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Wundheilung, oberflächliche Hautverletzung Wundheilung

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Geschrieben von 2011-02-08
Zuletzt aktualisiert am 2013-10-1515.10.2013
Wundheilung, oberflächliche Hautverletzung Wundheilung

Wie sich unsere Haut selber hilft

In der Chirurgie unterscheidet man zwei Formen der Wundheilung.

  • In der primären Wundheilung (meist bei Schnittverletzungen) heilt der Wundspalt unkompliziert und ohne Narbenbildung.
  • In der sekundären Wundheilung, wenn die Wundränder auseinanderklaffen (z.B. Platzwunden) wird der Gewebsdefekt durch faserreiches Gewebe aufgefüllt, bevor sich die Wunde schließt. Dadurch entsteht Narbenbildung, die verhindert werden kann, indem die Wundränder sauber ausgeschnitten und die Wunde genäht wird.

Im Verlauf einer Wundheilung kommt es zuerst zur Granulation („Körnelung“). Am Boden der Wunde wachsen feinkörnig aussehende Fleischwärzchen. Das sind kleinste Gefäße mit Entzündungszellen, die eine Barriere gegen eindringende Keime bilden. In der Wundkontraktion zieht sich die Wunde zusammen, Bindegewebszellen mit Zugfasern helfen mit, die Wundfläche zu verkleinern. In der Epithelisierung wachsen neue Haut(Epithel)zellen heran bis der Gewebedefekt schließlich ganz geschlossen ist.

Am Heilungsprozess sind komplexe Vorgänge unseres Immunsystems maßgeblich beteiligt. Man unterscheidet vier Phasen:

  • 1
    Phase der Exsudation (Flüssigkeitsaustritt - 1.-8. Stunde)
    Bakterien und Viren gelangen in das zerstörte Hautgebiet und lösen eine Entzündungsreaktion aus. Die Blutgefäße stellen sich weit, Blut, Lymphflüssigkeit und Blutplättchen strömen in die Wunde. Die Blutplättchen führen zu einer Gerinnung und bilden Schorf, der die Wunde nach außen abdeckt.
  • 2
    Phase der Resorption (Aufräumphase – 24-48 Stunden)
    Unterhalb des Schorfs sind weiße Blutkörperchen des Immunsystems damit beschäftigt Keime „aufzufressen“ und Enzyme freizusetzen welche Gewebereste auflösen. Die Wunde wird gereinigt und Infektionen werden bekämpft.
  • 3
    Proliferative Phase (Wachstumsphase – 3.-10. Tag)
    Wachstumsfaktoren lassen neue Bindegewebszellen heranwachsen und faserreiches Gewebe (Kollagen) entsteht neben neuen Blutgefäßen. Jetzt wachsen die Wundränder zusammen.
  • 4
    Reparation (Umbauphase – 7. Tag bis mehrere Wochen/Monate)
    Die verletzte Haut wird schließlich mit neuen Hautzellen bedeckt, die Haut wird wieder reißfest und heilt mit oder ohne Narben.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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   Pflanzliche Medikamente bei Wundheilung, oberflächliche Hautverletzung:
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