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Osteoporose (Knochenschwund) Ursachen

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Geschrieben von 2011-02-10
Zuletzt aktualisiert am 2013-10-0202.10.2013
Osteoporose (Knochenschwund) Ursachen

Häufig ist ein Mangel an Sexualhormonen verantwortlich

Unsere Knochen setzen sich zusammen aus einem Gewebe, das ihnen Form gibt, und Calcium und Phosphat, das sie massiv werden lässt. Für die Einlagerung des Calciums sind Vitamin D und ein Schilddrüsenhormon zuständig. Ein Hormon der Nebenschilddrüse löst das Calcium wieder aus den Knochen. Die Produktion dieser Hormone wird durch die Sexualhormone Östrogen bzw. Testosteron reguliert. Bis zum 40. Lebensjahr halten sich Auf- und Abbau dabei die Waage, danach schreitet der Abbau schneller von statten. Im Falle einer Osteoporose schreitet der Knochenabbau dabei krankhaft schnell voran. Als mögliche Ursachen kommen hierbei verschiedene Möglichkeiten in Frage, am häufigsten dürfte jedoch der Östrogenmangel von Frauen nach den Wechseljahren sein. Allerdings kann es auch aus anderen Gründen als den Wechseljahren zu einem Östrogenmangel kommen.

Weitere potentielle Ursachen für eine Osteoporose sind eine Überfunktion der Schilddrüse bzw. der Nebenschilddrüse oder eine unzureichende Versorgung mit Vitamin D oder Calcium. Darüber hinaus begünstigt ein unzulänglicher Knochenaufbau in den ersten Lebensjahrzehnten die Entstehung von Knochenschwund. Grund hierfür können eine falsche Ernährung sowie mangelnde körperliche Aktivität sein.

Weitere Risikofaktoren sind:

  • zunehmendes Alter
  • das Geschlecht (Frauen sind überdurchschnittlich betroffen)
  • bestehende Knochenbrüche nach dem 50. Lebensjahr
  • Oberschenkelhalsbrüche der Eltern
  • Untergewicht (BMI unter 20)
  • übermäßiger Alkoholkonsum
  • Rauchen
  • genetische Faktoren
  • Gelenkerkrankungen wie beispielsweise Rheuma
  • Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 1
  • Östrogenmangel bei Mädchen und jungen Frauen
  • latente Azidose (Übersäuerung)
  • Behandlung mit bestimmten Medikamenten wie etwa Kortison-Präparaten
  • erhebliche Bewegungseinschränkungen, etwa Bettlägrigkeit
  • bestimmte Formen von Krebs

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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