weil das Organ während des Entgiftungsprozesses freie radikale Stoffe bildet und freisetzt.

Granatapfelfrucht mit Schale

Darreichungsform und Dosierung der Granatapfelfrucht mit Schale

Granatapfelsaft

Zur Vorbeugung vor Arteriosklerose, zum Schutz vor Herz-Kreislauferkrankungen und als Leberschutzmittel eignet sich Granatapfelpresssaft bzw. der Muttersaft. Um einen therapeutischen Effekt zu erzielen, sollte die tägliche Trinkdosis bei mindestens 60 ml Granatapfelmuttersaft liegen. Dieser kann z.B. in Buttermilch eingerührt werden. Qualitativ hochwertigen Granatapfelpresssaft erhalten Sie in Apotheken und Reformhäusern.

Granatapfelfrucht mit Schale

Risiken und Nebenwirkungen

Bitte beachten Sie: Risiken und Nebenwirkungen sind bei der Anwendung von bestimmungsgemäßen Dosen der Granatapfelfrucht mit Schale nicht bekannt.

Eine Wirkungsverstärkung von Blutgerinnungshemmern, z.B. Marcumar, ist allerdings denkbar.

Bitte dosieren Sie die Präparate wie in der Packungsbeilage angegeben bzw. wenden Sie die Dosierung an, die Ihr behandelnder Arzt verordnet hat.

Fertigarzneimittel

Extrakte aus der Granatapfelfrucht sind bislang nicht als standardisierte Fertigarzneimittel erhältlich.

In der Apotheke erhalten Sie die Kerne, die Schale oder die Kerne mit Fruchtfleisch in getrockneter Form.

Granatapfelfrüchte mit Schale enthalten reichlich zellschützende, antientzündliche, leber- und gefäßschützende Inhaltsstoffe. Daher eignet sich der Wirkstoff zur Unterstützung und Vorbeugung gegen Arterienverkalkung, Herz-Kreislauferkrankungen und als Leberschutzmittel.

In der Volksmedizin wird der Granatapfel gegen Bluthochdruck, Krebs, Arthritis, Darmentzündungen, Diabetes, Grippe, Müdigkeit, Verdauungsprobleme, Impotenz, Übergewicht und gegen das prämenstruelle Syndrom (PMS) eingesetzt.

Quellen:
  • Berling N: Heilpflanzen in der Tibetischen Medizin. Essen 2008
  • Hiraganahalli BD, Chinampudur VC, Dethe S, Mundkinajeddu D, Pandre MK, Balachandran J, Agarwal A: Hepatoprotective and antioxidant activity of standardized herbal extracts. In: Pharmacognosy Magazine, 2012,8(30):116-123
  • Tierra M: Westliche Heilkräuter in TCM und Ayurveda. München * Jena 2001

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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