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Rheuma, rheumatische Beschwerden Diagnose

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Geschrieben von 2011-02-08
Zuletzt aktualisiert am 2013-11-2929.11.2013
Rheuma, rheumatische Beschwerden Diagnose

An welcher Rheumaart leide ich?

Die Diagnose des rheumatischen Erkrankungstyps erfordert ebenso viel Geduld des behandelnden Arztes wie Vertrauen seitens des Patienten, der auf seine Untersuchungsergebnisse warten muss. Nicht immer sind die für eine rheumatische Erkrankung typischen Faktoren im Blut nachzuweisen.

Am Anfang steht die Klärung der Symptome

Dabei geht es vor allem um folgende Fragen:

  • Welche Gelenke oder Körperregionen sind betroffen?
  • Welche anderen Beschwerden bestehen? Gibt es eine Grunderkrankung wie Gicht?
  • Seit wann die bestehen die Symptome, gibt es tages- oder jahreszeitliche Schwankungen?
  • Liegt eine Sport- oder eine andere Verletzung vor?

In der körperlichen Untersuchung sollten nicht nur die betroffenen Gelenke auf Druckschmerzhaftigkeit abgetastet werden und auf Schwellung, Überwärmung, Verfärbung und Bewegungseinschränkung untersucht werden, sondern auch Herz, Lunge und Bauchraum in Augenschein genommen werden. Die Haut am gesamten Körper kann zudem weitere Hinweise liefern. Eine Wirbelsäulenverkrümmung kann etwa auf Morbus Bechterew hindeuten, für eine rheumatoide Arthritis wären indes verkrümmte Fingergelenke wichtige Indikatoren.

Weitere Hinweise kann eine Blutprobe liefern, die auf Entzündungswerte wie Blutsenkungsgeschwindigkeit, C-reaktives Protein, Harnsäurewerte, Rheumafaktoren und andere Autoantikörper (etwa ANA oder gegen Zellkerne gerichtete Antikörper bei Lupus erythematodes) getestet wird.

Je nachdem wie weit das Rheuma fortgeschritten ist, lässt sich weiterhin auf einer Röntgenaufnahme eine Verschmälerung oder Zerstörung des Gelenkspalts erkennen. Eine Arthrosonographhie (Ultraschall des Gelenks), Magnetresonanztomographie (Darstellung von Schnittbildern durch den Körper mittels elektromagnetischer Felder), Szintigraphie (bildhafte Darstellung durch eine dem Körper zugeführte radioaktive Substanz, die fotografiert werden kann) sind zusätzliche Verfahren, die zur Diagnose bestimmter rheumatischer Erkrankungen angewendet werden könnten.

Bei einer Arthroskopie (Gelenkspiegelung) wird mithilfe eines spitzen Instruments das Gelenk punktförmig eingestochen und ein Spiegel eingebracht, um es direkt von innen zu begutachten.

Die endgültige Diagnose kann oft eine große Erleichterung darstellen, denn sie bietet einerseits die Möglichkeit einer Prognose und andererseits kann die Therapie längerfristig geplant werden.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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