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Prellung, Zerrung (Muskelzerrung) Ursachen & Symptome

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Geschrieben von 2011-02-08
Zuletzt aktualisiert am 2013-10-0303.10.2013
Prellung, Zerrung (Muskelzerrung) Ursachen & Symptome

Sport ist Mord?

Unfälle im häuslichen Umfeld, im Verkehr oder bei der Arbeit sowie im zunehmenden Maße auch Sportunfälle sind Gründe für Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates. Im Alltag treten am häufigsten sogenannte oberflächliche Weichteilverletzungen durch eine Prellung (Kontusion) auf. Im Sport stehen dagegen Bänder- und Muskelzerrungen an ersten Stelle, wobei insbesondere bei Kontaktsportarten wie Handball, Fußball oder Eishockey schwere Prellungen entstehen können.

Ursachen für eine Prellung

Bei einer Prellung handelt es sich im Allgemeinen um eine geschlossene, durch Quetschung oder Verschiebung bedingte Verletzung von Weichteilen (Muskelgewebe, Fettgewebe und Bindegewebe). Desweiteren können auch Gelenke, Knorpel, Knochen, der Oberkörper und innere Organe betroffen sein. Meist führt dabei eine stumpfe Gewalteinwirkung (z.B. das Stoßen an der Tür) zur Zerreißung von Bindegewebsstrukturen als auch kleinen bis mittelgroßen Blutgefäßen und Lymphbahnen mit nachfolgender Einblutung in das umliegende Gewebe, da die Haut intakt bleibt. Daraus entwickelt sich ein schmerzhafter Bluterguss (Hämatom).

  • Muskelprellung
  • Bei einer Muskelprellung wird das Muskelgewebe kurzzeitig gequetscht, so dass kleine Blutgefäße reißen und ein Bluterguss entsteht. Dieser kann sich direkt innerhalb des Muskels oder unter der Muskelhaut, der sogenannten Muskelfaszie, bilden. Im Allgemeinen ist diese Prellungen sehr schmerzhaft und schränken die Bewegung stark ein.

  • Schädelprellung
  • Im Rahmen eines Schädel-Hirn-Traumas kann es zu Schädelprellungen kommen, die gefährliche Blutergüsse innerhalb des Gehirns auslösen können. Dabei unterscheidet man ein Hämatom über den Hirnhäuten (epidural), unter den Hirnhäuten (subdural) und im Gehirn (intrazerebral). Da das Blut innerhalb des Gehirns nicht ausweichen kann, steigt der Hirndruck an, was lebensgefährlich sein kann. Die Symptome eines Hämatoms im Gehirn sind unter anderem starke Kopfschmerzen, Bewusstseinsstörungen, Schwindel und Lähmungen.

  • Rippenprellung
  • Eine plötzliche und starke Druckeinwirkung auf den Oberkörper führt zu einer Quetschung mit Verletzung kleiner Blutgefäßen und Reizung der empfindlichen Nerven, die entlang der Knochenhaut der Rippen verlaufen. Dies hat in erster Linie Schmerzen beim Husten und tiefer Einatmung zur Folge. Ein Bluterguss kann ebenfalls entstehen.

  • Gelenkprellung
  • Oft ist das Knie-, das Schulter- und das Sprunggelenk von einer Prellung betroffen. Wenn die Blutergüsse nahe der Gelenkkapsel entstehen, können Sie in das Gelenk einbluten, was einen sehr schmerzhaften Gelenkerguss zur Folge hat. Zudem können auch die Gelenkknorpel durch eine Prellung so geschädigt werden, dass sich im Knorpel ein Bluterguss bildet (Knorpelkontusion). Dies kann zum Beispiel durch eine Überstreckung des Kniegelenks passieren.

  • Prellung innerer Organe
  • Bei unglücklichen Stürzen oder Zusammenstößen oder durch stumpfe Gewalteinwirkung im Bereich des Bauches und Oberkörpers können innere Organe derart geschädigt werden, dass sich auch dort Blutergüsse bilden. Oft sind Milz, Leber und Niere betroffen. Die Schmerzen sind nicht so stark ausgeprägt wie bei anderen Prellungen, daher ist eine Prellung innerer Organe schwer zu erkennen.

Ursachen für eine Zerrung

Man spricht von einer Zerrung eines Muskels oder eines Bandes, wenn die betroffene Struktur über ihr physiologisches Maß hinaus gedehnt wird, ohne jedoch zu reißen. Erst bei noch stärkerer Dehnung kann es zu einem Muskelfaserriss oder einem Bänderriss kommen.

  • Bänderzerrung
  • Die Bänder unseres Körpers, die die verschiedenen Gelenke und Knochen zusammenhalten, können sich normalerweise gut an Belastungen anpassen. Doch im untrainierten Zustand und bei extremen, unnatürlichen Bewegungen werden sie oft stark und sehr kurz maximal gedehnt, so dass eine Bänderzerrung entsteht. Dabei tritt zwar kein struktureller Schaden im Band selbst auf, aber der Körper reagiert mit Schmerzen und einer Schwellung.

  • Muskelzerrung
  • Wenn ein Muskel kurzzeitig sehr stark gedehnt wird, ohne dass er dabei verletzt wird, bildet sich eine Muskelzerrung. Der Grund für diese Überdehnung ist meist eine Überbelastung oder eine Ermüdung der Muskulatur infolge von Sport. Die Verletzung entsteht dabei meist durch eine plötzlich auftretende Maximalbelastung, z.B. durch eine abrupte Beschleunigung oder einen raschen Wechsel zwischen Beschleunigen und Abbremsen.

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Symptome

Blau und geschwollen

Prellung

Eine Prellung äußert sich in aller Regel durch einen sofort einsetzenden lokalen Schmerz und einen auftretenden Bluterguss. Je besser dieser Bluterguss sichtbar ist, desto weiter ist die Prellung an der Oberfläche. Tiefe Blutergüsse sind dagegen oft nicht scharf begrenzt und deuten auf eine tiefer liegende Prellung hin. Durch die Prellung lässt sich der betroffene Körperteil oft nicht mehr nutzen und wird in Schonhaltung gebracht. Knochen- und Gelenkprellungen sind oft besonders schmerzhaft, wohingegen die Prellung innerer Organe in vielen Fällen nicht wahrgenommen wird.

Zerrung

Charakteristisch für eine Zerrung ist ein sofort einsetzender, starker Schmerz im betroffenen Muskel oder Band. Begleitet wird dies besonders bei der Bänderzerrung von einer Schwellung. Bei größeren Muskelzerrungen kann sich eine Muskelverhärtung bilden. Desweiteren kann die verletzte Region oft nicht mehr richtig bewegt werden, was auch als Funktionsverlust bezeichnet wird. Dies führt zu einer Schonhaltung. Zum Beispiel ist bei der sehr häufigen Verletzung des Außenbandes des Sprunggelenks ein Auftreten kaum mehr möglich. Um einen Bänder- oder Muskelzerrung von einem Riss zu unterscheiden, ist ein Besuch beim Arzt unumgänglich.

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