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Ginkgo biloba Blätter

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Geschrieben von Dr. rer. medic. Nadine Berling-Aumann , Ökotrophologin
Zuletzt aktualisiert am 06.11.2017
Ginkgo biloba Blätter

Pflanzenextrakt mit vielfältigen Wirkungen

Die Blätter des Ginkgobaumes (Ginkgo folium) werden als Ginkgo-Spezialextrakt vor allem bei Demenzerkrankungen und Hirnleistungsstörungen angewendet. Ginkgo-Extrakt findet Anwendung bei geistigen Leistungseinbußen wie Gedächtnisstörungen, Niedergeschlagenheit und Konzentrationsstörungen und auch bei Tinnitus.

Auch Beschwerden wie Schwindel und Ohrensausen/Ohrengeräusche (Tinnitus) werden mit Ginkgo-biloba-Blättern behandelt. Ein weiterer wichtiger Anwendungbereich betrifft die sogenannte Schaufensterkrankheit (periphere arterielle Verschlusskrankheit, pAVK). Bei dieser oft schmerzhaften Erkrankung profitieren Betroffene nachweislich durch eine verbesserte Durchblutung. So kann auch z.B. die Gehstrecke, die ein Patient mit pAVK ohne Schmerzen zurücklegt, verlängert werden.

Auf einen Blick:

Ginkgo biloba-Blätter

  • Wirken: steigernd auf die Gesundheit des Gehirn bei Sauerstoffmangel, hemmend auf die Bildung von Wasseransammlungen (Ödemen) in Gehirn, fördernd auf die Rückbildung von Gehirnödemen, steigernd auf die Gedächtnis- und Lernleistung, ausgleichend bei Gleichgewichtsstörungen, durchblutungsfördernd, verbessernd auf die Fließeigenschaften des Blutes, antioxidativ
  • Können eingesetzt werden: bei Leistungsstörungen, die das Gehirn betreffen (z.B. Demenz), bei Durchblutungsstörungen der Arterien (Schaufensterkrankheit), Schwindel, Tinnitus

Inhaltsstoffe der Ginkgo-biloba-Blätter

Die wirksamkeitsbestimmenden Inhaltsstoffe sind nach wissenschaftlichen Erkenntnissen vor allem die Ginkgoflavonglykoside und Terpenlactone (Ginkgolide und Bilobalid). Darüber hinaus sind in Ginkgo-Spezialextrakten Kämpferöl, Quercetin und Isorhamnetin zu finden. Weiterhin enthält Ginkgo Procyanidine, langkettige Kohlenstoffe (Alkohole, Aldehyde, Ketone) und alicyclische Säuren, Cyclite, Kohlenhydrate mit den Derivaten Chinasäure, Ascorbinsäure, Zuckersäure, Shikimisäure, Ginkgolsäuren, Hydroxygikgolsäure, Saccharose, Pinit und Sequoyit.

Wie genau die Ginkgo-Bestandteile zusammenwirken, konnte die medizinische Forschung bislang allerdings nicht entschlüsseln. Man geht aber davon aus, dass einige Wirkstoffe wie die Flavonoide und Terpenlactone (Ginkgoloide und Bilobalid) ihre Wirkung nur durch „Zusammenarbeit“ (synergetische Effekte) erreichen.

Unerwünscht, da giftig, sind hingegen die Ginkgolsäuren, die sich nachteilig auf das körperliche Befinden auswirken können. Für Fertigarzneimittel werden die Ginkgolsäuren durch ein spezielles Herstellungsverfahren reduziert. Ein Ginkgo-Extrakt darf nicht mehr als 5 ppm (parts per million) Ginkgolsäuren enthalten.

Wirkung bei hirnorganisch bedingten Leistungsstörungen

Schützend auf die Nervenzellen

Die Krankheit Demenz geht mit Gedächtnis- und geistigen Leistungsstörungen einher. Heute weiß man, dass die wirksamen Bestandteile der Ginkgo-Blätter freie Radikale abfangen und eine Aktivierung bestimmter Eiweißstoffe (Enzyme) bewirken, die diese auch bekämpfen. Dadurch können Nerven- und Gehirnzellen vor Schäden geschützt und die Regeneration unterstützt werden.

Eine weitere wichtige Wirkung der Inhaltsstoffe ist die Förderung der Durchblutung, vor allem in der Mikrozirkulation, d.h. Nährstoffe und Sauerstoff werden besser bis in die kleinsten Gefäße (Kapillaren, Arteriolen, Venolen) transportiert. Der Energiestoffwechsel in den Zellen wird gefördert.

Somit können die Mitochondrien („Kraftwerke“ der Zellen) wieder mehr Energie produzieren und die Nervenzellen werden insgesamt besser versorgt. Auch die Fließeigenschaften des Blutes werden beeinflusst indem u.a. die Viskosität (Zähflüssigkeit) herabgesetzt wird.

Je älter man wird, desto stärker gehen bestimmte „Empfangsstellen“ im Gehirn (Cholinrezeptoren) zurück. Die Aufnahme von Cholin ist aber wichtig, um im Endeffekt die Funktionsfähigkeit der Neuronen zu erhalten. Diese Funktion ist wiederum wichtig für die Gedächtnisleistung und die Merkfähigkeit und spielt auch bei Alzheimer-Patienten eine große Rolle.

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Wirkung bei „Schaufensterkrankheit“

Schmerzfreies Gehen bei Erkrankungen der Arterien

Die Schaufensterkrankheit, medizinisch: periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), ist eine tückische Krankheit und in den meisten Fällen die Folge einer Gefäßverkalkung (Arteriosklerose). Sie vollzieht sich schleichend und verengt nach und nach die Gefäße, die sauerstoffreiches Blut transportieren (Arterien). Oft erkranken an der pAVK langjährige Raucher, Bluthochdruckpatienten und Diabetiker.

Verengt oder verschlossen werden bei der pAVK fast immer die Gefäße in den Beinen (90%), was sich vorrangig durch Schmerzen beim Gehen bemerkbar macht. Legt der Betroffene eine Gehpause ein, lassen die Schmerzen nach.

Ginkgo-biloba-Blätter können die Symptome der pAVK, bei der die Betroffenen bereits weniger als 200 Meter zu Fuß zurücklegen können, verbessern. Freie Radikale Stoffe (aggressive Stoffe, die im Stoffwechsel entstehen) können eine Gefäßverengung begünstigen. Ginkgo-biloba wiederum ist reich an Flavonoiden, die der Bildung von freien Radikalen entgegenwirken können. In unseren Zellen existieren kleine „Kraftwerke“, sogenannte Mitochondrien. Sie produzieren „Energie“, die lebenswichtig für den Stoffwechsel ist. Dadurch, dass Ginkgo die Arbeit dieser Kraftwerke stabil hält, haben schlechte Stoffwechselprodukte, die freien Radikalen, keine Chance. 

Auch deshalb festigt er die Gefäßwände und sorgt dafür, dass sich Ablagerungen sogar (in geringem Maße) zurückbilden. Aus diesem Grund können die Betroffenen bei der Anwendung von Ginkgo oft weitere Strecken zu Fuß zurücklegen, ohne dabei Schmerzen zu haben.

Wirkung bei Schwindel

Ausgleichend bei Gleichgewichtsstörungen

Schwindel ist das Gefühl eines gestörten Gleichgewichts. Die Umgebung wird als drehend oder schwankend wahrgenommen, starke Übelkeit ist oft die Folge. Die Ursachen für Schwindel können vielfältig sein und sind meist ungefährlich. Manchmal tritt Schwindel jedoch regelmäßig als Begleiterscheinung z.B. bei zu hohem oder zu niedrigem Blutdruck auf, bei Blutarmut, Herzrhythmusstörungen oder bei Durchblutungsstörungen im Gehirn. Auch bei Hirntumoren oder nach einem Schlaganfall kann Schwindel auftreten.

Ginkgo-biloba-Blätter sind der einzige Wirkstoff überhaupt, der zur Behandlung von Schwindel empfohlen wird, denn eines haben die Ursachen jedoch gemeinsam. Sie alle gehen mit einer unzureichenden Durchblutung im Gehirn einher. Betroffen sind die kleinsten Gefäße, die Arteriolen und Venolen. Ginkgo agiert in einer Doppelfunktion. Er stabilisiert die Gefäßwände und verbessert nachweislich die Durchblutung dieser kleinsten Blutgefäße im Gehirn. Der Extrakt wirkt also schützend auf die Gehirnzellen und versorgt sie besser mit Sauerstoff. Dieser Mechanismus führt wiederum dazu, dass Gleichgewichtsstörungen entgegen gewirkt werden kann und der Schwindel nachlässt.

Wirkung bei Tinnitus

Geräuschverminderung möglich

Es klingelt. Es pfeift. Es rauscht. Patienten, die an permanenten Ohrgeräuschen (Tinnitus) leiden, nehmen diese Ohrgeräusche sehr unterschiedlich und in verschieden starker Lautstärke wahr. Unabhängig von der Ursache (z.B. Hörsturz, Lärmtrauma, Medikamente, Hirntumore) leiden die Betroffenen häufig sehr an diesen permanenten Geräuschen im Ohr.

Ein Tinnitus geht oft mit einer verminderten Durchblutung in den kleinsten Gefäßen im Ohr einher. Ist der Blutdruck (auch durch Stress) sehr hoch, kann dies dazu führen, dass die Durchblutung in diesen Gefäßen nicht mehr ausreicht. Ohrgeräusche können entstehen. Die Inhaltsstoffe von Ginkgo verbessert generell die Durchblutung des Kopfes und Gehirns. Sie erhöhen den Blutstrom bis in die kleinsten Blutgefäße und schützen gleichzeitig die Gefäßwände. Schädliche Stoffe wie Plaque oder freie Radikale werden in ihrer Bildung gehemmt. Aus diesen Gründen kann Ginkgo biloba die Durchblutung auch der kleinsten Gefäße verbessern und die Beschwerden lindern.

In den aktuellen Leitlinien wird die Einnahme von Ginkgo jedoch nicht empfohlen, da noch immer Wirksamkeitsnachweise in Form von aussagekräftigen Studien fehlen. 

Ernte und Verarbeitung der Ginkgo-biloba-Blätter

Geerntet werden die Blätter, wenn sie ein Maximum an Wirkstoffen gespeichert haben. Werden die Bedingungen nicht kontrolliert, könnte jede Extrahierung eine andere Zusammensetzung aufweisen. Für die Herstellung von Ginkgo-Extrakten werden zunächst die geernteten Ginkgo-Blätter zerkleinert und anschließend schonend getrocknet. Dazu wird ein Lufttrocknungswirbelverfahren eingesetzt. Durch diese Methode werden die Inhaltsstoffe in die Blattmatrix eingeschlossen und zudem haltbar gemacht. In weiteren Herstellungsschritten werden sie schließlich extrahiert.

Herstellung des Ginkgo-biloba-Blätter-Extrakts

Bevor es in die Produktion des Ginkgo-Extrakts geht, müssen die Blätter erst eine Identitäts-, dann eine Gehaltsprüfung überstehen. Nach offizieller Bestimmung muss ein Extrakt aus Ginkgoblättern, der mit Aceton-Wasser-Extraktion hergestellt wurde, den folgenden Wirkstoffgehalt aufweisen:

  • 22-27% Flavonglykoside
  • 5-7% Terpenlactone (davon 2,8-3,4% Ginkgolide A, B, C und ca. 2,6-3,2% Bilobalid)
  • Nicht mehr als 5 ppm Ginkgolsäuren

Diese Wirkstoffmengen entsprechen einem Ginkgo-Extrakt nach dem Europäischen Arzneibuch (PhEur).

Besonders die Ginkgoflavonglykoside und Terpenlactone wie Ginkgolid und Bilobalid sind für die Medizin von Nutzen, weswegen Extrakte mit diesen angereichert werden. Unerwünschte Inhaltsstoffe wie Gerbstoffe, Ginkgolsäuren und Methylpyridoxin (MPD) werden herausgelöst und auf ein Minimum reduziert.

Auf diese Weise können Ginkgo-Präparate von hoher Qualität und bestmöglicher Verträglichkeit und Wirksamkeit hergestellt werden. Abschließend wird der Extrakt normiert, um am Ende ein standardisiertes Produkt von immer gleicher Qualität, Wirksamkeit und Verträglichkeit zu erhalten. 

Um ein Ginkgo-Arzneimittel für den Menschen möglichst verträglich zu machen, wird der Gehalt an Ginkgolsäuren und MPD, die sich negativ auf die Befindlichkeit auswirken können, auf ein Minimum reduziert. Zubereitungen aus ein- und derselben Pflanze können aufgrund der unterschiedlichen angewandten Herstellungsverfahren verschiedene Inhaltsstoffgehalte aufweisen und somit unterschiedlich wirken.

Über pharmakologisch-toxische Untersuchungen konnte Ginkgolsäuren mutagene (erbgutverändernde) gewebszell- und nervenschädigende Wirkungen nachgewiesen werden. Daher wird der Anteil an Ginkgolsäure in den Extrakten so weit reduziert werden, wie es technisch nur irgendmöglich ist.

Das Gleiche gilt für Methylpyridoxin. Methypryridoxin ist physiologisch in den Samen der Ginkgo-Früchte enthalten, kann aber möglicherweise schädliche Wirkungen auf den Organismus entwickeln. Im Rahmen von Laborversuchen wurde festgestellt, dass Methypryridoxin epileptische Anfälle auslösen kann, weil es das lebenswichtige Vitamin B6 im Gehirn blockiert. Werden Ginkgoblätter nicht sachgemäß geerntet, kann es zu Verunreinigungen mit Ginkgosamen kommen. Aus diesem Grund ist von billigen Ginkgo-Produkten und -Präparaten unbedingt abzuraten.

Erst nachdem sichergestellt wurde, dass die Ginkgo-Extrakte keine schädlichen Inhaltsstoffe enthalten wird Ginkgo-Arznei in Form von Filmtabletten oder Tropfen hergestellt.

 

Ginkgo biloba Blätter

Anwendung und Dosierung der Ginkgo biloba Blätter

Ginkgoblätter kommen heute nur noch als Fertigarzneimitteln zur Anwendung und sind die einzigen Pflanzenteile, die pharmazeutisch genutzt werden. Von einem selbsthergestellten Tee wird wegen der unerwünschten Ginkgolsäuren abgeraten. Stattdessen sollte auf Spezialextrakte aus Ginkgoblättern zurückgegriffen werden, bei denen die unerwünschten Inhaltsstoffe reduziert wurden. Unabhängige Kommissionen (Kommission E und ESCOP), die als selbstständige, wissenschaftliche Zulassungsbehörden für pflanzliche Arzneimittel prüfen, geben für Trockenextrakte den genauen Gehalt der Inhaltsstoffe vor. Somit können standardisierte Ginkgo-Präparate mit gleichbleibender Qualität und Wirksamkeit garantiert werden.

Ginkgo biloba-Blätter eignen sich zur Langzeitanwendung und sollten mindestens 6 bis 8 Wochen am Stück angewendet werden.

Ginkgo biloba Blätter-Extrakt

Risiken und Nebenwirkungen

Bitte beachten Sie: Risiken sind bei der Anwendung von bestimmungsgemäßen Dosen der Ginkgo biloba-Blätter nicht bekannt.

In der Regel sind Ginkgo-Fertigpräparate gut verträglich. Im Einzelfall können Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden und Schwindelgefühl auftreten. Um den Magen-Darm Beschwerden durch Ginkgo-Spezialextrakte vorzubeugen, empfiehlt sich die Einnahme direkt zu den Mahlzeiten. Sehr selten können auch allergische (Haut-) Reaktionen auftreten. Bei nicht geprüften Präparaten kann es in Einzelfällen zu einem erhöhten Gehalt an Ginkgolsäure kommen – dies geht mit einem erhöhten allergenen Potential einher. Von der Einnahme nicht geprüfter Mittel ist daher abzuraten.

Bitte dosieren Sie die Präparate wie in der Packungsbeilage angegeben, bzw. wenden Sie die Dosierung an, die Ihr behandelnder Arzt verordnet hat.

Fertigarzneimittel

Ginkgo biloba-Blättern sind als Fertigarzneimittel in Form von Filmtabletten, Flüssigkeit, Lösung und als Tropfen erhältlich.

Ginkgo biloba-Blätter gehören wegen ihrer nachweislichen Wirkung auf die Blutgefäße zu den faszinierten Wirkstoffen aus der Pflanzenwelt. Sie wirken nachweislich gegen Leistungsstörungen, die vom Gehirn ausgehen und sich z.B. durch Demenz ausdrücken können und gegen die Schaufensterkrankheit (periphere arterielle Verschlusskrankheit).

Außerdem sind Ginkgo biloba-Blätter, der einzige pflanzliche Wirkstoff überhaupt, der in Deutschland offiziell zur Behandlung von Schwindel und Tinnitus empfohlen wird.

In der Volksmedizin werden Ginkgo biloba-Blätter auch bei chronisch venöser Schwäche (Insuffizienz) eingesetzt.

Quellen:
  • Ammon HPT (Hrsg): Hunnius – Pharmazeutisches Wörterbuch. 9. Auflage, Berlin 2004
  • Bühring U: Praxis-Lehrbuch der modernen Heilpflanzenkunde. 2. Auflage, Stuttgart 2009
  • ESCOP: Ginkgo folium. ESCOP Monographs, 2nd edition. Stuttgart, New York 2003
  • Hempen CH, Fischer T: Leitfaden Chinesische Phytotherapie. München & Jena 2001

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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