Anzeige
Anzeige
Sie kennen uns vielleicht auch aus:
Anzeige

Welche Pflanzen Sie vermeiden sollten

Anzeige
Geschrieben von Morgana Hack , Ärztin und Ayurvedaärztin
Zuletzt aktualisiert am 11.03.2016

Kontraindikationen pflanzlicher Wirkstoffe für Schwangere

Neben den zahlreichen Arzneimitteln der Schulmedizin, die zu Entwicklungsstörungen oder Missbildungen am Baby führen können gibt es auch einige Heilpflanzen die ausgeschlossen werden müssen - wegen mangelnder Untersuchung oder aufgrund ihrer Inhaltsstoffe. Diese können über das Blut und den Mutterkuchen auf das Ungeborene übergehen und zu eventuellen Schäden führen. Nicht jede Heilpflanze die bei anderen Beschwerden helfen kann ist jetzt sicher! Man nennt dies auch „Kontraindikation“.

Pflanzlicher Wirkstoff Kontraindikation
Rohopium (aus dem Schlafmohn gewonnen) Kann zu Fehlbildungen und zum Abort führen
Rauwolfiawurzel Kann zu Schädigung am Erbgut führen
Wacholderbeeren, Wacholderbeerenöl Kann in hoher Dosierung zum Abort führen
Chinarinde Führt möglicherweise zu Fehlbildungen und ist giftig für das Baby
Huflattichblätter Enthalten möglicherweise zu viel Pyrrolizidinalkaloide, die leberschädigend und giftig für Baby wirken können
Mönchspfefferfrüchte Möglicherweise Wehen auslösend
Petersilienkraut und -wurzel Möglicherweise Wehen auslösend
Laxantien (Abführmittel wie Aloe vera, Faulbaumrinde, Rhabarberwurzel, Sennesblätter) Möglicherweise Wehen auslösend; können zur Fehlgeburt führen
Kava-Kava Wurzelstock Nicht ausreichend untersucht
Bärentraubenblätter Nicht ausreichend untersucht
Süßholzwurzel hochdosiert und über mehrere Wochen angewandt Hormonelle Störungen bei einer „Kumulation“ (Ansammlung im Organismus) werden vermutet; nicht ausreichend untersucht
Ingwerwurzel hochdosiert Regt die Menstruationsblutung an, allerdings gibt es keinen Nachweis einer Auslösung von Wehentätigkeit; Nicht ausreichend untersucht
Scharfe ätherische Öle wie Campher, Eukalyptus, Nelkenöl, Zimtöl, Ingweröl Nicht ausreichend untersucht

Ebenso sollten Sie während der Schwangerschaft auf die „Genussgifte“ Tabak und Alkohol verzichten, sowie auf jeglichen Drogenkonsum, da dies zu schweren Entwicklungsstörungen und Missbildungen des Babys führen kann!

Das könnte Sie auch interessieren:

Unsere Gesellschaft zeigt ein zunehmendes Bewusstsein und Verantwortung für die Erhaltung unserer Natur. Der Verbraucher wünscht sich saubere, reine und natürliche Inhaltsstoffe, keine weiteren Belastungen...

Bei Krankheiten und Verletzungen helfen und heilen – diese Bemühungen sind so alt wie die Menschheit. Basis und Hilfsmittel waren dabei seit jeher Pflanzen und...