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Epogam®

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Geschrieben von Linda Benninghoff , Heilpraktikerin, Journalistin
Zuletzt aktualisiert am 04.06.2015
Epogam®
Abbildung ähnlich mehr und kann bei mehr als einer Packungsgröße oder Darreichungsform abweichen.weniger
  Kurzinfo
Pflanzliches Arzneimittel bei Hauterkrankungen
Wirkstoff: Nachtkerzenöl

Anwendungsgebiet von Epogam®

  • Zur Behandlung und zur symptomatischen Erleichterung des atopischen Ekzems (Neurodermitis), insbesondere des begleitenden Juckreizes.

Epogam® sind Weichkapseln gefüllt mit Nachtkerzensamenöl. Dieses Arzneimittel ist mit der Bezeichnung Epogam® mit je 500 mg Nachtkerzensamenöl oder als Epogam® 1000 mg mit je 1000 mg Nachtkerzensamenöl pro Weichkapsel erhältlich. Der Hersteller Strathmann rät zur Behandlung mit Epogam® bei Neurodermitis, um die Symptome, insbesondere den Juckreiz, zu lindern. Bei Kindern unter einem Jahr darf Epogam® nur nach Rücksprache mit dem Arzt zum Einsatz kommen, da bisher keine klinischen Erfahrungen für dieses Alter vorliegen.

Während der Einnahme von Epogam® können epileptische Anfälle auftreten. Dies gilt besonders, wenn die Betroffenen unter Schizophrenie leiden oder Medikamente einnehmen, die eine Epilepsie auslösen können. Zu diesen Medikamenten zählen zum Beispiel Phenothiazine. Patienten, bei denen Epilepsie bereits diagnostiziert wurde, sollten von ihrem Arzt während des Einnahmezeitraumes von Epogam® besonders beobachtet werden.

Auf einen Blick:

Nachtkerzenöl

  • Wirkt: entzündungshemmend, immunstärkend, gegen Juckreiz, Schuppung und Rötung
  • Kann eingesetzt werden: bei Neurodermitis

Dosierung

Je nachdem, welches Präparat man wählt, ist eine unterschiedliche Dosierung notwendig. Epogam® 1000 mg ist aufgrund der Größe der Kapseln nicht zum Schlucken geeignet. Man öffnet stattdessen die Kapsel und nimmt das Nachtkerzensamenöl pur, mit Milch oder in den Mahlzeiten ein. Auch Epogam® mit 500 mg Inhalt lässt sich so anwenden, wenn bei Kindern oder Erwachsenen Schwierigkeiten beim Schlucken von Tabletten bestehen. Die Behandlung sollte man nach Empfehlung des Herstellers mit der höchsten angegebenen Dosierung beginnen und bei Besserung der Symptome in einer niedrigeren Dosis weiterführen oder die Einnahme gegebenenfalls einstellen. Bei einigen Patienten dauerte es bis zu zwölf Wochen, bis sich Erfolge einstellten.

Risiken und Nebenwirkungen

Mögliche Nebenwirkungen bei der Einnahme von Epogam® sind häufig Übelkeit, Verdauungsstörungen und Kopfschmerzen. Gelegentlich wurden allergische Reaktionen wie Hautausschläge und Bauchschmerzen beobachtet. In sehr seltenen Fällen kam es außerdem zu einem Anstieg der Körpertemperatur. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte außerdem die Packungsbeilagen und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Darreichungsformen

Epogam® ist in folgenden Wirkstärken und Darreichungsformen erhältlich:

Hinweis

Dieser Informations­text erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Angaben sind ausschließlich zu Informations­zwecken bestimmt und stellen keine Kauf- oder Anwendungs­empfehlung dar. Diese Informationen ersetzen auch nicht die Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.
   Verwendet man bei:
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