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Aronia – Aronia melanocarpa

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Geschrieben von Dr. rer. medic. Nadine Berling-Aumann , Ökotrophologin
Zuletzt aktualisiert am 29.09.2014
Aronia – Aronia melanocarpa

Zellschutz für gesunde Blutgefäße und ein geschütztes Herz

Die Anhänger der Aroniapflanze (Aronia melanocarpa) sind von den gesundheitsfördernden Eigenschaften ihrer Früchte, der Aroniabeeren, überzeugt. Tatsächlich enthält die in Deutschland eher seltene Frucht reichlich Vitamine und Mineralstoffe. Trotzdem: was diese Nährstoffe betrifft, so schneiden Aroniafrüchte nicht besser ab als andere Beeren- oder Obstsorten. Aber was taugt Aronia als Heilpflanze, trägt sie tatsächlich Wunderbeeren

Die Heilwirkung der Aronia

Zu den wichtigsten medizinischen Wirkungen der Aronia gehört ihre Zellschutzwirkung. Die Beeren können unterstützend bei erhöhten BlutfettwertenGefäßverkalkung (Arteriosklerose)koronarer Herzerkrankung (KHK) und zur Vorbeugung und möglicherweise unterstützenden Behandlung von Krebserkrankungen eingesetzt werden. Die Heilpflanze ist in Europa allerdings bislang kein anerkanntes pflanzliches Arzneimittel und wurde bis jetzt von keinem offiziellen medizinischen Institut bewertet. Sie sind jedoch als Nahrungsergänzungsmittel und als Lebensmittel zugelassen.

Wissenswertes über Aronia

Das Geheimnis der Aroniabeere (auch: schwarze Apfelbeere) liegt in einer sehr speziellen Substanzgruppe: den Anthocyanen. Anthocyane sind sekundäre Pflanzenstoffe, denen zahlreiche positive Effekte auf unseren Körper nachgewiesen werden konnten, wie beispielsweise ein Zell- und Gefäßschutz. Aber wie wurde die Wissenschaft auf die Aronia-Pflanze aufmerksam? Nach den Reaktorunfällen in Tschernobyl in der ehemaligen UdSSR beobachteten russische Forscher gute Behandlungserfolge bei Strahlenschäden und Schwermetallausscheidungen nach regelmäßigem Konsum von Aroniabeeren. Dieser Umstand lieferte Wissenschaftlern weltweit Anlass, die kleinen „Powerbeeren“ näher zu untersuchen. Und in der Tat gibt es heute zahlreiche Hinweise darauf, dass Aroniabeeren gegen eine Vielzahl von Erkrankungen hilfreich sein können.

Allerdings existieren hier bislang keine aussagekräftigen Feldstudien: Positive Forschungsergebnisse sind zwar durchaus dokumentiert, diese beruhen aber fast ausschließlich auf Laboruntersuchungen. Die Beeren der Aronia sind sicher kein „Allheilmittel“, können aber in manchen Fällen unterstützend auf die Gesundheit wirken. Sie sind in Deutschland als Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel zugelassen – ein regelmäßiger Verzehr wird daher von offizieller Seite befürwortet. Die Aronia-Frucht ähnelt äußerlich der Holunderbeere, ist aber ein wenig größer und leicht herb bis bitter im Geschmack.

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Botanik der Aronia

Aronia ist ein kleiner Strauch von einem bis zu zweieinhalb Metern Höhe mit zahlreichen, straff aufrecht wachsenden Trieben. Die Aroniapflanze gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae).
Die sommergrünen, wechselständig angeordneten, elliptischen oder verkehrt eiförmigen Blätter werden bis zu fünfeinhalb Zentimeter lang. Sie sind kurz gestielt, oberseits glänzend grün und unterseitig heller, manchmal behaart. Der Aroniastrauch entfaltet seine Blütenpracht im Monat Mai: Dann zählen seine Schirmrispen bis zu 20 weiße Einzelblüten, von denen jede einzelne einen Durchmesser von etwa einem Zentimeter erreicht.
Aus ihnen entwickeln sich nach der Blütezeit die erbsengroßen und essbaren Früchte, deren Farbe sich schließlich aus ihrem ursprünglichen Rot in glänzendes Schwarz wandelt.

Verwendete Pflanzenteile und Inhaltsstoffe der Aronia

Zur therapeutischen Verwendung werden entweder der Presssaft oder ein Konzentrat aus der Aroniabeere eingesetzt. In der internationalen Fachsprache trägt der Wirkstoff die Beuzeichnung Aroniae melanocarpae fructus. Die Qualität der Aroniabeeren wird derzeit noch nicht durch ein Arzneibuch geregelt.
Die wichtigsten Inhaltsstoffe der Aroniabeeren sind die Anthocyane. Weitere Inhaltsstoffe in Aroniabeeren sind verschiedene Vitamine (z.B. Vitamin E, Beta-Carotin und Folsäure), Mineralstoffe (z.B. Kalium, Kalzium, Magnesium), Spurenelemente (z.B. Zink, Phosphor), Sorbitol und Gerbstoffe.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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