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Gesunder Spaß: Kleine Kindergärtnerei

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Geschrieben von Redaktion
Zuletzt aktualisiert am 19.04.2013

Damit Kinder die Natur zu lieben lernen, müssen sie viel Zeit in ihr verbringen. Sie müssen ihre Vielfalt, ihre Tiere und Pflanzen kennenlernen verstehen, was in ihr geschieht. Noch vor zwei, drei Generationen tobten Kleinkinder und Halbwüchsige fast den ganzen Tag draußen herum, matschten, bauten Höhlen, kletterten auf Bäume und beobachteten Vögel. Sie lernten ganz nebenbei die Zusammenhänge in der Tier- und Pflanzenwelt kennen, wussten, wann welche Pflanzen wachsen, welche lecker schmecken und was man besser meiden sollte.

Diese Alltagserfahrungen müssen die meisten Kinder heute leider durch Erfahrungen aus zweiter Hand ausgleichen: Sie lernen vieles nur noch über Bücher oder das Fernsehen. Wo immer es sich einrichten lässt, sollten wir Kindern deshalb die Erfahrung mit der Natur, mit Pflanzen, Tieren und mit den Kreisläufen des Lebens ermöglichen.

Beim Umgang mit Pflanzen, beim Gärtnern und Betreuen eines Blumentopfes lernen Kinder sehr vielschichtig und reifen mit den Früchten ihrer kleinen Gartenarbeit gemeinsam heran.

Der Anfang: Aufzucht
Viele Eltern beklagen, dass ihre Kinder keinen Salat mögen oder Kartoffeln nur als Pommes auf ihrem Teller dulden. Wenn sie das Heranreifen der Gartenfrüchte selbst erlebt haben, den Kopfsalat gewissenhaft gegossen und die Petersilie selbst gezupft, dann schmecken die Früchte ihrer Arbeit ganz anders. Gemüse hat plötzlich einen völlig neuen Stellenwert - Gemüse ist lecker!
Erste Aufgaben: Pflege
Der kleine Prinz im Buch von Saint-Exupérie hat es vom Fuchs gelernt: Was man sich vertraut macht, dafür ist man verantwortlich. Auch die jungen Pflanzen im Bett sind angewiesen auf die Pflege durch die kleinen Gärtner: Wenn an heißen Tagen nicht ausreichend gegossen wird, verdursten die jungen Triebe schnell und wenn man nicht regelmäßig das Unkraut zupft, überwuchert es die Blumen. Mit der Betreuung eines eigenen kleinen Gartenreiches übernehmen die Kinder auch Verantwortung und müssen lernen, sie wahrzunehmen.
Wachstum beobachten
Geduld muss man haben, bis aus einem Pflänzchen eine Pflanze wird. Beim Gärtnern lernen Kinder, dass Dinge ihre Zeit brauchen. Man kann das Wachstum unterstützen und fördern, aber man kann es nicht „machen“. Doch eins folgt auf das andere und beim geduldigen Beobachten des Wachstums lernen Kinder, dass nicht alles sofort passieren kann und muss – auch wenn sie das doch zu gerne so hätten!
Die Früchte der Arbeit
„Das habe ich selbst gemacht!“ Wie viel Stolz liegt in diesen fünf kleinen Worten. Unabhängigkeit und Selbständigkeit sind doch das Ziel unserer Erziehung. Was könnte ein größerer Beweis für das Entwickeln dieser Fähigkeit sein, als wenn die kleinen Hände einen Samen gehegt und gepflegt haben, bis er erst eine kleine Pflanze und dann ein leckeres Gemüse oder eine hübsche Blume wurde?

Wer ein Haus mit einem Garten sein eigen nennt, der sollte diese große Chance nutzen und die Kinder in die Rasenpflege, ins Heckeschneiden, ins Anbauen, Gießen und Ernten altersgerecht mit einbeziehen.

Mehr zu dem Kindervergnügen im Garten.

Auch auf einem Balkon oder sogar auf der Fensterbank einer kleinen Etagenwohnung können die Kinder erste Einblicke ins Wachstum von Pflanzen und in die Vorgänge in der Natur bekommen: Blumentöpfe und Pflanzschalen werden zu einer besonderen kleinen Welt.

Mehr zu der kleinen Welt auf der Fensterbank.

Sind Gemüse und Kräuter herangewachsen und werden stolz geerntet, dann geht es ans Verwerten, ans Naschen und Kochen. Wenn aus den eigenen Erzeugnissen leckere Gerichte werden, dann macht das Gärtnern gleich nochmal so viel Spaß!

Mehr zu den einfachen Rezepten für kleine Gärtner.

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Pflanzliche Heilmittel werden gern angewandt wenn das Kind krank wird. Überwiegend behandelt werden Kinder mit Erkältungskrankheiten, Magen-Darm Beschwerden, nervöse Beschwerden oder Schlafstörungen.

Könnte man in die unzähligen Pflanzen unseres Planeten hineinsehen, würde sich ein unendliches Meer von biochemischen Substanzen entpuppen, die irgendeine Wirkung auf unseren Körper haben...