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Reizmagen Diagnose

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Geschrieben von 2011-02-08
Zuletzt aktualisiert am 2018-10-0606.10.2018
Reizmagen Diagnose

 

Magenspiegelung ohne Befund

Patientengespräch und körperliche Untersuchung

Um den Grund der Beschwerden ausfindig zu machen, wird der Arzt zunächst ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten führen (Anamnese). Hierbei fragt er insbesondere nach dem Schmerzcharakter, wie lange die Beschwerden schon bestehen und unter welchen Bedingungen eine Verbesserung oder Verschlechterung eintritt. Weiterhin fragt er nach begleitenden Beschwerden, da Betroffene zusätzlich zum Reizmagen auch oft an einem Reizdarmsyndrom leiden.

Bestimmte Warnsymptome wie Gewichtsabnahme, Schluckbeschwerden, wiederkehrendes Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blutarmut oder Fieber geben dem Arzt einen Hinweis, dass eine schwerwiegendere Erkrankung hinter dem Reizmagen stecken könnte. Anschließend an das Gespräch führt der Arzt eine körperliche Untersuchung durch und konzentriert sich dabei auf die Bauchregion. Er tastet den Bauch ab, prüft mit dem Stethoskop die Darmgeräusche und schaut nach auffälligen Veränderungen. In den meisten Fällen lassen sich bei einem Reizmagen jedoch keine krankhaften Befunde finden. Oft berichten Betroffene nur von einer vermehrten Druckempfindlichkeit im Oberbauch.

Magenspiegelung

Wenn mittels der Anamnese und der körperlichen Untersuchung keine Diagnose gestellt werden konnte und die Hinweise auf eine Magenerkrankung deuten, kann der Arzt eine Magenspiegelung durchführen. Dabei führt er einen beweglichen Schlauch mit einer Kamera durch die Speiseröhre in den Magen ein. Damit während der Untersuchung kein Brechreiz eintritt, wird der Rachen des Patienten betäubt sowie in vielen Fällen auch ein Schlafmittel verabreicht.

Der Arzt überprüft darauf die Speiseröhre, den Magen und Teile des Zwölffingerdarms auf krankhafte Veränderungen. Werden keine Auffälligkeiten entdeckt, so kann mit ziemlicher Sicherheit die Diagnose Reizmagen gestellt werden. Bei dieser Untersuchung ist zu beachten, dass sie am aussagekräftigsten ist, wenn davor keine säurehemmenden Medikamente eingenommen und ein Test auf den Erreger Helicobacter pylori durchgeführt wurde.

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Volumenbelastungstest

Ist sich der Arzt trotz Magenspiegelung nicht sicher in der Diagnosefindung, kann ein sogenannter Volumenbelastungstest durchgeführt werden, bei dem der Patient so viel Flüssigkeit trinkt, wie er kann, oder bis ein Sättigungsgefühl oder Übelkeit eintritt. Patienten mit Reizmagen können dabei viel weniger Flüssigkeit aufnehmen als Gesunde, da ihr Magen auf die Überdehnung sehr sensibel reagiert.

Blutuntersuchung

Um schwerwiegende Erkrankungen sicher ausschließen zu können, ist eine Blutuntersuchung unerlässlich. Diese ist in erster Linie bei älteren Patienten mit Verdacht auf einen Reizmagen sinnvoll, da sich auch bösartige Neubildungen (Krebs) dahinter verstecken können. Daher wird ein kleines Blutbild angefertigt und die Entzündungswerte, die Leber- und Nierenwerte sowie die Funktionsparameter der Bauchspeicheldrüse analysiert.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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