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Die wunderbaren Wirkungen ätherischer Öle

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Geschrieben von Joscha Kollascheck , Redakteur/Social Media Manager
Zuletzt aktualisiert am 10.02.2017

Der Februar steht bei DocJones.de im Zeichen der Aromaöle und ihrer wunderbaren Wirkungen – denn nichts kann die Stimmung so schnell aufhellen wie der richtige Duft. Wir wünschen Ihnen eine wohlduftende und gesunde Zeit!  

Die wunderbaren Wirkungen ätherischer Düfte

Noch immer ist es dieser Tage meist kalt, dunkel und nass. Im fliegenden Wetterwechsel begegnet uns, setzen wir einen Fuß vor die Tür, nach den ersten schon frühlingshaften Tagen, die Welt matschig und grau. Die kalte Jahreszeit belastet unsere Gesundheit und macht uns, da das Licht eine nicht zu unterschätzende Wirkung auf unser Gefühlsleben besitzt, zuweilen empfänglich für Trübseligkeit und Melancholie: der Winterblues stellt sich ein. 

 

Wenn uns die Natur also im Stich lässt und Tag für Tag an den nötigen Sinnesreizen spart, die wir für unsere Gesundheit und Lebenslust so dringend brauchen, müssen wir eben selber nachhelfen. Ein hervorragendes Hausmittel sind die flüchtigen Düfte der Pflanzen und Kräuter. Das wussten schon die Heilkundigen der Antike, deren traditionelles Wissen den Grundstein legte für die moderne medizinische Aromabehandlung, die mit den Düften von Thymian, Lavendel, Eukalyptus & Co. arbeitet, um Krankheiten zu lindern und unser Wohlbefinden zu steigern.

 

Die Wirkungen ätherischer Öle sind vielfältig. Sie können harmonisierend wirken, beruhigen oder aufputschen und den Appetit anregen. An trüben Tagen einfach an 'ner Pflanze schnuppern und schon geht die Sonne auf? So einfach ist es natürlich auch nicht. Mit einfachen Tricks können wir aber durchaus gezielt Einfluss nehmen auf unsere Gefühlswelt und körperliche Leistungsfähigkeit. Zum Beispiel durch die Verwendung duftender Gewürze beim Kochen und Backen. Und schon ein paar Eukalyptuszweige in der Dusche sorgen für einen frischen und belebten Start in den Tag.  

 

In der Pflanzenheilkunde wirken die Öle von Heilkräutern ihre Kräfte u.a. zur Linderung von Husten und Schnupfen, bei Bauchschmerzen, Konzentrationsschwäche, bei äußeren Wunden und sogar bei Zahnschmerzen. Hinweise zur Inhalation von ätherischen Ölen, zum Beispiel bei Erkältung, finden Sie hier.

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Ätherische Pflanzenöle und ihre Anwendung

Thymianöl trägt in der pharmazeutischen Sprache den Namen Thymi aetheroleum . Es ist reich an sogenannten Phenolen, die echte Keimkiller sind und bei entzündeten Atemwegen kleine Wunder wirken können.

Das Öl hilft bei Bronchitis, Keuchhusten und Entzündungen der oberen Luftwege. Es wirkt positiv auf die Atemwege: Es ist hustenreizlindernd, schleimlösend und entzündungshemmend. Thymianöl wird am besten inhaliert, in der Apotheke ist es aber auch als Fertigarzneimittel in Form von Salben, Schnupfencremes oder Nasenöl zu haben.

 

Alles weitere zur Heilwirkung und Anwendung von Thymianöl können Sie hier nachlesen.

 

Mit diesem Rezept nutzen Sie gleich zwei Effekte: Durch die über die Nase aufgenommenen ätherischen Öle schaltet das Gehirn auf „hellwach“. Die Ohrmassage aktiviert jene Reflexpunkte, welche die Konzentration steigern.

 

Wann hilft es?

Bei Konzentrationsschwäche

Sie benötigen:

2 ml ätherisches Zypressenöl
1 ml ätherisches Rosmarinöl
3 ml ätherisches Grapefruitöl
2 ml ätherisches Lemongrasöl
1 kleine dunkle Pipettenflasche (10ml)
1 kleiner Messbecher
1 kleiner Trichter

So wird's gemacht:  

1. Alle Öle nacheinander in die Pipettenflasche füllen
2. Flasche verschließen und gut schütteln

Anwendung und Haltbarkeit:  

Für eine Ohrmassage Mittelfinger, Zeigefinger und Daumen mit etwas Öl beträufeln. Ohrläppchen kneten, bis es warm wird und sich gut durchblutet anfühlt. Langsam knetend am äußeren Ohrrand nach oben arbeiten. Pro Ohr ca. 1 Minute massieren, damit das Ohr warm und Dein Geist angeregt wird.

 

Das Öl des Gewürznelkenbaums wird aus seinen getrockneten Blütenknospen gewonnen, den Gewürznelken. Seine Heilwirkung verdankt es dem sogenannten Eugenol, einem ätherischen Öl, das stark desinfizierend wirkt.

Nelkenöl vereint eine ganze Reihe nützlicher Eigenschaften. Es wirkt betäubend, desinfizieren und schmerzstillend und hilft bei Zahnschmerzen sowie bei Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut. 

Schnelle Hilfe bei Zahnschmerzen: Die Nelkenöl-Mundspülung. Einfach bis zu 10 Tropfen in ein Glas Wasser geben und mehrmals täglich den Mund durchspülen. 

 

Hier erfahren Sie mehr über Wirkung, Inhaltsstoffe, Anwendungsgebiete und Fertigarzneimittel, die in der Apotheke erhältlich sind.

 

In den getrockneten Früchten der Kümmelpflanze verbirgt sich ein Öl, das bei Bauchschmerzen wahre Wunder wirkt. Denn Kümmel gehört zu den effektivsten Heilpflanzen bei Verdauungsbeschwerden. 

Für den würzigen Duft des Kümmelöls sorgt das Carvon, das den größten Anteil an den wirksamen Inhaltsstoffen darstellt. Das ätherische Öl tötet Keime ab, regt die Durchblutung des Magen-Darmtrakts, löst Krämpfe und Blähungen und macht Appetit.

Schnelle Hilfe bei Blähungen und Magenkrämpfen: Einfach 5 bis 8 Tropfen Kümmelöl auf ein Stück Würfelzucker träufeln und im Mund zergehen lassen. 
Äußerlich angewendet kann das Öl auch schon bei Babys und Kleinkindern helfen. 

 

Hier lesen Sie mehr über die Heilwirkung von Kümmelöl.

 

Der Duft des Echten Lavendels betört die menschlichen Sinne bereits seit Jahrtausenden. Seit jeher schätzt man ihn als Aromazusatz für Wellness und Kosmetik. So dauerte es auch nicht sehr lange, bis man den Heilwirkungen des blumigen lavendelschen Wohlgeruchs auf die Schliche kam.

Die ätherischen Öle, die aus den charakteristisch violetten Blüten der Lavendelpflanze hergestellt wird, entfalten ihre beruhigende Wirkung direkt auf das zentrale Nervensystem. Lavendelöl hilft bei Nervosität und innerer Unruhe und ist das wahrscheinlich wirksamste Aromaöl bei Schlafstörungen.

Seine beruhigenden Effekte sind übrigens auch hilfreich bei nervösen Mägen und Verdauungsbeschwerden.

Schnelle Hilfe bei Nervosität und Unruhe, aber auch bei Bauchschmerzen: Geben Sie bis zu 4 Tropfen reines Lavendelöl auf ein Stück Würfelzucker und lassen dieses auf der Zunge zergehen.

 

Wollen Sie mehr über das Lavendelöl erfahren? Dann bitte hier entlang.

 

Das wertvolle Eukalyptusöl wird per Destillation mit Wasserdampf aus den Blättern des Eukalyptusbaums gewonnen. Seinen intensiven Duft verdankt das es seiner hohen Konzentration an Eucalyptol. Dabei handelt es sich um ein ätherisches Öl mit guten antibakteriellen Wirkungen.

Keine andere Heilpflanze enthält so viel Eucalyptol wie der Eukalyptus. Die wertvolle Substanz macht das Eukalyptusöl zum regelrechten Keimkiller bei Erkältungen. Außerdem wirkt es anregend auf Durchblutung und Gewebe. Diese Eigenschaft macht es sogar hilfreich bei Rheuma!

Tipp: Bereiten Sie sich für alle Fälle eine Ölmischung aus 20 ml reinem Eukalyptusöl und 100 ml Mandel- oder Olivenöl. Bei Erkältungen einfach in die Brust einreiben und die wohltuende Wirkung bei Schnupfen und Husten genießen. Bei akuten rheumatischen Beschwerden kann das Öl direkt auf der betroffenen Stelle angewendet werden

 

Die Kamille ist eines der ältesten Heilmittel überhaupt. Sie platzt förmlich vor wertvollen heilsamen Inhaltsstoffen, darum ist sie so vielseitig einsetzbar, gut verträglich und verursacht selten Allergien. Echte Kamille wirkt entzündungshemmend, tötet Keime und Bakterien ab, löst Krämpfe und fördert die Wundheilung. 

Ätherisches Kamillenöl gehört einfach in jede Hausapotheke. Es wird aus den Kamillenblüten destilliert und kann winters wie sommers eingesetzt werden. Es hilft bei Husten und Bronchitis, bei Magengeschwüren und äußerlich bei Wunden und Sonnenbrand:

Tipp: Um die Heilwirkungen von Kamillenöl bei Hautverletzungen zu nutzen, vermischen Sie am besten einen Teil Kamillenöl mit neun Teilen Mandel- oder Olivenöl. Nun einfach auf die betroffene Hautstelle auftragen.

 

Wichtig: Wenn Sie Zimtöl kaufen möchten, achten Sie darauf, ein hochwertiges Ceylon-Zimtöl zu bekommen. Ceylon-Zimt gilt gegenüber chinesischem Zimt als deutlich aromatischer.

Der behaglich süßliche Duft von Zimtöl entfaltet seine Wirkung schon in der Nase. Das würzige Öl regt den Speichelfluss an, der an erster Stelle der Nahrungsaufnahme und Verarbeitung steht: Wir bekommen Appetit. Aber Zimtöl macht nicht bloß hungrig, es kurbelt auch die Magen-Darmfunktionen an und erleichtert die Verdauung mächtiger Speisen.

Tipp: Bei Verdauungsbeschwerden einfach 2 bis 3 Tropfen Zimtöl auf ein Stück Würfelzucker geben und bis zu 3-mal täglich einnehmen.

 

Im antiken Griechenland galt der Rosmarin als Kultpflanze der Liebesgöttin Aphrodite, heute nutzen wir sein Öl bei Rheuma und Muskelkater, gegen Bauchweh und zur Stärkung des Kreislaufs.

Rosmarinöl besitzt jede Menge Flavonoide. Das sind Farbstoffe, die die Pflanze resistent gegen Umwelteinflüsse macht. Auch die Abwehrmechanismen unseres Körpers können sie stärken. Rosmarinöl stärkt den Kreislauf, hilft, genau wie das Zimtöl, zur Appetitanregung, es fördert den Verdauungsprozess und hilft auch bei Rheuma und niedrigem Blutdruck.

Tipp: Ein Rosmarin-Vollbad wirkt anregend und hilft bei Muskelschmerzen. Einfach einige Tropfen ins heiße Wasser geben und die duftenden Aromen inhalieren.

 

Der Duft der Pfefferminze ist der Inbegriff von Frische und Belebung. Ihr ätherisches Öl hilft bei Kopfschmerzen und Migräne und ist eine tolle pflanzliche Alternative zu Aspirin & Co!

Pfefferminzöl ist eine Mischung verschiedener ätherischer Öle, von denen Menthol sicher das bekannteste ist. In ihrem Zusammenspiel entfalten sie sehr hilfreiche Wirkungen, zum Beispiel bei Husten, aber auch bei Kopfschmerzen, Nervenschmerzen und Juckreiz kann das Öl hilfreich sein.

 

Was muss man bei der Anwendung von Pfefferminzöl beachten? Das erfahren Sie hier!