Anzeige
Anzeige
Sie kennen uns vielleicht auch aus:
Anzeige

Zahnfleischentzündung (Gingivitis) Symptome & Diagnose

Anzeige
Geschrieben von 2011-02-08
Zuletzt aktualisiert am 2018-10-1717.10.2018
Zahnfleischentzündung (Gingivitis) Symptome & Diagnose

Gesundes und krankes Zahnfleisch

Gesundes Zahnfleisch sieht blassrosa aus und füllt die Zahnzwischenräume vollständig aus. Es ist relativ fest und blutet bei Berührung nicht. Die Zähne weisen keine Zahnbeläge auf.

Demgegenüber steht das kranke, entzündete Zahnfleisch: es hat eine dunkelrote Farbe und ist angeschwollen. Als auffälligstes Symptom fällt das Zahnfleischbluten auf, das schon bei leichter Berührung und beim Zähneputzen auftritt. Auf den Zähnen finden sich gelblich verfärbte Beläge, in denen sich die Bakterien vermehren.

Eine akute Zahnfleischentzündung kann schnell wieder abklingen. Dann besteht das Zahnfleischbluten nur einige Tage. Leider nehmen viele Menschen die Zahnfleischentzündung nicht wahr oder nicht ernst und lassen sie unbehandelt. Dann entsteht eine chronische Zahnfleischentzündung.

Parodontitis

Im Verlauf kann sich daraus die Parodontitis, die Entzündung des knöchernen Zahnbetts entwickeln. Das gelegentliche Zahnfleischbluten bleibt bestehen, man gewöhnt sich sogar daran, hinzu kommt ein unangenehmer Mundgeruch. Nach Jahren und Jahrzehnten kommt es zum Rückgang des locker gewordenen Zahnfleischs, die Zahnhälse liegen bloß. Sie sind nun nicht mehr gut im Zahnbett verankert, lockern sich und Zahnfehlstellungen treten auf. Gelegentlich kommt es zu Schmerzen. Zwischen Zahnwurzel und dem entzündeten Zahnfleisch bildet sich ein Spalt, die Zahnfleischtasche, in der sich Bakterien ideal vermehren können und nach und nach das Knochenbett zerstören. Letztendlich führt dies zum Zahnverlust.

Der Zahnarzt wird zur Diagnose das Zahnfleisch untersuchen und mit einer Sonde (Tastinstrument für Körperhöhlen wie Mund, Nase, etc.) auf Festigkeit und Blutungsneigung abtasten. Mit einem speziellen Messinstrument kann die Tiefe der Zahnfleischtaschen ausgemessen werden. Diese sollten beim gesunden Zahnfleisch nicht tiefer als 3 Millimeter sein, bei der Parodontitis sind sie viel tiefer. Eine Röntgenaufnahme vom Kiefer muss nur bei Verdacht auf bestehende Parodontitis gemacht werden. Damit kann man einen möglichen Knochenabbau erkennen.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

Anzeige