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Zahnfleischentzündung (Gingivitis) Therapie

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Geschrieben von 2011-02-08
Zuletzt aktualisiert am 2018-10-1717.10.2018
Zahnfleischentzündung (Gingivitis) Therapie

Zahnbeläge entfernen

Vorbeugen

Ohne Zahnbeläge entstehen keine Zahnfleischentzündung, keine Parodontose und kein dadurch verursachter Zahnverlust. Deshalb stehen die vorbeugenden Maßnahmen, die das Zahnfleisch schützen an erster Stelle.

  • Die richtige, sorgfältige Mundhygiene verhindert die Bildung von Zahnbelägen, in denen sich Bakterien vermehren, die eine Zahnfleischentzündung verursachen können. Lassen Sie sich deshalb beim Zahnarzt zur richtigen Zahnputztechnik beraten!
  • Zweimal täglich sollte man Zähne putzen, am besten morgens und abends nach dem Essen um Essensreste effektiv zu beseitigen.
  • Die Zahnbürste sollte weiche Borsten haben, und man sollte kräftiges Schrubben vermeiden, denn auch eine mechanische Reizung kann Zahnfleischbluten und Entzündung auslösen oder die Abheilung behindern.
  • Die Zahnbürste sollte man spätestens nach drei Monaten auswechseln.
  • Auch die Zahnzwischenräume, die eine Zahnbürste nicht erreichen kann, sollte man mit Zahnseide pflegen. Bei größeren Zwischenräumen gibt es kleine Zwischenraumbürsten. Gerade bei Zahnschiefstellungen, Füllungen oder Zahnersatz sollte man sich beim Zahnarzt in die richtige Anwendung und Pflege der Zwischenräume einweisen lassen.
  • Ein- bis zweimal jährlich sollte man eine professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt durchführen lassen. Dadurch können Zahnbeläge weniger schnell an der Zahnoberfläche anhaften.
  • Risikofaktoren sollte man beseitigen: eine der wichtigsten Maßnahmen für gesundes Zahnfleisch und gesunde Zähne ist es, das Tabakrauchen aufzugeben. Medikamente müssen eventuell anders eingestellt, die Anti-Baby Pille gewechselt werden.
  • Scharf gewürztes Essen reizt das Zahnfleisch und sollte bei Neigung zum Zahnfleischbluten vorübergehend vermieden werden.
  • Gesunde Ernährung schützt Zahnfleisch und Zähne! Vitamin C-haltige Nahrungsmittel wie Obst, Zitrusfrüchte, Sanddorn, Cranberry, Acerola, Gemüse (Sauerkraut) schützen vor Zahnfleischentzündung. Zahnbeläge werden vermieden durch ballaststoffreiche, vollwertige Ernährung, in der der Gebrauch von weißem Zucker vermieden wird. Besonders abends vor dem Schlafengehen und nach dem Zähneputzen sollte man Süßigkeiten und Schokolade vermeiden, die auf der Zahnoberfläche kleben bleiben.

Behandlung mit Medikamenten

Wichtig zu wissen: Zähne putzen sollte man auch, wenn das Zahnfleisch blutet! Gerade jetzt gilt es, die Zahnbeläge mit der richtigen Putztechnik und sanften Borsten zu entfernen und damit die Bakterien und deren entzündungsfördernde Stoffwechselgifte zu beseitigen. Zusätzlich zum Zähneputzen kann man desinfizierende Mundspülungen anwenden. Der Wirkstoff Chlorhexidin sollte man nicht länger als 10 Tage anwenden, da es bei längerem Gebrauch zu Zahnverfärbungen und Geschmacksirritationen kommen kann.

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Behandlung beim Zahnarzt

Bei bestehender Parodontitis entfernt der Zahnarzt hartnäckige Auflagerungen und Zahnstein mechanisch.

Sehr tiefe Zahnfleischtaschen werden in örtlicher Betäubung kürettiert (mit einem scharfen Löffel ausgekratzt). Wichtig ist es, die angebotenen Zwischenkontrollen und die Nachsorge wahrzunehmen und so der chronischen Zahnfleischentzündung und dem Zahnverlust Einhalt zu gebieten.

Link- und Buchtipps:
  • Ratgeber „Gesundes Zahnfleisch“ der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie e.V. Link

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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