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Sechs anregende Düfte und Aromen für die dunklen Tage

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Geschrieben von Redaktion
Zuletzt aktualisiert am 22.01.2014

Wussten Sie, dass die Nase unser einziges Sinnesorgan ist, dessen Impulse ohne Umwege ins Gehirn gelangen? Die Riechzellen in der Schleimhaut unserer Nase verfügen über kleine Sinneshärchen, die mit unterschiedlichen Rezeptoren ausgestattet sind. Dort docken die ankommenden Duftstoffe an und lösen einen elektrischen Reiz aus. Dieser wird von der Riechzelle verstärkt und über ihre feinen Fortsätze direkt ins Gehirn, in den sogenannten Mandelkern geleitet. Der Mandelkern ist Teil unseres limbischen Systems, dem emotionalen Zentrum unseres Gehirns. Ein Geruch kann also Furcht erzeugen, der nächste Freude und wieder ein anderer Widerwillen und Abneigung. 

Welcher Geruch einem Gefühl vorausgeht, kann von Mensch zu Mensch verschieden sein, da die emotionale Reaktion eng mit unserer Erinnerungswelt verknüpft ist. Verbinden wir einen Geruch mit dem herrlichen Aroma in Großmutters Obstkeller, so löst er positive Empfindungen aus. Steigt uns dagegen plötzlich das Parfum der gefürchteten Mathelehrerin in die Nase, dann kann das zu einem leichten Anstieg des Pulsschlages und ganz unwillkürlich Unbehagen führen. Doch nicht nur unsere eigenen Erinnerungen beeinflussen unser Gefühlsleben und unsere Stimmungen, auch entwicklungsgeschichtliche und kulturell geprägte Einflüsse machen sich bemerkbar. Wir verfügen über eine bunte Erfahrungsvielfalt, ein gefühliges Duftgedächtnis, das sich manchmal ganz unvermittelt meldet. Es lässt sich aber auch ganz einfach gezielt stimulieren.

Vor allem viele ätherische Öle in Pflanzen und Gewürzen sind es, deren Wirkung auf unser Gefühlszentrum bekannt ist. Aromatherapeuten, aber auch die Werbeindustrie setzt diese ganz bewusst ein. Eine Zahncreme, die nicht nach Pfefferminze riecht? Kaum vorstellbar. Manche Stände auf dem Weihnachtsmarkt stellen bewusst Aromaspender mit Zimt- und Nelkengeruch auf, um die Kunden anzulocken. Diese Wirkungen von Düften lassen sich auch ganz wunderbar nutzen, um der trüben Winterstimmung Kontra zu geben. Anregende und stimmungsaufhellende Aromen sind jetzt gefragt und davon gibt es eine große Auswahl:

Vanille

Vanille

Vanille ist das Gute-Laune-Gewürz schlechthin. Es wärmt, wirkt appetitanregend und heitert auf. Ein leichter Vanilleduft in der Wohnung vertreibt die Schlechtwettergeister.

Vanille

Zimt

Zimt ist aus gutem Grund ein beliebtes Gewürz in der Weihnachtsbäckerei und in winterlichen Tees. Er wirkt anregend, ausgleichend und soll sogar das Selbstvertrauen stärken können: ideal bei Winterblues.

Vanille

Zitrone

Zitrone belebt und erfrischt. Bei Niedergeschlagenheit und Schwäche hilft fruchtiger Zitrusduft dabei, wieder befreit durchzuatmen.

Vanille

Grapefruit

Grapefruit wirkt ganz ähnlich der Zitrone belebend auf die Lebensgeister

Vanille

Eukalyptus

Eukalyptus erfrischt nicht nur, er wirkt auch anregend, hilft bei Konzentrationsschwäche und wirkt antiseptisch. Ein ganzheitliches Gesundheitspaket für Körper und Geist sozusagen, gerade richtig für die Winterzeit.

Vanille

Bergamotte

Bergamotte verhilft zu Optimismus und steigert die Kreativität. Ängste und Sorgen verdrängt der Duft, er wirkt krampflösend und stimmungsaufhellend.

 

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