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Anbau von Ginkgo biloba

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Geschrieben von Dr. rer. medic. Nadine Berling-Aumann , Ökotrophologin
Zuletzt aktualisiert am 10.07.2014
Anbau von Ginkgo biloba

Obwohl der Ginkgobaum ein Windbestäuber ist, verbleiben die weiblichen Sporen in der Blüte. Diese sogenannten Megasporen lassen sich auch bei Algen finden. Die männlichen Pollen verbreiten sich über den Wind. Große Samenzellen mit Geißeln (Spermatozoiden), die sich selbstständig bewegen können, bleiben an den weiblichen Blüten hängen, die ein schleimiges Sekret absondern. Trocknet das Sekret ein, gelangen die männlichen Pollen in die Pollenkammer der weiblichen Blüte, wo sie nach etwa vier Monaten auskeimen.

Gleichzeitig entwickelt sich ein Pollenschlauch, der das weibliche Gewebe durchdringt und auf diese Weise Nährstoffe aufnehmen kann. Der Pollenschlauch entwickelt sich zu einem sackähnlichen Gebilde, in dem zwei Geschlechtszellen heranreifen. Zerplatzt der Pollenschlauch, werden die schwimmfähigen Zellen entlassen und können mit der weiblichen Eizelle verschmelzen.

Es kann mitunter vorkommen, dass die Verschmelzung der Samenzellen mit dem Ei erst stattfindet, wenn die Früchte bereits abgefallen sind. Durch den anschließenden Fäulnisprozess in der Frucht entwickeln sich Fettsäuren, die recht unangenehm riechen. Als Zierpflanze ist daher die männliche Pflanze beliebter.

Stecklingsvermehrung des Ginkgo

Ginkgo biloba lässt sich durch Stecklinge vermehren. Im Frühsommer werden vom aktuellen Baumtrieb am Übergang vom alten zum neuen Holz 25 bis 30 cm lange Stecklinge geschnitten. Zur Vorbereitung des Stecklings wird das weiche Holz an der Sprossspitze direkt über einem Knoten entfernt. Das untere Blatt muss abgenommen werden und die Sprossbasis wird verletzt. Der fertige Steckling soll zwischen 8 bis 10 cm lang sein und drei Knoten haben.

Jetzt ist die Basis eines jeden Stecklings in ein Bewurzelungshormon zu halten, eine Topflatte mit Substrat je zur Hälfte mit Torf und Perlit zu befüllen.

Die Stecklinge werden so tief eingepflanzt, dass sie aufrecht stehen bleiben. Im letzten Schritt werden sie bewässert und etikettiert.

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Krankheiten und Schädlinge des Ginkgobaumes

Der Ginkgobaum ist einer der ältesten Baumarten auf der Erde. Er ist äußerst resistent gegenüber Krankheiten und Schädlingen sowie gegenüber Luftverschmutzungen.

Einzig Staunässe verträgt der Baum nicht. Zuviel Wasser kann sich beispielsweise durch Verfärbung der Blätter äußern.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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