Anzeige
Anzeige
Anzeige

Regelschmerzen, Menstruationsbeschwerden Ursachen

Anzeige
Geschrieben von 2011-02-08
Zuletzt aktualisiert am 2013-03-1111.03.2013
Regelschmerzen, Menstruationsbeschwerden Ursachen Fotolia© Parato

Fluch der Frau oder wissenschaftliche Erklärung?

Man unterscheidet zwischen einer „primären Dysmenorrhö“, schon seit dem Beginn der Menstruation in der Pubertät bestehenden Regelschmerzen, und einer „sekundären Dysmenorrhö“, neu aufgetretenen Regelschmerzen.

Historisch wurden die Menstruationsschmerzen als göttlicher Fluch und Beweis der Minderwertigkeit des Weibes gegenüber dem Manne gesehen. Solche patriarchalen Mythen glauben wir mit der Aufklärung überwunden zu haben. Jedoch drücken nach modernen, psychosomatischen Erkenntnissen gerade die primären, aber auch sekundäre Regelschmerzen unbewusste Konflikte mit dem Frausein aus, die eine Selbstwertthematik beinhalten, jedoch durchaus lösbar sind.

Für die primären Regelschmerzen sind die Prostaglandine verantwortlich. Das Prostaglandin ist ein Gewebshormon, das die Kontraktionen auslöst – dem Zusammenziehen der glatten Muskulatur in der Gebärmutter- zum Zeitpunkt der Menstruation.

Dieses Zusammenziehen sorgt dafür, alte Gebärmutterschleimhaut mit der Blutung abzustoßen, so dass sich neue Schleimhaut wieder aufbauen kann. Ist die Prostaglandinproduktion zu hoch, kommt es durch das zu starke Zusammenziehen der glatten Muskulatur zu krampfartigen Schmerzen. Glatte Muskulatur können wir nicht willkürlich beeinflussen – wir sind diesem Vorgang scheinbar „unterworfen“.

Neben genetischen Faktoren kann auch Untergewicht (ein Body-Mass-Index von unter 20) sowie das Eintreten der ersten Regelblutung vor dem 12. Lebensjahr die Entstehung primärer Regelschmerzen fördern.

Im Laufe des Lebens kann es zu stärker werdenden Menstruationsschmerzen kommen – der sekundären Dysmenorrhö. Oft findet sich ein Mischbild seelischer und körperlicher Ursachen. Eine Vielzahl körperlicher Erkrankungen kann zugrunde liegen, am häufigsten die Endometriose, eine inselartige Verpflanzung von Gebärmutterschleimhaut in benachbarte Organe. Die Ursache für Endometriose ist bislang unbekannt. Die außerhalb der Gebärmutter ausgebreitet Gebärmutterschleimhaut reagiert dann auf die mit der Menstruation einhergehenden hormonellen Veränderungen. Die Folgen sind schwere Schmerzen. Andere ursächliche Krankheiten können Entzündungen der Gebärmutter oder der Eierstöcke, Myome (gutartige Gebärmuttertumore), ein Intrauterinpessar oder Verwachsungen nach Unterleibsoperationen sein. Im Rahmen eines PMS – des prämenstruellen Syndroms - kommt es zu Unterleibsschmerzen, die vorwiegend vor Einsetzten der Regelblutung auftreten.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

Anzeige
   Pflanzliche Medikamente bei Regelschmerzen, Menstruationsbeschwerden :
* Hinweis
Die Angaben sind ausschließlich zu Informations­zwecken bestimmt und stellen keine Kauf- oder Anwendungs­empfehlung dar. Diese Informationen ersetzen auch nicht die Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.