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13 Kräuter aus der Schweiz...ein Hustenbonbon feiert Geburtstag

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Geschrieben von Joscha Kollascheck , Redakteur/Social Media Manager
Zuletzt aktualisiert am 08.01.2017

Kennst Du eigentlich Emil Richterich? Nein? Dann verraten wir Dir mal ein kleines Geheimnis: Der hat’s erfunden. Wirklich. Nicht die Schweizer. Emil Richterich, ein Bäcker, der wars. Im verschlafenen Örtchen Laufen ließ der naturbegeisterte Eidgenosse vor 75 Jahren die Kräuter der Schweizer Alpen auf offenem Feuer in seinem kupfernen Bonbonkessel brodeln. Bis er auf die eine Rezeptur stieß, die etwas veränderte. Er entdeckte, dass Medizin gar nicht bitter schmecken musste, um wirksam zu sein. Das berühmte Schweizer Hals- und Hustenbonbon mit der Chrüterchraft war geboren.

 

Was dann geschah, das ist bekannt: Heute wird der Kräuterzucker neben anderen Kräuterspezialitäten in über 50 Länder exportiert. Nun feiert Ricola den 75. Geburtstag des Original Ricola Kräuterzuckers. Wir gratulieren und schauen heute einmal genauer hin – welche heilenden Kräuterkräfte sind da eigentlich am Werk in den beliebten kantigen Lutschzückerli?

Die Ricola Kräutermischung – bis heute unverändert

Mittlerweile hat das Schweizer Traditionsunternehmen rund 60 verschiedene Produkte im Sortiment, darunter übrigens auch zuckerfreie Varianten des Kräuterbonbons. Auch wenn das genaue Rezept natürlich ein streng gehütetes Familiengeheimnis bleibt, ist eines klar. Das aromatisch-wohltuende Fundament all dieser Bonbons, Pastillen, Tees und Kaugummis aus dem Hause Ricola hat sich seit dem Jahre 1940, seit der Erfindung des Original Ricola Kräuterzuckers, bewährt und bleibt unverändert. Was da bei Richterich im Kessel landete, das waren nämlich nicht irgendwelche Kräuter, sondern ganz genau dreizehn. Dreizehn Heilkräuter mit wertvollen Wirkungen bei Erkältungen und entzündeten Atemwegen. Welche sind dies und was bewirken sie?

Kleine Alpenkräuterkunde

Thymian und Salbei kennst Du sicher aus deinem eigenen Kräutergarten. Die duftenden Küchenkräuter wirken krampf- und entzündungshemmend und auswurffördernd. Zu den ganz alten Heilkräutern bei Halsschmerzen, Husten und Reizhusten zählt der Spitzwegerich. Er wirkt lindernd und hustenreizmildernd. Auch die tausendblättrige Schafgarbe ist Teil der Ricola-Rezeptur. Sie wird in der Pflanzenheilkunde unter anderem zur Behandlung von entzündeten Schleimhäuten eingesetzt, ebenso wie die Blätter und Blüten der Malve, einer klassischen Klostergartenpflanze, die von Kräuterexperten bei Halsschmerzen, Reizhusten und entzündeten Mundschleimhäuten empfohlen wird. Der Frauenmantel galt einst als Quell des Lebens. Heute betrachten wir das Heilkraut etwas nüchterner, aufgrund seiner wertvollen entzündungslindernden Gerbstoffe wird es aber immer noch gerne genutzt.

 

Wenn es um Husten und Erkältungen geht, darf im Kräuterstrauß eine nicht fehlen: die Blume des Jahres 2016 – die wunderschöne Schlüsselblume. Ihre Blüten und Wurzel, die Primelwurzel, sind wirksame pflanzliche Heilmittel bei entzündeten Atemwegen. Auch Andorn und Bibernelle sind uralte Heilkräuter gegen Erkältungskrankheiten, das wusste schon Hildegard von Bingen. Beide sind effektive Schleimlöser bei Husten und Bronchitis. Der neunte im Kräuterbunde ist der Holunder. Holunderblüten stärken das Immunsystem und können stärkende Wirkungen bei Erkältungen, Fieber und Schüttelfrost entfalten. Für lindernde Kühlung in wunden Rachen sorgt im Ricola Kräuterzucker die Pfefferminze mit ihren ätherischen Ölen. Auch der Eibisch schafft Linderung bei Husten: Die Schleimstoffe seiner Blätter legen sich wie ein Schutzfilm auf die irritierten Schleimhäute. Weniger bekannt ist schließlich der unscheinbare Ehrenpreis. Auch ihm werden hustenstillende Wirkungen nachgesagt.

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Gute und nachhaltige Produkte aus den Schweizer Bergen

Eine der wichtigsten Grundregeln des Kräutersammelns ist diese: Meide emissionsbelastete Orte, sammle nicht an Straßenrändern oder in städtischen Parkanlagen, sondern begebe Dich tief in die freie und unberührte Natur. Die besten Pflanzen sind nämlich jene, die gesund machen – und dir nicht den Magen verderben. Fast genau also wie damals, vor 75 Jahren, als Emil Richterich seine Zutaten auf den benachbarten Alpenwiesen fand, produziert Ricola heute ausschließlich mit Kräutern aus regionalem und naturgemässem Anbau. Über 100 Schweizer Bergbauern beliefern das Familienunternehmen, das sich mittlerweile in der dritten Generation befindet, mit unbelasteter Kräuterware ohne den Einsatz von Pestiziden und Herbiziden. Die Schweizer engagieren sich übrigens auch in der Erforschung des Bienensterbens. Wenn Du mehr über dieses Thema und die Kraft der 13 Kräuter erfahren möchtest, dann klicke hier.



Dieser Text ist Teil einer Partnerschaft von DocJones und Ricola. Er wurde vollständig von unserer Redaktion geschrieben.