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7 Tipps für Reisen mit Kindern

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Geschrieben von Redaktion
Zuletzt aktualisiert am 26.06.2013

Wenn es mit Kindern auf Reisen geht, gibt es Einiges zu beachten. Kinder sind Abenteurer, Entdecker und Forscher – schmutzige Kleidung, Schrammen und blaue Flecken passieren einfach. Neben Trostpflastern ist daher eine Reiseapotheke ein Muss für die Reisetasche – für die kleinen Wehwehchen, aber auch für Fieber und Co. Am besten erstellen Sie sich vor dem Urlaub eine Checkliste mit all den Sachen zusammen, die Sie für Ihr Kind brauchen, um auch nichts zu vergessen. Denn im Ausland ist es gar nicht so einfach, an Fieber- oder Durchfallmittel zu gelangen. Daneben geben wir Tipps für die Fahrt und erholsame Nächte – auch für die Eltern.

  • 1
    Autofahren ohne Langeweile
    Kinder können oft nicht abschätzen, wie lange eine Fahrt zum Urlaubsziel dauert. Ewige Quengelfragen wie „Wann sind wir endlich daaaaa?“, strapazieren schon mal das elterliche Nervenkostüm, besonders desjenigen, der fahren muss. Daher sollte für die Fahrt Einiges bereit liegen, das keine Langeweile aufkommen lässt. Ein Malbuch, Reisespiele, ein Hörspiel oder auch das geliebte Kuscheltier können für Abwechslung sorgen. Es sollten zudem einige Pausen eingelegt werden, in denen die Kinder sich kurz austoben können und in Ruhe etwas essen. Vermeiden Sie bei empfindlichen Kindern Milchprodukte, die zu Übelkeit führen könnten.
  • 2
    Auch im Urlaub durchschlafen
    In fremden Betten zu schlafen, fällt auch Erwachsenen manchmal nicht leicht. Das Kissen ist anders, die Bettwäsche hat einen fremden Geruch und überhaupt sieht alles anders aus. Kinder fühlen sich meist wohler, wenn sie im eigenen Bettchen schlafen können. Für kleine Kinder gibt es klappbare Reisebetten, die im Urlaub auch kurzfristig als Laufstall genutzt werden können. Das Kind sollte sich aber schon vor dem Urlaub an das neue Bett gewöhnen können. Ist das Kind schon älter, kann es hilfreich sein, seine eigene Bettwäsche mitzunehmen. Natürlich darf auch das Kuscheltier nicht vergessen werden.
  • 3
    Sprechen Sie mit Ihrem Kind behutsam über mögliche Gefahren
    Ein Urlaub an der Nordsee ist ideal für Familien. Stundenlang können Kinder im Sand spielen, Muscheln sammeln und in den Prielen planschen. Krabben, Garnelen und Quallen sind besonders interessant und werden ausgiebig erforscht. Befindet sich darunter eine Feuerqualle kann es viele Tränen geben. Denn das Berühren von Feuerquallen ist sehr schmerzhaft. Ist es einmal passiert, dann hilft nur das Kühlen mit Sand oder mit einer kühlenden Salbe. Daher ist es sinnvoll, dem Kind Feuerquallen zu zeigen oder zu beschreiben. Scharfe Muscheln hingegen können Schnitte an den Füßen verursachen. Deswegen gehört bei einem Strandbesuch eine antiseptische Salbe und Pflaster mit in die Strandtasche. Jede Region birgt andere Gefahren. Erkundigen Sie sich vorher und bereiten Sie sich entsprechend vor.
  • 4
    Insektenstiche vorbeugen und behandeln
    Stiche von Mücken, Bienen, Bremsen oder Wespen kommen im Sommer häufiger vor. Die Stichstelle schwillt an und juckt. Wird daran gekratzt, kann sich die Hautregion entzünden. In Apotheken sind Anti-Insekten-Sprays oder Cremes erhältlich, die Stechinsekten vertreiben. Mückenstiche sind in der Regel harmlos. Wenn die frische Einstichstelle mit etwas Propolis-Tinktur benetzt wird, kann die Schwellung verhindert und der Juckreiz gelindert werden. Dies kann auch bei anderen Insektenstichen helfen. Hat man diese Tinktur nicht zur Hand, kann auch ein Salz-Wasser-Brei hilfreich sein, der auf die Stichstelle aufgetragen wird.

    Bienen und Wespen werden gern von süßen Getränken angelockt. Geben Sie Ihrem Kind daher nur verschlossene Getränkebecher mit Strohhalm. So wird verhindert, dass das Kind aus Versehen ein Stechinsekt verschluckt. Kuchen und Eis sollte Ihr Kind, je nach Alter, nur unter Aufsicht essen. Wird das Kind dennoch einmal im Mundraum gestochen, geben Sie ihm etwas Salz auf die Zunge, um die Schwellung zu reduzieren. Rufen Sie gleichzeitig einen Krankenwagen. Die Notrufnummer sollten Sie deswegen schon vor dem Urlaub recherchieren. 
  • 5
    Die Reiseapotheke für Kinder
    Ganz wichtig: Vergessen Sie den Impfpass nicht, sowie gegebenenfalls die Police für Ihre Auslandskrankenversicherung. In einigen Ländern müssen die Kosten vor Ort bezahlt werden. Diese werden dann aber später in der Regel (zumindest zum Teil) von der Krankenkasse erstattet. Dabei haben sollten Sie:
    • Fieberthermometer
    • Fieber-/Schmerzmittel
    • Medikament gegen Erbrechen
    • Medikament gegen Durchfall
    • Antiseptische Salbe
    • Pflaster und Verbandszeug
    • Eventuell Hustensaft
    • Sonnenschutzcreme
    • Eine ausführliche Liste mit chemischen und pflanzlichen Wirkstoffen für die Reiseapotheke
  • 6
    Fremde Nahrungsmittel
    Kleine Kinder haben noch einen empfindlichen Magen. So kann selbst das Leitungswasser oder fremde Speisen zu Durchfall führen. Je nachdem in welchem Land Sie Urlaub machen, kann es sinnvoll sein, Ihrem Kind nur stilles Mineralwasser aus Flaschen zu Trinken zu geben. Benötigen Sie für Ihr Kind noch Babymilch für das Fläschchen, Babybrei und Babykost aus Gläschen, so sollten Sie diese Lebensmittel für den gesamten Urlaub mitnehmen, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die gewohnten Produkte dort zu haben sind.
  • 7
    Machen Sie eine Checkliste
    Neben Kleidung, Reisebett, Kuscheltier, Pflegeprodukte und Reiseapotheke benötigt Ihr Kind auch im Urlaub Spielzeug. Eventuell können Sie auch Sicherheitsprodukte wie Türstopper, Kühlschranksicherung und Steckdosensicherungen mitnehmen. Inspizieren Sie das Urlaubsdomizil nach möglichen Gefahrenquellen wie Lampen über oder neben dem Bett, Tischdecken auf dem Tisch oder giftige Zimmer-/Gartenpflanzen. Dann wissen Sie gleich, worauf Sie besonders achten müssen oder was sie direkt für die Urlaubszeit verändern können.

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