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Legapas®

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Geschrieben von 2011-02-08
Zuletzt aktualisiert am 2015-05-2626.05.2015
Legapas®
Abbildung ähnlich mehr und kann bei mehr als einer Packungsgröße oder Darreichungsform abweichen.weniger
  Kurzinfo
Pflanzliches Arzneimittel zum Abführen bei Verstopfungen
Wirkstoff: Cascarinde (auch Faulbaumrinde)

Anwendungsgebiet von Legapas®

  • Zur kurzfristigen Anwendung bei Verstopfung (Obstipation).

Legapas® ist ein pflanzliches Abführmittel mit Cascararinde-Trockenextrakt als Wirkstoff; die abführende Wirkung wird durch Hydroxyanthracenderivate erreicht, die in Casrararinde enthalten sind. Es ist vom Hersteller Pascoe als Legapas® Tabletten und Legapas® Tropfen erhältlich. Der Hersteller empfiehlt das Mittel zur kurzfristigen Anwendung bei Verstopfung.

Auf einen Blick:

Faulbaumrinde

  • Wirkt: abführend, fördernd auf die Wasserausscheidung im Darm, hemmend auf die Wasseraufnahme im Darm
  • Kann eingesetzt werden: bei Verstopfung

Dosierung von Legapas®

Der Hersteller betont, das täglich nicht mehr als 30 mg Hydroxyanthracenderivate eingenommen werden dürfen, was 1,5 Tabletten beziehungsweise 50 Tropfen Legapas® entspricht. Je nach Präparat ist die Dosierung unterschiedlich. Die persönlich richtige Dosierung ist aber erreicht, wenn der Stuhl weichgeformt ist. Eine Wirkung ist nach acht bis zwölf Stunden zu erwarten.

Bei einer Überdosierung kann es zu schmerzhaften Darmkrämpfen und schweren Durchfällen kommen; informieren Sie in diesem Fall umgehend einen Arzt.

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Hinweise

Bei einem längerfristigen Gebrauch (nach ein bis zwei Wochen) kann es durch einen Gewöhnungseffekt zu einer Verstärkung der Darmträgheit kommen. Da außerdem bei Missbrauch durch häufigen Durchfall Elektrolyte wie Kalium verloren gehen, können Medikamente, die das Herz stärken sollen oder gegen Herzrhythmusstörungen eingesetzt werden, in ihrer Wirkung beeinträchtigt werden. Auch Kaliummangel selbst kann zu Herzrhythmusstörungen führen.

Nehmen Sie Cortison, Cortison-ähnliche Substanzen, Süßholz oder Arzneimittel ein, die die Harnausscheidung steigern, kann die Ausscheidung von Kalium ebenfalls gesteigert werden. Die Einnahme von Legapas® ist daher mit dem behandelndem Arzt abzusprechen.

Nicht eingenommen werden darf Legapas® bei Darmverschluss, Blinddarmentzündung, chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, Bauchschmerzen, schwerem Flüssigkeitsmangel oder Allergie gegen Cascararinde.
Hält eine Verstopfung länger als eine Woche an, ist ein Arzt aufzusuchen.

Risiken und Nebenwirkungen

Sehr selten kam es laut Hersteller zu krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden kommen, die eine Verminderung der Dosis erforderlich machen. Eine harmlose Rotfärbung des Urins kann im Laufe der Behandlung auftreten.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte außerdem die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Darreichungsformen

Legapas® ist in folgenden Darreichungsformen erhältlich:

  • Tabletten: 57-108 mg Faulbaumrinde/ Cascararinden-Extrakt je Tablette
  • Flüssigkeit: 500 mg Fluidextrakt aus Faulbaumrinde/ Cascararinde je 1 ml Flüssigkeit

Packungsgrößen Legapas® Tabletten

  • 20 Filmtabletten
  • 40 Filmtabletten

Packungsgrößen Legapas® Flüssigkeit

  • 20 ml Flüssigkeit
  • 40 ml Flüssigkeit

Hinweis

Dieser Informations­text erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Angaben sind ausschließlich zu Informations­zwecken bestimmt und stellen keine Kauf- oder Anwendungs­empfehlung dar. Diese Informationen ersetzen auch nicht die Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.
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