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Wundheilung, oberflächliche Hautverletzung Komplikationen

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Geschrieben von Morgana Hack , Ärztin und Ayurvedaärztin
Zuletzt aktualisiert am 15.10.2013
Wundheilung, oberflächliche Hautverletzung Komplikationen

Wenn die Wunde schlecht heilt

Wird eine oberflächliche Hautverletzung gut versorgt, so verläuft die Wundheilung in der Regel ohne Komplikationen. Zahlreiche Faktoren können jedoch zu einer Wundheilungsstörung führen.

Chronische Krankheiten

Bei älteren Menschen verlangsamt sich die Wundheilung. Mit steigendem Lebensalter nimmt auch die Zahl chronischer Krankheiten zu. Diabetes (Zuckerkrankheit), Anämie (Blutarmut), Krebs, Immunschwäche durch Chemotherapien, Kortison oder Medikamente, HIV-Infektion, Alkohol- und Drogenabhängigkeit und Mangelernährung führen zu einer schlechten Wundheilung. Dem geschwächten Immunsystem stehen dann Eiweiße, Hormone oder Enzyme, die zur Wundheilung benötigt werden nicht zur Verfügung.

Arterienverkalkung, Durchblutungsstörungen der Beine und chronische Venenerkrankungen führen zu einem Sauerstoffmangel im Gebiet der Wunde, so dass diese nicht abheilen will. Eine chronische Wunde mit Geschwüren (z.B. Ulcus cruris) kann entstehen.

Wundinfektion

Bei stark verschmutzter Wunde, mangelnder Säuberung und Desinfektion, bei Bisswunden oder durch Übertragung von Krankenhauskeimen kann es zu einer Wundinfektion kommen. Häufig sind Menschen mit Vorerkrankungen, Immunschwäche und chronischen Wunden betroffen. Ein gefürchteter Krankenhauskeim ist das Staphylokokkus-Bakterium, das häufig resistent (widerstandsfähig) gegen Antibiotika ist. Die Wunde eitert, es kann sich eine Eiterhöhle bilden, bei Übertritt der Keime in die Blutbahn kommt es äußerst selten zur Sepsis mit hohem Fieber und Tod durch Schock.

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Tetanus – der Wundstarrkrampf

Ein zweites, weltweit gefürchtetes Bakterium ist Clostridium tetani, das im Erdboden vorkommt. Im Straßenverkehr infiziert man sich leicht mit dem Keim, der zu Krämpfen im ganzen Körper bis zum Tod führt. Dagegen gibt es keine Behandlung, aber eine vorbeugende Schutzimpfung. Jährlich sterben Hunderttausende Menschen in Entwicklungsländern, wo diese Impfung nicht allen zur Verfügung steht. In Deutschland ist fast jeder geimpft und Tetanus extrem selten geworden.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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   Pflanzliche Medikamente bei Wundheilung, oberflächliche Hautverletzung:
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