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Ohrenschmerzen

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Geschrieben von Morgana Hack , Ärztin und Ayurvedaärztin
Zuletzt aktualisiert am 06.12.2016
Ohrenschmerzen

Hausmittel oder Hals-Nasen-Ohren-Arzt?

Ohrenschmerzen gehören zu den unangenehmsten Schmerzarten. Besonders eine Mittelohrentzündung kann sehr schmerzhaft sein. Doch diese Erkrankung ist nicht immer die Ursache für die Ohrenschmerzen. Im Volksmund werden auch Druck auf den Ohren, Völlegefühl im Ohr oder ein schmerzender Juckreiz als Ohrenschmerzen bezeichnet.

Welche Krankheiten verbergen sich hinter dem Symptom Ohrenschmerzen? Wann kann man Hausmittel unbedenklich anwenden und wann sollte man lieber zum Arzt gehen? Auf diese Fragen finden Sie hier Antworten.

Anatomie des Ohrs

Das Ohr besteht aus Außenohr, Mittelohr und Innenohr. Nur die knorpelige Ohrmuschel ist für uns sichtbar. Die anderen Teile unseres Hörorgans verstecken sich im Inneren des knöchernen Kopfes. Der Gehörgang ist von Knochen umgeben und produziert Ohrenschmalz. Gehörgang und Trommelfell bilden zusammen mit der Ohrmuschel das Außenohr.

Die Haut im Ohr ist von Nerven durchzogen und sehr empfindlich, dies erklärt, warum Ohrenschmerzen so unangenehm sind. Hinter dem Trommelfell liegt das Mittelohr, ein luftgefüllter Raum mit drei Gehörknöchelchen, Amboss, Hammer und Steigbügel. Die Ohrtrompete (Tube) ist ein Gang zum Rachenraum und belüftet das Mittelohr. Das Innenohr ist mit Flüssigkeit gefüllt und liegt im Felsenbein. Es beherbergt die Hörschnecke und das Gleichgewichtsorgan. Deshalb kann es bei Ohrenschmerzen auch zu Hörstörung und Schwindel kommen, wenn etwa die verursachende Krankheit tief im Inneren liegt.

In der Nähe des Ohrs liegen neben Kiefergelenk, Zähne, die Ohrspeicheldrüse die Mandeln und viele wichtige Nervenbahnen - eine sensible Schnittstelle für Ohrenschmerzen.

Ohrenschmerzen und Mittelohrentzündung im Überblick:
  • Häufigste Ursache für Ohrenschmerzen beim Erwachsenen ist die Gehörgangsentzündung (Badeotitis), beim Kind die Mittelohrentzündung. Doch auch Zahnschmerzen und ganz andere Krankheiten können Ohrenschmerzen verursachen.
  • Ohrenschmerzen können sich hell und stechend, dumpf und drückend, juckend oder als Völlegefühl im Ohr äußern.
  • Behandelt werden Ohrenschmerzen je nach Ursache. Häufig werden Ohrentropfen verordnet, die entzündungshemmende Wirkstoffe, oder Wirkstoffe gegen Pilze oder Bakterien enthalten.

Ursachen für Ohrenschmerzen

Schmerzen der Ohrmuschel werden auch zu den Ohrenschmerzen gezählt. Kommt es zu Verletzung, Bluterguss, Erfrierung oder Verbrennung der Ohrmuschel, ist das schmerzhaft zu spüren.
Die Ohrmuschel kann sich durch Bakterienbefall entzünden.

Die Gehörgangsentzündung (Otitis externa)

Die häufigste Ursache für Ohrenschmerzen bei Erwachsenen ist die Otitis externa, die Gehörgangsentzündung. Badeotitis wird sie manchmal auch genannt, denn häufig infiziert man sich im Sommer im Schwimmbad oder beim Baden im See durch unreines Wasser, das in den Gehörgang läuft. Bakterien und Pilze können die Krankheitserreger sein.

Auch eine zu gut gemeinte Ohrhygiene, vor allem das Reinigen des Gehörgangs mit Wattestäbchen sollte man unterlassen. Denn der Gehörgang ist mit feinen Härchen ausgestattet, die einen Überschuss an schützendem Ohrenschmalz von selbst heraustransportieren. Wird der Gehörgang mit Wattstäbchen gereinigt, können die Härchen verletzt werden und Keime können ins Gehörganginnere eindringen. Wenn Bakterien die Haarbälge im Gehörgang angreifen, kann sich dort ein schmerzhafter Furunkel bilden.

Verstopfung und Verletzungen des Trommelfells

Manchmal kann zuviel Ohrenschmalz oder ein Fremdkörper den Gehörgang und das Trommelfell verstopfen, und Ohrenschmerzen auslösen. Kommt es zu einer Verletzung des Trommelfells, ist das sehr schmerzhaft. Sie sollten keinesfalls mit spitzen Gegenständen im Gehörgang stochern, auch Kinder sollten sie davon abhalten.

Die Mittelohrentzündung (Otitis media)

Die Mittelohrentzündung ist die häufigste Ursache für Ohrenschmerzen bei Kindern. Über die Ohrtrompete können Krankheitserreger (Bakterien oder Viren) in das Mittelohr eindringen. Alternativ gelangen die Keime durch ein Loch im Trommelfell ins Mittelohr. Dort vermehren sie sich und lösen eine akute Entzündung aus. Da der Raum im Mittelohr sehr klein ist, kann er schnell durch Eiter verstopft werden, was schmerzhafte Folgen hat.

Verstopfung der Ohrtrompete (Tube) 

Die Ohrtrompete ist für regelrechte Belüftung und Druckverhältnisse im Mittelohr zuständig. Bei einer Erkältung schwellen die Schleimhäute an, und es kommt zur Verstopfung des Tubengangs. Auch das kann Ohrenschmerzen verursachen. Häufig ist eine zu große Rachenmandel beim Kind dafür verantwortlich.

Weitere Ursachen für Ohrenschmerzen

  • Knalltrauma (akutes Schalltrauma zum Beispiel bei einer Explosion dicht am Ohr)
  • Luftdruckveränderung durch Flug oder Tauchsport oder Reisen mit großen Höhenunterschieden.
  • Gürtelrose (Herpes Zoster)
  • Wundrose (Erysipel)
  • Ohrspeicheldrüsenentzündung (Mumps)
  • Zahnschmerzen und Kiefergelenkfehlstellungen, Krankheiten des Kiefergelenks
  • Mandelentzündung (Tonsillitis)
  • Kehlkopfkrebs, Krebs im Mund/Rachenraum
  • Allergien
  • Trigeminusneuralgie (ein Reizungszustand des Nervus Trigeminus, der mit seinen Ästen mitten durch das Gesicht verläuft kann ebenfalls Ohrenschmerzen auslösen. Die Ursache hierfür ist meist unbekannt.)

Symptome bei Ohrenschmerzen und Mittelohrentzündung

Je nach Grundkrankheit unterscheiden sich Ohrenschmerzen in Ort, Dauer, Intensität und Schmerzcharakter.

  • Ohrenschmerzen können an der Ohrmuschel, im Gehörgang, am Trommelfell, im Mittelohr, durch Schädigung des Innenohrs oder als Ausstrahlung von Zähnen, Kiefer, Rachenraum oder Kehlkopf auftreten. Dann sitzt der Ohrenschmerz nicht im Ohr selbst, sondern wird ins Ohr projiziert und wird beim Kauen spürbar. 
  • Ohrenschmerzen können einseitig oder beidseitig auftreten.
  • Dauer: Ohrenschmerzen können akut oder nach Knalltrauma und chronisch andauernd auftreten. Wird die Grundkrankheit behandelt, verschwinden meist auch die Symptome.
  • Intensität: Ohrenschmerzen sind meist starke Schmerzen, da das Hörorgan sehr sensibel ist. Akute Ohrenschmerzen können zu schlaflosen Nächten führen.
  • Der Schmerzcharakter kann hell und stechend oder ein dumpfer Druck sein. Auch ein Fremdkörpergefühl kann Ohrenschmerzen kennzeichnen.
  • Zusätzlich können Blut oder Flüssigkeiten austreten, bei Ohrinfektion kommt es häufig zu Fieber. Ein Juckreiz im Ohr kann besonders lästig sein. Weitere Begleitsymptome können je nach Ursache Schwindel, Hörminderung, Hörverlust oder Tinnitus (Ohrgeräusche) sein.

Wie äußert sich eine Mittelohrentzündung?

Beginnen die Ohrenschmerzen im Rahmen einer Erkältung, handelt es sich meist um eine akute Mittelohrentzündung, die in der medizinischen Fachsprache Otitis media acuta genannt wird. Stechender, klopfender Ohrenschmerz ist typisch für die akute Mittelohrentzündung. Daneben kann es zu vorübergehender Schwerhörigkeit, Ohrgeräuschen, Kopfschmerzen, Fieber und Abgeschlagenheit kommen.

Heilt die akute Mittelohrentzündung nach zwei bis drei Wochen nicht ab, kann es zu einer Mastoiditis kommen, einer Entzündung des Warzenfortsatzes des Felsenbeins. Die Symptome sind ähnlich wie bei einer Otitis media mit akuten Ohrenschmerzen, auffällig ist das abstehende Ohr aufgrund einer Knocheneinschmelzung. Der Eiter muss chirurgisch entfernt werden.

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Diagnose bei Ohrenschmerzen und Mittelohrentzündung

Bei Ohrenschmerzen sollte man nicht lange zögern, den Hals-Nasen-Ohren-Arzt (HNO-Arzt) aufzusuchen, gerade wenn Kinder an Ohrenschmerzen leiden. Denn es ist wichtig, die Ursache frühzeitig abklären zu lassen, um etwaige Hörschäden mit bleibender Schwerhörigkeit zu verhindern.

Der HNO-Arzt wird zuerst eine Befragung zu den Symptomen und dem dem Krankheitsverlauf durchführen. Dann wird er sich einer ausführlichen Untersuchung der Ohren und anschließend des Nasen-Rachenraums widmen.

Er betrachtet zunächst die Ohrmuschel und dann mit der Ohrspiegelung (Otoskopie) den äußeren Gehörgang. Entdeckt er Fremdkörper oder zu viel Ohrenschmalz, kann eine Reinigung des Gehörgangs erfolgen. Im Otoskop kann der Arzt das Trommelfell erkennen. Bei einer akuten Mittelohrentzündung sieht er eine typische, verstärkte Zeichnung des Trommelfells mit Rötung und Vorwölbung, da der Eiter das Trommelfell nach außen drückt. Eventuell befindet sich auch ein Loch im Trommelfell, das nach Abheilen der Entzündung wieder zuwachsen kann.

Bei Verdacht auf Infektion der Ohrmuschel, des Gehörgangs oder des Mittelohrs mit Loch im Trommelfell, kann vom äußeren Ohr ein Abstrich mit einem sterilen Wattestäbchen genommen werden. Dieser wird im Labor auf Bakterien oder Pilze untersucht. Das kann erforderlich sein, um das richtige Medikament auszuwählen. Eine Blutentnahme kann im Labor auf Entzündungswerte untersucht werden.

Der Nasen-Rachenraum kann auch mithilfe spezieller Spiegelinstrumente begutachtet werden. Die Untersuchung der Ohrtrompete zeigt, ob das Trommelfell genügend belüftet ist. Dazu wird ein Gummiballon auf das Nasenloch aufgesetzt, das andere zugehalten. Durch einen Druckausgleich beim Schlucken entsteht bei durchgängigen Tuben ein Durchblasegeräusch.

Besteht Schwerhörigkeit werden Hörtests durhchgeführt, um das Ausmaß des Hörverlusts festzustellen.

Bei Verdacht auf eine Mastoiditis als Komplikation der Mittelohrentzündung muss ein Röntgenbild vom Felsenbein im Kopf angefertigt werden. Ebenfalls erforderlich sind Röntgenbilder zur Untersuchung des Kiefers oder zur Kontrolle beim Zahnarzt, denn Ohrenschmerzen können auch durch ausstrahlende Zahnschmerzen entstehen. Ganz selten wird ein CT (Computertomographie mit Schnittbildern vom Kopf) nötig sein.

Behandlung bei Ohrenschmerzen und Mittelohrentzündung

Die Behandlung der Ohrenschmerzen kann ganz unterschiedlich aussehen. Sie ist grundsätzlich abhängig von der Ursache, denn die Ohrenschmerzen sind nur ein Symptom vieler zugrundeliegender Krankheiten. Bei einer Entzündung der Ohrmuschel kann der Arzt beispielsweise eine entzündungshemmende Salbe verordnen. Bei Bakterienbefall wird eine Salbe mit einem Antibiotikum verordnet.

Bei Ohrenschmerzen aufgrund anderer Krankheiten wie Mumps, Herpes zoster, Kiefergelenkfehlstellungen oder Kehlkopfkrebs muss dringend die Grundkrankheit behandelt werden. Nach einem Knalltrauma verschwinden die Ohrenschmerzen meist von allein, zurückbleiben kann jedoch eine Schwerhörigkeit und chronische Ohrgeräusche.

Behandlung einer Gehörgangsentzündung

Die Behandlung einer Badeotitis sollte man dem Arzt überlassen, damit die Infektion nicht verschleppt wird. So könnte sich ein Furunkel im Gehörgang entwickeln oder tieferliegende Infektionen. Er kann etwa entzündungshemmende (kortisonhaltige) Ohrensalben oder Ohrentropfen gegen Bakterien oder Pilze verordnen. Man behandelt man die Badeotitis zunächst wie ein Ekzem: Abwarten und den Kontakt mit Reizstoffen vermeiden. Die Ohren dürfen nicht unter Wasser geraten und werden beim Duschen mit sterilen Ohrstöpseln verschlossen. 

Behandlung einer Mittelohrentzündung

Die akute Otitis media muss nicht immer mit einem Antibiotikum behandelt werden, denn häufig sind Viren die Auslöser - und nicht Bakterien. Gegen die Schmerzen einer akuten Mittelohrentzündung helfen Schmerztropfen, die der Arzt verordnen kann. Wie bei jeder Erkältung sind allgemeine Maßnahmen mit Bettruhe und reichlich Flüssigkeitsaufnahme sinnvoll. Zusätzlich sollten die Ohren warmgehalten werden.

Sind die Ohrenschmerzen sehr stark, kann der Arzt ein Loch in das Trommelfell machen, damit der Eiter ablaufen kann. Das Trommelfellloch heilt normalerweise allein innerhalb von 2 Wochen wieder zu.

Vorbeugen

  • Reinigen Sie nicht selbstständig ihren Gehörgang mit Wattestäbchen oder anderen Fremdkörpern. Das Ohr hat einen gesunden Selbstreinigungsmechanismus, den man mit Wattestäbchen zerstören kann.
  • Verwenden Sie beim Schwimmen eine schützende Badekappe oder sterile Ohrstöpsel.
  • Achten Sie bei einer Erkältung auf ausreichend Ruhe und trinken Sie reichlich Wasser oder ungesüßte Kräutertees. Schützen Sie vorsorglich ihre Ohren mit einem warmen Schal oder einer Mütze. Der rechtzeitige Einsatz abschwellender Nasentropfen kann eine Mittelohrentzündung vermeiden.
  • Bei Flugreisen können abschwellende Nasentropfen Ohrenschmerzen und Gehörschädigung vorbeugen.
  • Schützen Sie ihre Ohren vor Lärm und vermeiden Sie laute Partys oder Discobesuche. Das schützt nicht nur vor Ohrenschmerzen, sondern auch vor Schwerhörigkeit und Tinnitus (Ohrgeräuschen).

Naturheilmittel bei Ohrenschmerzen

Eine Mittelohrentzündung, die beim Kind häufiger auftritt als beim Erwachsenen lässt sich in der Regel gut mit pflanzlichen Mitteln behandeln. Im Fall einer eitrigen, bakteriellen Mittelohrentzündung, bei hohem Fieber, und wenn die Behandlung mit Hausmitteln nach 2-3 Tagen keine Besserung bringt, muss jedoch ein Arzt befragt werden.

Zwiebelsäckchen

Die wirksamen Inhaltsstoffe der Zwiebel entfalten sich erst beim Aufschneiden oder Zerkleinern der rohen Zwiebel. Es handelt sich um schwefelhaltige Aminosäuren wie Alliin. Im Kontakt mit der Luft wirkt das Enzym Alliinase und die tränenreizenden Stoffe entstehen. Sie sind auch bei Ohrenschmerzen hilfreich und wirken entzündungshemmend bei Mittelohrentzündung.

Dafür feingehackte, rohe Zwiebeln ganz kurz in einem Sieb über einen Topf mit kochendem Wasser halten und so auf etwa 40 Grad Celsius erwärmen. Dann wickelt man die Zwiebeln in ein Baumwoll-Taschentuch oder eine Gaze (in der Apotheke erhältlich). Das Zwiebelsäckchen auf das schmerzende Ohr legen und dort so lange wie möglich liegen lassen. Ruhen Sie sich im Bett aus und wickeln zum Fixieren ein Stirnband um dem Kopf. Den Zwiebelwickel kann man 4-5x täglich erneuern, bis die Ohrenschmerzen abklingen.

Genau so können Sie einen Heilerde-Wickel anwenden. Heilerde fertig zum Anwenden erhalten Sie in der Apotheke. Zwiebelsäckchen und Heilerde-Wickel können auch abwechselnd angewandt werden.

 

Kamille

Kamillenblüten wirken entzündungshemmend und besitzen zusätzlich eine schwache Wirkung gegen Bakterien, Viren und Pilze.

Ein Abschwellen der Nasenschleimhäute bei einer Erkältung zum Vorbeugen der Mittelohrentzündung oder bei Ohrenschmerzen und Mittelohrentzündung ist sehr sinnvoll. So bleibt die Ohrtrompete offen und das Mittelohr gut belüftet.

Abschwellende Nasentropfen mit Kamillenblüten-Extrakt und Meersalz erhalten Sie fertig in der Apotheke.

Sonnenhut

Die blassfarbene Sonnenhutwurzel und das purpurfarbene Sonnenhutkraut helfen dem Immunsystem, seine Abwehrkräfte gegen die Krankheitserreger zu entfalten. Mit Extrakten aus Sonnenhut (Echinacea) können Sie zu Beginn eine Erkältung abfangen, in ihrem Verlauf abschwächen und Ohrenschmerzen vorbeugen.
Wann zum Arzt:

Wenn Sie bei sich oder einem ihrer Angehörigen die folgenden Symptome bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • Bei Ohrenschmerzen sollten Sie möglichst rasch den Arzt aufsuchen, da Ohrenschmerzen meist stark sind, schlecht auf Schmerzmittel ansprechen und je nach Ursache Gehörschäden entstehen könnten.
  • Wenn Blut oder Flüssigkeit aus dem Ohr austritt.
  • Wenn eine starke Schwellung im Ohrbereich entsteht.
  • Wenn mit den Ohrenschmerzen Schwindel, Hörminderung oder Ohrgeräusche auftreten.
  • Wenn die Ohrenschmerzen nach einem akuten Knall (Schalltrauma), Flug oder Tauchsport auftreten.
  • Mit Babys und Kindern die Ohrenschmerzen (und Fieber) haben gleich zum Arzt!
Link- und Buchtipps:
  • Patientenleitlinie für Mittelohrentzündung bei Kinden der Universität Witten/Herdecke
  • „Gesundheitsratgeber und Hausapotheke: Alltagskrankheiten mit Naturheilkunde und Schulmedizin erfolgreich behandeln“ von E. Marbach (Eva Marbach Verlag; 2012)
  • „Kinderkrankheiten natürlich behandeln“ von Dr. med. M. Stellmann, G. Soldner (GU Ratgeber Kinder; Gräfe & Unzer Verlag; 2009)
Quellen:
  • Boenninghaus, Lenarz. HNO. Springer Verlag; 2012
  • Gesenhues, Ziesché. Praxisleitfaden Allgemeinmedizin. Urban & Fischer Verlag; 2010
  • Schilcher, Kammerer, Wegnener. Leitfaden Phytotherapie. Urban & Fischer Verlag; 2010
  • Schilcher, Dorsch. Phytotherapie in der Kinderheilkunde. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart; 2006
  • Bäumler. Heilpflanzenpraxis Heute. Urban & Fischer Verlag; 2007

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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