Anzeige
Anzeige

Sie kennen uns vielleicht auch aus:

Anzeige

Wundheilung, oberflächliche Hautverletzung Wundarten

Anzeige
Geschrieben von Morgana Hack , Ärztin und Ayurvedaärztin
Zuletzt aktualisiert am 15.10.2013
Wundheilung, oberflächliche Hautverletzung Wundarten

Haushaltsunfälle & Co

Schürfwunde

Kinder haben häufig Schürfwunden, verursacht durch einen Sturz vom Fahrrad auf die Straße oder einen rauen Untergrund, der über die Haut schleift. Knie oder Hände sind oft aufgeschürft. Die Wunde ist verschmutzt, blutet wenig und schmerzt stark, das Kind oder auch der Erwachsene heult vor Schmerz. Die Wunde ist unter dem Schmutz rot, geschwollen und entzündet sich leicht, da Keime in die verletzte Hautschicht eindringen können.

Platzwunde

Beim Aufprall eines Körperteils auf eine glatte Fläche entsteht eine Platzwunde. Sie sind häufig bei Haushaltsunfällen wie dem Sturz von der Leiter. Dabei verursacht die Wucht des Aufpralls, dass die Haut platzt und auseinanderklafft, am ehesten am Schädel oder Schienbein, wo sie dicht am Knochen aufliegt. Kopfplatzwunden bluten stark, bei zusätzlicher Benommenheit und Schwindel kann ein Schädelhirntraum vorliegen, das ruhiggestellt und ärztlich behandelt werden muss.

Schnittwunde

Wenn das Küchenmesser ausrutscht schneiden wir uns häufig in den Finger. Männer verursachen sich Schnittwunden beim Rasieren im Bad. Da Gesichtshaut und Finger gut durchblutet sind, ist die Blutung stark. Die Wundränder sind glatt. Je nachdem wie tief der Schnitt ist können Arterien, Nerven oder der Finger abgetrennt sein, dann muss man sofort zum Arzt. Oberflächliche Schnittverletzungen sind jedoch leicht zu versorgen und heilen wegen der glatten Wundränder gut ab.

Bisswunde

Hunde verursachen manchmal Bissverletzungen beim Menschen. Dies ist wegen der Tollwutgefahr nicht ungefährlich – gerade ein tollwütiger Hund, der von dem Tollwuterreger, dem Rabiesvirus befallen ist, ist nicht mehr bei Sinnen und beißt zu. Das Rabiesvirus verursacht eine Gehirnentzündung (Enzephalitis), die unbehandelt tödlich verläuft. Auch Katzenbisse oder Menschenbisse sind gefährlich. Im Speichel schwimmen Milliarden von Bakterien, Viren und Pilze. HIV, Hepatitis B und C und andere Infektionskrankheiten können sich übertragen. Die Bissstelle ist punktförmig, manchmal ist die Haut zerfetzt oder der darunter liegende Knochen zerbrochen. Bisswunden entzünden sich leicht und eitern dann.

Kleine Brandwunden

Zu kleinen Verbrühungen oder Verbrennungen kommt es durch Kontakt mit kochendem Wasser, Kerzenflammen oder wenn Kinder heiße Herdplatten anfassen. Man unterscheidet drei Verbrennungsgrade, je nachdem welche Hautschichten betroffen sind. Wichtig ist auch, zu unterscheiden wie viel Prozent der Körperoberfläche betroffen sind. Eine Verbrennung 1. Grades verursacht nur eine Zerstörung der obersten Hautschicht (Epidermis), bei Grad 2a ist die Lederhaut mit betroffen. Es kommt zur Blasenbildung zwischen diesen Schichten. Die Haut ist gerötet, trocken, geschwollen, schmerzt und heilt in diesen Stadien noch ohne Narbenbildung ab.

Blasen

Zu schmerzhaften Blasen kommt es auch durch mechanische Reibung, meist beim Wandern an den Fersen oder Zehen. Diese Blase ist klein, flüssigkeitsgefüllt, kann aufplatzen und bluten.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

Anzeige
   Pflanzliche Medikamente bei Wundheilung, oberflächliche Hautverletzung:
* Hinweis
Die Angaben sind ausschließlich zu Informations­zwecken bestimmt und stellen keine Kauf- oder Anwendungs­empfehlung dar. Diese Informationen ersetzen auch nicht die Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.