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Erkältet im Büro! Praktische Hilfe durch Heilpflanzen

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Geschrieben von Morgana Hack , Ärztin und Ayurvedaärztin
Zuletzt aktualisiert am 06.01.2013

Rund 17 Millionen Deutsche gehen jeden Tag einer Büroarbeit nach. Fast jeder von ihnen erkrankt einmal im Winter an einer Grippe, die meisten sogar mehrmals jährlich. Das sind jedes Jahr mindestens 17 Millionen erkältete Büroangestellte. Behandeln kann man mit der Schulmedizin nur die Symptome. Welche pflanzlichen Mittel können helfen? Was bewirken sie? Welche praktischen Tipps gibt es, um im Büroalltag Erkältungen vorzubeugen?

Ein grippaler Infekt ist selten eine echte Grippe – also eine Infektion mit dem Influenza-Virus. Häufiger handelt es sich um eine Infektion mit verschiedenen Erkältungsviren, welche die Schleimhäute der oberen Atemwege besiedeln. Die Symptome sind ähnlich: Schnupfen, Halsschmerzen, Heiserkeit, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit. Häufig gesellt sich Fieber, Husten und Verschleimung dazu.

Krankheitsbedingte Arbeitsausfälle kosten Arbeitgeber jährlich Milliardenbeträge. So schleppen sich viele Büroangestellte pflichtbewusst, schniefend und hustend an ihren Schreibtisch. Doch ist das sinnvoll? Wann gehört man mit einer Erkältung ins Bett und wann kann man auf seine Abwehrkräfte vertrauen und es riskieren, ins Büro zu gehen?

Sechs Gründe warum Sie bei einer Erkältung ins Bett gehören
  • Ihre Kollegen am Arbeitsplatz können sich anstecken, denn Erkältungsviren übertragen sich leicht durch Tröpfcheninfektion beim Atmen, Niesen und Husten. Auch wenn sie ihr eigenes Büro haben – der Kontakt mit anderen Menschen wird sich nicht ganz vermeiden lassen.
  • Die echte Grippe kann besonders für ältere Arbeitskollegen über 60 Jahren und schwangere Arbeitskolleginnen gesundheitlich gefährlich werden. Deshalb steht eine jährliche Grippe-Impfung für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung.
  • Eine Erkältung sollte man nicht unterdrücken. Das schwächt das Immunsystem und macht anfällig für erneute Infektionen oder eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung.
  • Mit Fieber gehören Sie nach Hause ins Bett! Betreiben Sie kein gesundheitsschädigendes „Doping“ mit Aspirin, Paracetamol oder ähnlichen Schmerzmitteln und Fiebersenkern.
  • Schonen Sie sich und gehen Sie eher zum Arzt, wenn sie Raucher sind (anzustreben ist immer der Nikotinstopp), eine chronische Atemwegserkrankung oder eine andere gesundheitliche Einschränkung haben.
  • Studien zu Krankheiten am Arbeitsplatz zeigen, dass Sie nicht nur sich, sondern auch ihrem Arbeitgeber schaden, wenn Sie sich krank zur Arbeit schleppen.

 

Doch wenn Sie sich morgens mit verstopfter Nase, leichten Kopfschmerzen oder einem Kratzen im Hals aus dem Bett schälen, müssen Sie aber nicht unbedingt zuhause bleiben. Das gesunde Immunsystem ist durchaus in der Lage die Erkältung zu bekämpfen, so dass sie schnell und ohne größere Beschwerden wieder abklingt. Wenn kein Fieber und kein größeres Krankheitsgefühl bestehen, gibt es hilfreiche Mittel aus der Naturheilkunde, um Nase und Kopf zu befreien und die Abwehrkräfte mit pflanzlichen Mitteln zu stärken.

Wenn die Hausmittel oder „Büromittel“ nicht wirken, die Erkältung länger als 10 Tage andauert, bei hohem Fieber über 39 Grad Celsius, starkem Krankheitsgefühl und wenn Sie gelblich-grünlichen Schleim abhusten gehören Sie nicht nur ins Bett sondern sollten den Arzt aufsuchen!

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