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Aspekt Gesundheit: Blüten sind mehr als nur schön

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Geschrieben von 2012-07-02
Zuletzt aktualisiert am 2012-07-1616.07.2012
Fotolia_©BlueOrangeStudio

Die Nährstoffe, die wir mit der Nahrung zu uns nehmen, werden durch den Stoffwechsel in unseren Körper integriert. Einige werden verwertet, um Zellaufbau zu betreiben, andere übernehmen Regelfunktionen, beeinflussen enzymatische und hormonelle Prozesse oder nehmen wiederum selbst Einfluss auf Verdauung und Stoffwechsel. Viele Pflanzen enthalten in ihren Blättern, Blüten, Stängeln und Wurzeln medizinisch wirkungsvolle Inhaltsstoffe, die in Ihrem Zusammenwirken teils schwer synthetisch nachzuahmen sind. Sie sind daher ein wichtiger Bestandteil des modernen Gesundheits- und Heilwesens.

Wer sich mit pflanzlicher Medizin beschäftigt, wird bald auch Blumen und Blüten mit ganz anderen Augen sehen und die Chancen erkennen, die sie bieten: Sie bereichern nicht nur optisch unseren Speiseplan und geben ihm einen extravaganten Touch, sondern können beispielsweise auch verdauungsfördernd, antibakteriell oder entspannend wirken. Die wertvollen ätherischen Öle, die diese Wirkstoffe transportieren, landen mit den Blüten und Blättern zusammen auf unserem Teller.

Das Apotheke der Natur ist groß und hat immer geöffnet. In unserem Heilpflanzen-Lexikon finden Sie zu allen Blüten, die Sie in der Küche verarbeiten können, auch Hinweise zum gesundheitlichen Nutzen. Einige der Blüten, die im Rezeptteil angesprochen werden, möchten wir herausgreifen, damit Sie lukullische und gesundheitliche Vorzüge verknüpfen können.

Das Gänseblümchen
Das gute alte Gänseblümchen ist in der Blütenküche ein gern gesehener Gast, zum Beispiel in Salaten oder Desserts. Es hat einen würzigen, leicht nussigen Geschmack und enthält viele Bitter- und Gerbstoffe, Saponine, Anthoxanthin und Flavonoide. Gänseblümchen-Tee ist seit jeher ein beliebtes Mittel gegen Erkältungen, bei Frühjahrsmüdigkeit oder zum Bekämpfen von Magen-Darm-Beschwerden. Die hübsche Salatbeigabe kann deshalb auch die Verdauung anregen und den Stoffwechsel in Schwung bringen.
 
Brunnenkresse und Kapuzinerkresse enthalten viele Vitamine und wurden deshalb traditionell schon früh zum Bekämpfen von Mangelerkrankungen eingesetzt und waren aus keinem Klostergarten wegzudenken. Fieber, Atemwegserkrankungen und Verdauungsstörungen sind Indikationen, bei denen Brunnenkresse gerne in der pflanzlichen Heilkunde eingesetzt wird. Kapuzinerkresse kann bei Harnwegsinfekten sehr hilfreich sein. Glucosinolate, Eisen, Kalzium, Vitamin A, B und C, viele Bitter- und Gerbstoffe bilden einen hochwertigen Gesundheits-Mix.
 
Der Holunder wird traditionell für seine schweißtreibende Wirkung geschätzt – die Wirkung von Holunderblütentee ist bei Erkältungskrankheiten und Fieber geradezu legendär. die Blüten eignen sich gut als verspielt-florale Beigabe sommerlicher Salate oder süßer Desserts. Obendrein unterstützen sie dabei mit ihren Flavonoiden, Phystosterinen und weiteren wertvollen Inhaltsstoffen das Immunsystem.
Die Rose, die Königin der Blumen, verleiht den Speisen nicht nur eine romantische Aura, sondern reichert sie auch mit den in den Blüten enthaltenen Gerbstoffen und ätherischen Ölen wie Geraniol und Citonellol an. Vor allem im Bereich der Mundschleimhaut und des Rachens machen sich diese Wirkstoffe wohltuend bemerkbar. Die Naturheilkunde nutzt die Rose gerne zur Behandlung leichter Entzündungen.
 

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