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Reizblase (überaktive Blase)

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Geschrieben von Redaktion
Zuletzt aktualisiert am 14.10.2013
Reizblase (überaktive Blase)

Wenn plötzlich die Blase brennt...

Der Begriff Reizblase (auch: überaktive bzw. hyperaktive Blase) bezeichnet kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern fasst eine Vielzahl von Beschwerden zusammen, denen unterschiedliche Ursachen zugrunde liegen können. Der Arzt unterscheidet zwei Formen: die primäre und die sekundäre Reizblase. Bei einer primären Reizblase ist oft keine direkte organische (körperliche) Ursache feststellbar – hier spricht die Medizin von einer funktionellen Störung. Eine sekundäre Reizblase ist seltener und kann verschiedenste Ursachen haben, angefangen von Infektionen über Fremdkörper bis hin zu einem unentdeckten Tumorleiden.

Ursache und Symptome einer Reizblase

Es ist das typische Symptom einer überaktiven Blase: Starker plötzlicher Harndrang. Das dringende Bedürfnis, die Blase zu entleeren, während die Blase tatsächlich gar nicht oder bloß spärlich mit Urin gefüllt ist und der Gang zur Toilette eigentlich nicht notwendig. Aus medizinischer Sicht handelt es sich bei der Reizblase nicht um eine bedrohliche Erkrankung, im Alltag kann das ständige Müssenmüssen für den Betroffenen allerdings zur echten Belastungsprobe werden.

Schätzungen zufolge leiden mehr als fünf Millionen Deutsche an einer Reizblase, Frauen deutlich häufiger als Männer. In jedem Fall ist ein Arztbesuch empfehlenswert, da nur so die genaue Ursache der Beschwerden festgestellt werden kann. Es ist das klassische Symptom einer Blasenentzündung: ständiger Harndrang. Damit der Arzt eine genaue Diagnose stellen kann, wird er den Urin auf Bakterien untersuchen, um eine Blasenentzündung auszuschließen.

Mehr zu den Ursachen einer überaktiven Blase (Reizblase).

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Diagnose einer Reizblase

Schwerwiegendere Diagnosen wie Harnwegsinfektionen, Harnsteine, Harninkontinenz, Nervenleiden, Tumore, etc. die unter Umständen zu den selben Symptomen führen, müssen ausgeschlossen werden. Im Hinblick auf eine primäre Reizblase ist im Vergleich zu verschiedenen anderen Erkrankungen besonders, dass es sich um eine Ausschlussdiagnose handelt. D.h. erst wenn auch nach ausführlicher Befragung des Patienten (Anamnese) bzw. körperlicher und labortechnischer Untersuchung keine andere Ursache gefunden werden kann, wird die Diagnose gestellt. Die ärztliche Behandlung der Reizblase gestaltet sich vielseitig und umfasst sowohl medikamentöse Therapie, als auch psycho- und physiotherapeutische Aspekte.

Mehr zur Diagnose der überaktiven Blase (Reizblase).

Reizblase im Überblick:
  • Bei der Reizblase handelt es sich um einen Zusammenschluss verschiedener die Blase betreffender Beschwerden.
  • Betroffene leiden trotz fast leerer Blase unter einem „fälschlich“ starken Harndrang, und müssen häufig Wasserlassen.
  • Aufgrund der eigentlich leeren Blase scheidet der Betroffene aber nur geringe Mengen Urin aus.
  • Die Diagnose primäre Reizblase ist eine Ausschlussdiagnose, d.h. sie wird erst gestellt, wenn keine Ursachen für die Beschwerden gefunden werden können.
  • Die sekundäre Reizblase hingegen hat verschiedene Ursachen.
  • Es bestehen viele vielversprechende medizinische Behandlungskonzepte, angefangen von gezielter Medikamentengabe bis hin zu Physiotherapie.
Wann zum Arzt:

Wenn Sie bei sich oder einem ihrer Angehörigen die folgenden Symptome bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • ständiger Harndrang trotz eigentlich leerer oder nur wenig gefüllter Blase
  • beim Wasserlassen regelmäßig nur Ausscheidung geringer Mengen Urin
  • Hinzukommen anderer Symptome:
    • Brennen beim Wasserlassen (Verdacht auf Harnwegsinfektion)
    • Blut im Urin (Hämaturie)
    • begleitend starkes Fieber oder Frösteln (Entzündliches Geschehen)
    • Hinzukommen anderer Symptome:
    • andere Symptome, wie z.B. depressive Verstimmung, häufiger Nachtschweiß, oder starker Gewichtsverlust (hormonelle Probleme, psychische Ursachen, etc.).

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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