Anzeige
Anzeige
Sie kennen uns vielleicht auch aus:
Anzeige

Anbau der Aloe

Anzeige
Geschrieben von Dr. rer. medic. Nadine Berling-Aumann , Ökotrophologin
Zuletzt aktualisiert am 26.06.2015
Anbau der Aloe

Aloe ist nicht nur eine tolle Heilpflanze – sie ist auch ein Blickfang für jeden Garten. Sie ist relativ unempfindlich gegenüber Krankheiten und Schädlingen und gedeiht gut an warmen, hellen Plätzen. Lediglich dauerhaft kalte Temperaturen unter 10°C, dunkle Plätze und zu viel Wasser verträgt sie nicht.

Aloe entwickelt Samen. Deshalb kann die Heilpflanze sowohl durch Samenaussaat als auch durch Teilung vermehrt werden.

Samenaussaat der Aloe

Die Samen der Aloe können vom Frühjahr bis in den Herbst hinein ausgesät werden. Beim Kauf der Erde sollte darauf geaachtet werden, dass die Pflanze einen wasserdurchlässigen Boden benötigt, am besten eignet sich kieshaltige Kakteenerde. Diese gibt man in einen Topf mit 13 Zentimetern Durchmesser, der bis etwa einen Zentimeter unterhalb des Randes gefüllt wird.

Die Samen werden gleichmäßig auf der Oberfläche verteilt, sparsam mit einer Sprühflasche befeuchtet und mit einer dünnen Schicht feinen Kieses abgedeckt. Damit die Erde nicht austrocknet, wird eine transparente Tüte übergestülpt und der frisch bepflanzte Topf an einem halbschattigen Ort platziert. Hier sollte die Temperatur stets mindestens 21°C betragen.

Nach zwei bis drei Wochen beginnen die Samen üblicherweise zu keimen. Haben sich kleine Pflänzchen gebildet, sollte für den Topf ein sonnigerer Ort gefunden werden. Da sich in einer Aussat üblicherweise mehrere, eng zusammenstehende Pflänzen entwickeln, wird eine kleine Gruppe vorsichtig herausgehoben, geteilt und in kleinere Töpfe gesetzt, die wiederum mit einer feinen Kiesschicht versehen werden.

Teilung der Aloe

Die Teilung von Aloe-Pflanzen sollte im Frühjahr vor der Wachstumsphase oder im Herbst erfolgen. Sie kann schnell durchgeführt werden und ist vergleichsweise unkompliziert.

Die Mutterpflanze wird vorsichtig mit einer Forke ausgehoben, wobei besonders darauf geachtet werden muss, das Wurzelwerk nicht zu beschädigen. Zwischen Mutterpflanze und Ableger ist die Erde zu entfernen, die Teilung erfolgt direkt an der Verbindungsstelle. 

Anzeige

Krankheiten und Schädlinge der Aloe

Die häufigste Krankheit der Aloe ist die Wurzelfäule. Oft ist sie das Ergebnis zu häufigen Gießens oder falscher Erde. Im Sommer sollte die Pflanze regelmäßig gegossen werden, im Winter ist dagegen sehr sparsame Bewässerung angesagt. Im Unterschied zu vielen anderen Pflanzen sollte die Erde der Aloe stets getrocknet sein, bevor sie erneut bewässert wird.

An sehr trockenen Standorten ist die Aloe-Pflanze im Sommer zusätzlich vom Befall mit Wurzelläusen oder Wollläusen gefährdet. Durch besprühen der Pflanze kann die Luftfeuchtigkeit etwas erhöht werden. Auch aus diesem Grund ist die Anpflanzung im Freiland, in Gärten oder auf Terrassen besser geeignet als in Innenräumen.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

News zu Aloe (Kap-Aloe - Aloe vera) - Aloe vera und Aloe ferox

Die Behandlung von Krebs verursacht oft starke Nebenwirkungen, die entweder gar nicht oder nur durch starke Medikamente bekämpft werden können. Dabei wünschen sich viele Patienten eine schonende Behandlung. Die Naturheilkunde bietet hi...