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Adventskranz selber machen: So geht's

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Geschrieben von 2011-11-03
Zuletzt aktualisiert am 2018-11-2121.11.2018
©Ann-Kristin Block

Was wäre die Vorweihnachtszeit ohne Adventskranz? Um auf diese liebgewonnene Tradition nicht verzichten zu müssen, kauft sich so mancher einen fertigen Kranz im Supermarkt oder beim Blumenhändler. Dabei ist es gar nicht schwer, einen Kranz selbst zu binden. Es erfordert nur ein wenig Zeit und Geduld. Ein schöner Zeitvertreib für gemütliche Herbstabende. Am Ende halten Sie dann Ihren ganz persönlichen Adventskranz in den Händen, der garantiert ein Einzelstück ist!

Zubehör für Ihren Adventskranz

Der Rohling
Da die Zweige einzeln oder in kleinen Sträußchen nach und nach zusammengebunden werden, benötigt man als Ausgangsgerüst einen Rohling, der auch die Größe des Kranzes vorgibt. Im Handel sind dafür Hilfsmittel aus Stroh erhältlich. Um auszuschließen, dass später die helle Farbe eines solchen Rohlings durch die Zweige hindurch schimmert, kann man ihn mit grünem Kreppband umwickeln. Doch eigentlich benötigt man kein künstliches Hilfsmittel: Aus elastischen Ästen und Zweigen lässt sich leicht auch ein Startgerüst in der gewünschten Größe in Kreisform zurechtbiegen und mit etwas Bindedraht fixieren.
 
Der Draht
In Gartenmärkten und Bastelgeschäften gibt es dünne Bindedrähte in verschiedener Ausführung. Am besten wählen Sie einen grün ummantelten Draht. Der schimmert nicht durch die Zweige wie ein herkömmlicher silberner Draht und liegt auch angenehmer in der Hand ohne einzuschneiden.
 
Die Schere
Eine Gartenschere – klein, handlich und natürlich nicht stumpf.
 
Das Pflanzenmaterial
Hier können Sie Ihrer Phantasie und Ihren Wünschen freien Lauf lassen. Klassisch sind Tannenzweige oder Fichte, aber auch jede Art von Kiefer, Wacholder, Eibe oder Thuja ist geeignet. Ob Sie einheitlich aus einem Material binden oder verschiedene Pflanzenarten kombinieren, ist ebenfalls Ihnen überlassen. Auch Buche, Efeu oder Ilex lassen sich schmückend mit einbinden. Vielleicht gibt es in Ihrer Nähe auch eine Grüngutdeponie. Dort sind oft wahre Schätze aus privatem Heckenschnitt zu finden. Oder Sie nehmen ganz einfach das, was Ihr Garten hergibt.
 

Das Binden

Die Zweige werden einheitlich lang in ca. 6 -10 cm lange Stücke zurechtgeschnitten. Natürlich können Sie nur die jeweiligen Endsegmente der Zweige verwenden. Je enger und fester Sie binden wollen, umso kürzer müssen Sie schneiden.

Die Zweige werden einzeln oder in kleinen Sträußchen von drei, vier Stängelchen an einer Stelle beginnend auf den Rohling aufgelegt. Dabei sollen sie ihn dort ringsum von der Unter- zur Oberseite bedecken. Mit dem Draht werden sie an den Enden fest umwickelt und fixiert.

Nun werden nach und nach einzelne Lagen der Sträußchen und Zweige wie Dachziegel zwei bis drei Zentimeter nach unten gerückt aufgelegt und jeweils mit dem Draht befestigt. Der wird nie abgeschnitten, sondern immer mitgeführt.

Die letzten Zweige muss man vorsichtig so unter die ersten schieben, dass der Kreis ohne sichtbare Lücke geschlossen wird.

Wie gewohnt können Sie nun nach Herzenslust Kerzen, Schleifen oder sonstigen Schmuck anbringen. Wer mit vielen verschiedenen Materialien gearbeitet und vielleicht auch Zweige mit kleinen Zapfen oder Beeren eingearbeitet hat, braucht den Adventskranz aber kaum noch zu dekorieren! Ganz natürlicher und Aroma spendender Schmuck lässt sich übrigens aus Sternanis herstellen, aus Zimtstangen oder getrockneten Orangenscheiben.

Nicht nur als Adventskranz auf dem Tisch, auch als Türkranz ist Ihr kleines Meisterwerk sicher ein besonderer Hingucker. Und weil das so einfach war, binden Sie doch gleich noch einen Kranz zum Verschenken an die beste Freundin!

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