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Erektionsstörungen natürlich behandeln?

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Geschrieben von 2014-08-05
Zuletzt aktualisiert am 2018-10-0101.10.2018

Jeder zehnte Mann leidet an Impotenz, der erektilen Dysfunktion. Noch immer ein heikles Thema, neigt das sogenannte starke Geschlecht doch häufig dazu, sein Problem auszuschweigen. Nicht selten greifen Betroffene deshalb zu Medikamenten, die sie anonym aus dem Internet beziehen. Die Nachfrage ist groß, deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn es der Werbelyrik oft an der nötigen wissenschaftlichen Sachlichkeit mangelt. Wer hin und wieder das Spamverzeichnis seines Mailfachs konsultiert, kennt das Phänomen.

Dank neuer medizinischer Erkenntnisse können Erektionsstörungen heute effektiv behandelt werden. So ist inzwischen klar, dass bei der Erkrankung zahlreiche körpereigene Botenstoffe eine Rolle spielen. Können also pflanzliche Mittel Abhilfe schaffen? Oft werden Mischpräparate mit Ingwer, Pfeffer, Sellerieextrakt, Petersilienwurzel, Ginseng und weiteren Pflanzen angeboten. Diese schaden nicht, höchstens dem Geldbeutel des Anwenders – denn leider bleibt die versprochene Wirkung in der Regel aus. Auch „pflanzliches Viagra“ wird propagiert. Entsprechende Studien können die meisten Vertreiber allerdings nicht vorweisen.

Erektionsstörungen
Die Ursachen für Impotenz sind vielfältig: Störungen des Hormonhaushalts, Diabetes, psychische Erkrankungen, aber auch Nebenwirkungen von Medikamenten und Stress können sich negativ auf Libido und Liebesleistung auswirken. 50 Prozent der Fälle sind organisch bedingt und hängen meist mit Gefäßerkrankungen oder einer Störung des Blutflusses im Penis zusammen. Für das Ziel, die Durchblutung im Schwellkörper zu fördern, stehen verschiedene Mittel zur Verfügung. Wie steht es aber um ihre faktische Wirksamkeit?
 
 
Yohimbin
 
Spanische Fliege
 
Roggenpollen
 
Yohimbin
Vor mehr als 100 Jahren wurde aus der Rinde des Baumes Coryanthe Yohimbe ein Wirkstoff gewonnen, der sich mit dem Status schmücken darf, eine Art Vorgänger des berühmten Viagra ® zu sein. Der Baum wächst in den afrikanischen Regenwaldgebieten Kameruns. Sein Wirkstoff – Yohimbin – war bis zur Markteinführung moderner Potenzmittel das weltweit am häufigsten verordnete Mittel gegen Impotenz. Dies sollte allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Wirksamkeit in zahlreichen Studien als gering eingestuft wurde. Lediglich bei psychischen Ursachen scheint das Arzneimittel in 20 bis 40 Prozent der Fälle zu wirken. Wichtig zu wissen: Die auf dem Markt befindlichen rezeptfreien Präparate sind erheblich unterdosiert oder homöopathisch zusammengesetzt. Pro Einzeldosis sollten es schon 5 mg Yohimbin sein, die dann allerdings rezeptpflichtig sind.
Spanische Fliege
Die spanische Fliege ist eigentlich ein Käfer. Aus ihm wird der Wirkstoff Cantharidin gewonnen, der bereits in geringen Dosen giftig auf innere Organe wirken kann. In Deutschland verkaufte Potenzpräparate sind homöopathisch verdünnt und daher unbedenklich. Eine Wirkung auf das männliche Stehvermögen ist von ihnen aber auch nicht zu erwarten.
Roggenpollenextrakt
Neben den organischen Beschwerden spielen sicherlich zusätzlich psychologische Faktoren eine Rolle, wenn es beim Mann nicht mehr so klappt wie früher. Eine Studie mit Roggenpollenkapseln konnte unter den befragten Prostatapatienten eine deutliche Zunahme der sexuellen Zufriedenheit feststellen. Sie verspürten weniger Schmerzen – und, wohl infolge dessen, eine erwachende Libido. Außerdem wurden die Beschwerden beim Wasserlassen, der Druckschmerz der Prostata gebessert und die Restharnmenge reduziert. Diese Effekte sind dadurch zu erklären, dass die Inhaltsstoffe des Roggenpollenextraktes entzündungshemmend und entstauend wirken.

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