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Schlaganfall

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Geschrieben von Redaktion
Zuletzt aktualisiert am 10.10.2013
Schlaganfall

Schlaganfall – gefürchtet und vermeidbar

Schlaganfälle und die unmittelbaren Folgen dieser Erkrankung sind in Deutschland für jeden dritten Todesfall und für den überwiegenden Teil der mittleren und schweren Behinderungen verantwortlich. Diese Zahlen verdeutlichen die Schwere des Krankheitsgeschehens und die enormen Kosten, welche die Behandlung und vor allem die Nachsorge verursachen.

Ursachen eines Schlaganfalls

Schlaganfälle sind – ähnlich wie Herzinfarkte – auf eine plötzlich eintretende Unterversorgung mit Sauerstoff von Geweben (in diesem Fall des Gehirns), welche diese Unterversorgung nur sehr eingeschränkt tolerieren, zurückzuführen. Verschließt sich eine Hirnarterie plötzlich dauert es in aller Regel nur wenige Minuten bis es zur unwiederbringlichen Schädigung von Hirnsubstanz und damit – je nach Größe und Lokalisation des betroffenen Gebietes – zu schweren Ausfallerscheinungen kommt.

Verantwortlich für die Mangelversorgung des betroffenen Gehirnabschnittes ist entweder der Verschluss einer Hirnarterie („ischämischer Insult“) oder eine Verletzung einer Hirnarterie im weitesten Sinne („hämorrhagischer Insult“) bei der es zu massiven Einblutungen in das Hirngewebe kommen kann, wodurch die nachfolgenden Gebiete natürlich weniger Blut zur Verfügung haben.

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Symptome eines Schlaganfalls

Da das Gehirn gewissermaßen das Schaltzentrum für so ziemlich alle Körperfunktionen ist, kann ein statt-gehabter Schlaganfall eine sehr große Bandbreite an Symptomen verursachen. Häufig kommt es zu Sprachstörungen, Lähmungen und Gesichtsfeldausfällen (Blindheit auf einem Auge oder teilweise Einschränkung des Gesichtsfeldes). Da das menschliche Gehirn unglaublich komplex aufgebaut ist kann ein Schlaganfall, je nach betroffener Region, auch mal sehr komisch anmutende Symptome hervorrufen. Nur eines von zahllosen Beispielen ist die sogenannte „Apraxie“. Betroffene können z.B. vorgeführte Bewegungen nicht imitieren oder einzelne Handlungen nicht zu sinnvollen Abläufen zusammenfügen, obwohl die Bewegungsfähigkeit und Koordination in keinster Weise beeinträchtigt sind.

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Diagnose eines Schlaganfalls

Auf Grund der extrem geringen Toleranz des Hirngewebes gegenüber Sauerstoffmangel – das Gehirn ist das Organ, was im Falle einer Unterversorgung als erstes Organ des Körpers Schaden nimmt – ist es für Anwesende Helfer, Laien und Ärzte von äußerster Wichtigkeit, die Verdachtsdiagnose „Schlaganfall“ möglichst schnell zu stellen und Hilfe zu rufen bzw. eine Therapie einzuleiten.

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Schlaganfall im Überblick:
  • häufig
  • basiert auf einer Minderversorgung des Gehirns mit Sauerstoff
  • Unterscheidung zwischen „ischämisch“ und „hämorrhagisch“
  • ursächlicher Zusammenhang mit Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen, hohen Cholesterinwerten
  • begrenzte Therapiemöglichkeiten
  • schnelle Versorgung ist der wichtigste Prognosefaktor - „Time is brain“
  • intensive Reha-Bemühungen können erstaunliche Erfolge erzielen
Wann zum Arzt:

Wenn Sie bei sich oder einem ihrer Angehörigen die folgenden Symptome bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • verwaschene Sprache
  • flüchtige Sehstörungen
  • flüchtige oder bleibende Schwäche von Armen oder Beinen, Lähmungen
  • „Drop-Attacks“ (plötzliches Hinfallen ohne Bewusstlosigkeit)
  • Bewusstseinsverlust oder -störungen

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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