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Hepar-Pasc®

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Geschrieben von 2011-02-08
Zuletzt aktualisiert am 2015-05-2222.05.2015
Hepar-Pasc®
Abbildung ähnlich mehr und kann bei mehr als einer Packungsgröße oder Darreichungsform abweichen.weniger
  Kurzinfo
Pflanzliches Arzneimittel bei Erkrankungen der Leber
Wirkstoff: Artischockenblätter

Anwendungsgebiete von Hepar-Pasc®

  • Zur unterstützenden Behandlung bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen,
  • Leberzirrhose und
  • toxischen (durch Lebergifte verursachten) Leberschäden.

Hepar-Pasc® enthält als arzneilich wirksamen Bestandteil Mariendistelfrüchte-Trockenextrakt. Der Hersteller Pascoe schlägt die Einnahme von Hepar-Pasc® bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen, Leberzirrhose und durch Gifte verursachte Leberschäden vor. Allerdings ist es nicht zur Behandlung von akuten Vergiftungen geeignet.

Mariendistelfrüchte enthalten Silymarin, welches für die Wirkung der Heilpflanze zuständig ist. Silymarin soll die Leber vor dem Eindringen von Giften schützen, indem es die Zellmembranen stabilisiert. Außerdem regt es die Regeneration des Lebergewebes an, laut Hersteller ist diese Wirkung durch klinische Studien bestätigt.

Auf einen Blick:

Artischockenblätter

  • Wirken: anregend auf den Gallefluss, leberschützend, leberentgiftend, blutfettsenkend, hemmend auf die körpereigene Cholesterinherstellung, entzündungshemmend, antioxidativ, krampflösend
  • Können eingesetzt werden bei: Magen-Darmbeschwerden (Reizmagen-Syndrom), erhöhten Blutfettwerten

Dosierung

Erwachsene und Kinder ab zwölf Jahren nehmen nach Empfehlung des Hersteller drei- bis viermal täglich eine Tablette Hepar-Pasc® mit einem Glas Wasser ein. Bestehen die Beschwerden trotz der Einnahme weiterhin, halten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt.

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Hinweise

Das Arzneimittel darf bei einer Allergie gegen Mariendistelfrüchte oder andere Korbblütler nicht eingenommen werden. Außerdem ersetzt die Therapie mit Hepar-Pasc® nicht die Vermeidung von leberschädigenden Substanzen wie z.B. Alkohol. Kommt es zu einer Gelbfärbung der Haut oder des Augenweiß, dunklem Urin, hellem Stuhl, Müdigkeit, Abgeschlagenheit oder Kopfschmerzen, ist ein Arzt aufzusuchen, da in diesem Fall ein schwerer Leberschaden vorliegen kann, der ärztlich behandelt werden muss.

Risiken und Nebenwirkungen

Laut Hersteller sind selten Magen-Darm-Beschwerden wie zum Beispiel leichter Durchfall möglich. Sehr selten können allergische Reaktionen mit Hautausschlag oder eventueller Atemnot auftreten.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte zusätzlich die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Packungsgrößen

  • 20 Filmtabeltten
  • 60 Filmtabeltten
  • 100 Filmtabletten

Hinweis

Dieser Informations­text erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Angaben sind ausschließlich zu Informations­zwecken bestimmt und stellen keine Kauf- oder Anwendungs­empfehlung dar. Diese Informationen ersetzen auch nicht die Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.
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