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Scheidenentzündung (Vulvitis und Kolpitis) Symptome

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Geschrieben von 2011-02-08
Zuletzt aktualisiert am 2013-11-1414.11.2013
Scheidenentzündung (Vulvitis und Kolpitis) Symptome

Scheidenausfluss und Juckreiz – lästig bis unerträglich

Die Symptome einer Scheidenentzündung sind lästig bis schmerzhaft und unerträglich. Sie sind auf den Bereich von Scham und Scheide begrenzt.

Hauptsymptom der Kolpitis ist der Scheidenausfluss (Fluor vaginalis). Der natürliche Ausfluss aus der Scheide ist geruchlos und kommt bei sexueller Erregung oder während der Schwangerschaft verstärkt vor.

Krankhafter Scheidenausfluss lässt Rückschlüsse auf die Ursache zu

  • Bei Scheidenpilzinfektion durch Candida ist der Fluor weißlich-cremig bis krümelig und eher geruchlos.
  • Bei der Aminkolpitis durch das Gardnerella-Bakterium besteht ein typischer, fischartiger Geruch.
  • Andere Bakterien produzieren eitrigen, faulig riechenden Ausfluss.
  • Bei Trichomonadenkolpitis ist der Fluor grün-gelb und schaumig, ebenfalls faulig riechend.
  • Bei Östrogenmangel, Kindern und Frauen nach den Wechseljahren mit Scheidenentzündung ist der Fluor dünnflüssiger, eventuell bräunlich.

Bei Scheidenentzündung (Vulvitis und Kolpitis) kommt es zudem zu

  • Juckreiz
  • Brennen
  • Rötung und
  • Schwellung der Haut und Schleimhaut von Vulva und Vagina.
  • Schmerzen beim Wasserlassen oder Geschlechtsverkehr sind möglich.

In Kombination mit dem krümelig-weißlichen Scheidenausfluss sind dies die typischen Symptome für die Scheidenpilzinfektion durch den Candida-Hefepilz.

Manche Krankheitserreger verursachen ein typisches Bild

  • Bei Herpes genitalis findet man gruppierte kleine Herpesbläschen auf den Schamlippen. Die Geschwüre öffnen sich und heilen mit Krustenbildung narbenlos ab.
  • Das Humane Papilloma Virus (HPV) zeigt sich durch Spitzwarzen im Bereich der Schamlippen.
  • Bei Bartholinitis kommt es zur Schwellung der Drüsen in den Schamlippen.

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Komplikationen sind selten

Die häufigste Komplikation ist der sogenannte Ping-Pong Effekt. Wird der Sexualpartner nicht mitbehandelt, so kommt es zu erneuter Scheideninfektion, weil sich die Frau beim Partner wieder ansteckt, bei dem der Keim kaum Beschwerden verursacht, aber vorhanden ist.

Die Entzündung kann aufsteigen über den Gebärmutterhals in die Gebärmutter, Eileiter und Eierstöcke und dort Infektionen auslösen, die Gefahr der Unfruchtbarkeit in sich bergen.

Eine Scheidenentzündung in der Schwangerschaft bedeutet erhöhtes Risiko für eine Frühgeburt und Ansteckungsgefahr für das Baby während der Geburt im Geburtskanal. Daher ist hier eine Entbindung per Kaiserschnitt zu überlegen.

Manche Humane Papilloma Virus-Arten können entarten (Krebs oder Krebsvorstufen verursachen). Betroffen von diesen risikoreichen Warzen ist eher die Zervix (Gebärmutterhals). Die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung ist deshalb besonders wichtig!

Ganz selten ist das Toxische Schock Syndrom: durch ein vergessenes Tampon in der Scheide kann es zu einer Infektion mit Staphylokokken-Bakterien kommen; bestimmte Bakterienstämme bilden ein Gift. Wenn das Gift in die Blutbahn gerät, kommt es zu hohem Fieber, Hautausschlag am ganzen Körper, Erbrechen, Durchfall, Verwirrtheit und Schock. Das Toxische Schock Syndrom muss notfallmäßig auf einer Intensivstation behandelt werden.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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   Pflanzliche Medikamente bei Scheidenentzündung (Vulvitis und Kolpitis):
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