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GeloMyrtol® forte

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Geschrieben von Linda Benninghoff , Heilpraktikerin, Journalistin
Zuletzt aktualisiert am 11.05.2015
GeloMyrtol® forte
Abbildung ähnlich mehr und kann bei mehr als einer Packungsgröße oder Darreichungsform abweichen.weniger
  Kurzinfo
Pflanzliches Arzneimittel für Husten bei Erkältungen und Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung)
Wirkstoffe: Eukalyptusöl, Süßorangenöl, Myrtenöl, Zitroneöl

Anwendungsgebiete GeloMyrtol® forte

  • zur Schleimlösung und Erleichterung des Abhustens bei akuter und chronischer Bronchitis
  • zur Schleimlösung bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis)

GeloMyrtol® forte des Herstellers Pohl-Boskamp kann zur Behandlung von Erkältungskrankheiten wie Schnupfen, Brochitis und Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) eingesetzt werden.

Dieses pflanzliche Medikament enthält Eukalyptusöl, Süßorangenöl, Myrtenöl und Zitronenöl in destillierter Form in den Kapseln. Diese können von der Magensäure nicht aufgelöst werden und passieren diesen bis in den Dünndarm. Erst dort geben die Kapseln ihre Wirkstoffe ab und gelangen in den Blutkreislauf.

Von hier kommen die hochkonzentrierten Wirkstoffe das fein verzweigte Netzwerk der Bronchien und die Nasennebenhöhlen. So kann das Medikament direkt die Atemwege erreichen und auf die entzündeten Schleimhäute wirken. GeloMyrtol® verbessert laut Hersteller die Reinigung der Atemwege und regt die Drüsen der Schleimhäute dazu an, vermehrt dünnflüssiges Sekret (Schleim) zu produzieren. Dadurch können sich die zähflüssigen Schleimstauungen auflösen, zudem wird der Abtransport des Schleims gefördert.

Die entzündungshemmenden Eigenschaften von GeloMyrtol® sollen das Abschwellen der Schleimhaut fördern und die Regeneration des Gewebes stimulieren. Durch die antibakterielle Eigenschaft des Medikaments soll zudem das Wachstum der Bakterien gehemmt werden. Laut Angaben des Herstellers, eignet sich GeloMyrtol® besonders zur Behandlung von chronischen Atemwegserkrankungen da besonders viele Radikalfänger in den Ölen enthalten sein sollen. Radikale umgeben uns tagtäglich mit dem Sauerstoff in unserer Luft und schädigen das Erbgut in unseren Zellen. GeloMyrtol® soll diesen oxidativen Stress der Schleimhäute durch die antioxidativen Eigenschaften mindern und so die Struktur und Funktion der Schleimhäute schützen.

Dosierung

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Falls vom Arzt nicht anders verordnet oder empfohlen, nehmen Erwachsene und Jugendliche sowie Kinder ab 12 Jahren bei akut entzündlichen Erkrankungen 3- bis 4-mal täglich 1 Kapsel GeloMyrtol® forte ein. Die Kapseln sollten eine halbe Stunde vor dem Essen mit ausreichend kaltem Wasser eingenommen werden. Bei der Einnahme der Kapseln zusammen mit Fruchtsaft kann die Magenpassage beschleunigt werden. Vom Hersteller wird der Tipp gegeben, Kindern die Kapseln mit etwas Quark, Joghurt oder Apfelmus zu geben.

Bei chronischen Erkrankungen sind 2- bis 3-mal täglich 1 Kapsel GeloMyrtol® forte einzunehmen. Diese Dosierung wird vom Hersteller zur Dauerbehandlung empfohlen.

Hinweise

Patienten mit entzündliche Erkrankungen im Magen-Darmbereich und im Bereich der Gallenwege sowie schweren Lebererkrankungen, sollte dieses Medikament nicht eingenommen werden. Ebenfalls von der Einnahme abgeraten wird bei Überempfindlichkeit (allergischen Reaktionen) gegen Eukalyptusöl, Süßorangenöl, Myrtenöl oder Zitronenöl sowie Cineol, den Hauptbestandteil von Eukalyptusöl, oder einen der sonstigen Bestandteile von GeloMyrtol® forte.

Sollten Sie länger unter anhaltenden oder sich verschlimmernden Beschwerden, Auftreten von Atemnot, Fieber wie auch eitrigem oder blutigem Auswurf leiden muss umgehend ein Arzt aufgesucht werden um ernsthafte Erkrankungen auszuschließen. Wer unter Asthma bronchiale, Keuchhusten oder anderen Atemwegserkrankungen, die mit einer ausgeprägten Überempfindlichkeit der Atemwege einhergehen, leiden, sollte GeloMyrtol® nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt einnehmen.

Risiken und Nebenwirkungen

Gelegentlich kann es zu Magen-Darm-Beschwerden kommen, wie z. B. Magenschmerzen/Oberbauchbeschwerden, selten zu Übelkeit, Erbrechen oder Durchfällen. Selten wurde über das Auftreten von Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Hautausschlag, Juckreiz, Gesichtsschwellung, Atemnot oder Kreislaufstörungen) berichtet. Sehr selten können vorhandene Nieren- und Gallensteine in Bewegung gesetzt werden.

Bitte lesen Sie zu Risiken und Nebenwirkungen die Packungsbeilage und fragen Ihren Arzt oder Apotheker/in.

Darreichungsformen

GeloMyrtol® ist in folgenden Wirkstärken erhältlich:

  • Myrtol®: 120 mg Wirkstoff je Kapsel
  • GeloMyrtol® forte: 300 mg Wirkstoff je Kapsel

Packungsgrößen

  • 20 Weichkapseln
  • 50 Weichkapseln
  • 100 Weichkapseln

Hinweis

Dieser Informations­text erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Angaben sind ausschließlich zu Informations­zwecken bestimmt und stellen keine Kauf- oder Anwendungs­empfehlung dar. Diese Informationen ersetzen auch nicht die Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.
   Verwendet man bei:
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