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Traditionelle Anwendung der Vanille als Heilpflanze

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Geschrieben von Redaktion
Zuletzt aktualisiert am 06.11.2013

Wenn wir noch einmal zurückschauen zu den alten Azteken und der Kolonialmacht Spanien, dann war die Vanille damals ein ganz selbstverständliches Mittel zur Kräftigung und auch besonders als erotisierendes Duftöl beliebt. In Europa griffen Heiler schließlich auf die Vanille zurück, um Nervenleiden und Schlafstörungen zu bekämpfen. Mittlerweile findet das aromatische Öl in der modernen Aromatherapie seine Anwendung, wo es ebenfalls hauptsächlich bei emotionalen und nervlichen Problemen zum Einsatz kommt.

Was ist es dann aber, das die Vanille nicht nur als Würz- sondern auch als Heilmittel immer wieder ins Gespräch bringt? Im Wesentlichen sind es folgende Inhaltsstoffe, auf die sich positive gesundheitliche Einflüsse zurückführen lassen:

Zu den Katecholaminen gehören beispielsweise Dopamin, Adrenalin und Doradrenalin. Botenstoffe also, die als Arzneimittel eingesetzt werden und auf das Nervensystem einwirken und zudem auch das Herz-Kreislaufsystem beeinflussen können. Die Kräftigungswirkungen, die von den Spaniern bei der Entdeckung der Vanille beobachtet wurden, sind wohl nicht zuletzt auf Katecholamine zurückzuführen.
Diese organischen Verbindungen sind eigentlich dazu da, die Pflanze vor Krankheitserregern und Pilzbefall zu schützen. Der keimtötenden Wirkung kann sich allerdings auch der Mensch bedienen: Naturheilpraktiker greifen gerne zu Vanillepräparaten, um Hauterkrankungen, Ekzeme Doch dieser keimtötenden Wirkung können wir uns auch bedienen und einige Naturheilpraktiker greifen gerne zu Vanillepräparaten, um Hauterkrankungen, Ekzeme und sogar Neurodermitis zu behandeln.
Der Aromastoff Vanillin gibt der Vanille ihren Namen. Er bildet sich erst im Verlauf des mehrwöchigen Verarbeitungsprozesses der Vanillepflanze, kommt aber auch in anderen Pflanzen vor. Seine chemische Verwandtschaft mit Pheromonen erklärt die starke Wirkung der Vanille auf unser Nervensystem und Gefühlsleben – und ihren Einsatz als Aphrodisiakum und als wichtige Ingredienz "betörender" Parfüme.
Rezept für einen Liebestrank
Sie möchten die aphrodisierende Wirkung der Vanille einmal selbst ausprobieren? Dann probieren Sie doch mal das folgende Zaubermittel. Eine Erfolgsgarantie können wir Ihnen allerdings nicht geben...
Rezept
 

Benötigte Zutaten

30 Gramm Vanillestangen, 30 Gramm Zimtstangen, 30 Gramm Rhabarzerwurzeln, 30 Gramm Alraunenwurzeln

So geht's

Alle Zutaten grob zerkleinern und mit einer Flasche Weißwein ansetzen. Über zwei Wochen täglich verrühren oder durchschütteln. Dann abseihen, nach Geschmack mit Honig nachsüßen und dem Glücklichen bei nächster Gelegenheit kredenzen!

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