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Gesund im Alter: So klappt’s

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Geschrieben von Redaktion
Zuletzt aktualisiert am 22.01.2018

Jeder von uns wird älter. Da sich der Körper nicht mehr wie früher im rasend schnellen Körper regeneriert, sind wir meistens auch im fortgeschrittenen Alter nicht mehr ganz so gesund wie in jungen Jahren. Kein Grund allerdings, aufzugeben oder zu glauben, dass man sich nun nicht mehr einer großen Gesundheit erfreuen können. Das Thema ist medial nach wie vor völlig unterrepräsentiert und ältere Menschen als Konsumenten sind für die Industrie nicht mehr so interessant sind wie die jüngeren.

Sportlich bleiben

Eine der ganz wichtigen Grundregeln für das Alter ist nach wie vor, beweglich und sportlich aktiv zu bleiben. Wie heißt es doch so schön? Wer rastet, der rostet. Tatsächlich ist das eine Tatsache. Verschiedene Studien haben nachgewiesen, dass Menschen, die sich zum Beispiel beim Joggen regelmäßig bewegen, länger leben als solche, die keiner körperlichen Betätigung nachgehen. Allein aus diesem Grund scheint es sich schon zu lohnen.

 

Aber auch ansonsten ist es wichtig, in Bewegung zu bleiben. Das geht los bei ganz einfachen Tätigkeiten wie etwa dem Spazierengehen, aber gerade gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen sind auch im Alter hochattraktiv. Die Muskeln zu trainieren ist ohnehin ziemlich wichtig, weil diese naturgemäß im Alter an Masse und Spannung verlieren.

 

Für einen möglichst langen und uneingeschränkten Lebensalltag lässt sich also kaum auf sie verzichten. Dabei sollte vor allem der Spaß an der Bewegung im Vordergrund stehen. Selbst, wenn man also bisher komplett auf Sport verzichtet hat, ist es nie zu spät, doch noch damit anzufangen. Dabei sollten Seniorinnen und Senioren etwas vorsichtiger sein, als dies früher der Fall gewesen ist. Denn die Gelenke haben ja schon einige Jahrzehnte hinter sich, was man unbedingt berücksichtigen sollte. Deshalb ist beispielsweise von intensivem Kraftsport eher abzuraten.

 

Vor dem Sport empfiehlt sich ein Gesundheitscheck beim Arzt. Erst, wenn dieser grünes Licht gegeben hat, kann man auch bedenkenlos starten. Dabei gibt es eine ganze Reihe von Sportarten, die noch in Frage kommen:

  • Yoga
  • Pilates
  • Golf
  • Tanzen
  • Skilanglauf
  • Wandern
  • Radfahren
  • Wassergymnastik
  • Schwimmen

Sollte man zu den späten Anfängern gehören, kann es zudem nie schaden, sich noch professionell beraten und vorbereiten zu lassen, um auf diese Art und Weise auch alles richtig zu machen und keine eventuellen Verletzungen zu riskieren.

Geistige Fitness trainieren

Auf gar keinen Fall sollte man neben der körperlichen auch die geistige Fitness vernachlässigen. Denn immer häufiger werden Arten von Demenz diagnostiziert und die Menschen erkranken immer früher. Dabei ist es so, dass ein Verlust der geistigen Fähigkeiten folgt, der sowohl die Erinnerung, Orientierung als auch das eigenständige Denken und die Alltagsfähigkeit zerstört.

 

Viele Experten sind der Meinung, dass man derartig verheerenden psychischen Erkrankungen aber vorbeugen kann. Das geht zum Beispiel mit sogenanntem Gehirnjogging, also leichteren Denksportaufgaben, die aber durchaus ihren Sinn haben. Die Forscherinnen und Forscher gehen davon aus, dass man mit dieser Form der dauernden geistigen Aktivität etwa das Alzheimerrisiko senken kann. Einen ähnlichen Befund gibt es auch für das Lesen, das vor Alzheimer schützen soll.

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Heilkräuter gegen Demenz

Um diese positiven Effekte noch zu verstärken, lohnt sich durchaus das Hinzuziehen von diversen Heilkräutern, die zusätzlich vor Demenz schützen. Eine der Möglichkeiten besteht darin, die Durchblutung zu verbessern, also die Fähigkeit des Blutes, zu fließen. Dafür ist zum Beispiel Gingko gut geeignet. Man muss zwar ganz klar sagen, dass Demenz sich heute noch nicht heilen lässt, dafür aber durchaus verlangsamen. Diese Verlangsamung kann einen gewissen Bonus an Zeit verschaffen, ein unschätzbarer Vorteil.

 

Darüber hinaus gibt es aber noch weitere nützliche Pflanzen, auf die man zur Vorsorge und Verlangsamung zurückgreifen kann und soll: So etwa Salbei und zwar echter wie auch spanischer Salbei. Die hervorragend riechende und schmeckende Gewürzpflanze wurde schon früh in der naturheilkundlichen Medizin eingesetzt, um das Gedächtnis zu verbessern. Traditionell hat man hier gute Erfahrungen gemacht. Es lohnt sich also, es einmal selbst auszuprobieren.

 

Pflanzen wie Safran und Curcuma werden ebenfalls in der Forschung diskutiert, da sie offenbar bestimmte Proteine in den Neuronen hemmen und so den Fortgang der Krankheit verlangsamen könnten.

 

Selbstverständlich reicht es nicht, diese Wirkstoffe nur gelegentlich oder gar einmalig zu verabreichen. Eine Regelmäßigkeit ist die Grundvoraussetzung für den Erfolg der Einnahme, ohne sie braucht man gar nicht erst anfangen. Auf jeden Fall sollte die Behandlung mit pflanzlichen Mitteln mit dem Arzt abgesprochen werden.

Gesunde Ernährung

Eine gesunde Ernährung ist übrigens auch im fortgeschrittenen Alter sehr wichtig. Dafür ist es übrigens nie zu spät. Also: Weg mit den Softdrinks, dem Feierabendbier und anderen schädlichen Gewohnheiten. Ab sofort sollte man statt auf Chips auf komplexe Kohlenhydrate setzen und davon profitieren, dass der Insulinspiegel dadurch relativ konstant niedrig bleibt. Der Vorteil dabei? Durch einen konstanten Insulinspiegel ohne Peaks bekommen wir keine Heißhungerattacken und auch die Diabetes-Gefahr ist viel geringer. Zudem machen komplexe Kohlenhydrate lange satt, da ihre Energie nur langsam vom Körper verwertet wird. Wo stecken komplexe Kohlenhydrate drin? Nun, hier kommen verschiedene Quellen in Frage, so etwa Reis, Kartoffeln oder auch Vollkornprodukte.

 

Auf Eiweiß, den Muskelbaustoff, sollte man übrigens in jedem Alter auf gar keinen Fall verzichten. Denn gerade wenn man sportlich aktiv ist, brauchen die Muskeln dringend Protein. Fette spielen in der Ernährung eine viel größere Rolle als viele Menschen dies gemeinhin annehmen und das nicht nur im negativen Sinne. Selbstverständlich sollten Menschen nicht allzu viele Transfette, zum Beispiel aus vielen frittierten Produkten, zu sich nehmen. Ähnlich problematisch ist zum Beispiel Salami. Bei anderen Lebensmitteln hingegen sollte man zugreifen, so etwa bei Oliven oder ungesalzenen Nüssen. Diese können sogar beim Abnehmen helfen.

 

Menschen, die wenig Fisch essen, können auf Omega-3-Kapseln zurückgreifen, die ihnen die entsprechenden, sehr gesunden Fettsäuren liefern.

Soziale Kontakte pflegen

Ähnliche Priorität sollte man übrigens auch den sozialen Kontakten zusprechen. Ohne diese steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Demenz irgendwann zuschlägt. Hinzu kommt natürlich, dass Menschen soziale Wesen sind und entsprechende Kontakte einfach zu ihrem Wesen gehören, daran ändert das Alter selbstverständlich gar nichts. Aus diesem Grunde müssen Seniorinnen und Senioren den Kontakt zu ihren Freunden und Verwandten unbedingt pflegen und diese auch darauf hinweisen, was ihnen der Kontakt bedeutet.

Was, wenn man nicht mehr gesund ist?

Aber was ist, wenn man eben nicht mehr gesund ist und es auch nicht mehr richtig werden kann? Was, wenn man sich nicht mehr ohne weiteres selbst versorgen kann? Was, wenn die Kräfte nicht mehr ausreichen und der Alltag zunehmend kompliziert wird? In diesem Fall muss man auf Hilfe zurückgreifen, denn eine Verleugnung der Tatsachen macht das eigene Leben nur schwerer und den Alltag nicht eben leicht. In diesem Fall muss man abwägen: zwischen der Hilfe, die man noch zuhause in Anspruch nehmen kann und der Pflege, für die es ein entsprechendes Pflegeheim braucht.

 

Natürlich handelt es sich hierbei um einen Schritt, vor dem die meisten Menschen beinahe panische Angst haben. Doch sollten derartige Optionen auf gar keinen Fall verteufelt werden. Selbstverständlich verlieren Pflegebedürftige mindestens einen gewissen Teil ihrer Autonomie. Das ist natürlich richtig, aber sie gewinnen an Sicherheit. Sicherheit nicht nur im Sinne der Unversehrtheit, sondern auch im Sinne der Versorgungssicherheit. Diese ist die Grundlage für eine eigene Existenz, bei der man sich nicht ständig um Grundbedürfnisse sorgen muss. Damit hat man einen Großteil der eigenen Sorgen wieder aus der Welt geschafft, das kann durchaus eine immense Erleichterung sein.


Hinweis: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit dem externen Redakteur Benedikt Hormesch entstanden.