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Pastinake

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Geschrieben von Redaktion
Zuletzt aktualisiert am 03.02.2014

Die weiße Pastinakenknolle, die ein wenig einer länglichen Sellerie oder einer grobschaligen hellen Möhre ähnelt, kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Sie war wohl bereits in der Steinzeit Nahrungsmittel, wanderte später auf die reich gedeckten Tafeln der Römer und war im Mittelalter begehrtes Sättigungsmittel in allen Bevölkerungsschichten. In den letzten Jahrzehnten wurde sie bei uns recht stiefmütterlich behandelt, erlebt aber im Zeitalter bewusster Ernährung und ökologischer Landwirtschaft ein Comeback: Die robuste Pastinake kann als Bioprodukt ohne Gaben von Pestiziden sehr gut kultiviert werden.

Die krautartig wachsende Pastinakenpflanze gehört zur Gattung der Korbblütler und ihre doldenartigen Fruchtstände erinnern entfernt an die des Fenchels, dessen süßlichen Geruch auch der Duft der Pastinake ähnelt. Ähnlich wie bei der Karotte werden die Wurzeln oder Rüben der Pflanze verwendet: Man befreit sie durch Bürsten, Schaben oder Schälen von ihrer Haut und dünstet sie anschließend als süßliches Gemüse oder verarbeitet sie zu Suppe oder Püree. Die Blätter finden, fein geschnitten oder gehackt, Verwendung als frisches Gewürz in Salaten und sind eine tolle Bereicherung grüner Smoothies. Früher fanden Pastinaken wegen ihres hohen Gehalts an Stärke auch Einsatz in der Bierherstellung oder wurden zu dickflüssigem Sirup verkocht.

Wie bekömmlich Pastinaken sind, zeigt ihre Beliebtheit als Zutat in Fertignahrung für Kleinkinder, nicht zuletzt aufgrund des niedrigen Nitratgehalts. Pastinaken enthalten reichliche Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium, Kalium, Folsäure und Eisen, aber auch viel Vitamin C, Karotin und verdauungsfördernde Pektine.

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