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Diagnose bei nervösen Herzbeschwerden (funktionelle Herzbeschwerden, Herzangstneurose)

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Geschrieben von Morgana Hack , Ärztin und Ayurvedaärztin
Zuletzt aktualisiert am 18.05.2017
Diagnose bei nervösen Herzbeschwerden (funktionelle Herzbeschwerden, Herzangstneurose)

Kein eingebildeter Kranker – die Kunst des ärztlichen Gesprächs

Die Beziehung zum Arzt ist bei Menschen mit nervösen Herzbeschwerden eine ganz besondere. Patienten mit Herzangstneurosen suchen wesentlich öfter den Arzt auf als der Rest der Bevölkerung. Arztwechsel sind häufig, Betroffe machen häufig eine regelrechte Odyssee durch, bis sie einen Arzt finden, der ihnen weiterhilft. Die oft stetig invasiver werdenden Untersuchungen bleiben dabei ohne krankhaften Befund.

Manchmal sind Ärzte mitverantwortlich für die Manifestation der Herzangstneurose, weil sie einen Minimalbefund mitteilen (z.B. eine kleine Veränderung im EKG, die aber keinen Krankheitswert hat). Es ist nicht einfach für einen psychosomatisch ungeschulten Arzt, eine Herzangstneurose zu erkennen. Doch nur so können Betroffene die richtige Behandlung bekommen. Funktionelle Störungen sind sehr häufig, die Herzangstneurose bleibt meist jahrelang unentdeckt und die Diagnose wird oft erst gestellt, wenn die Krankheit bereits chronisch geworden ist.

Basisuntersuchungen bei Herzbeschwerden

  • Anamnese (ärztliches Gespräch) mit Fragen zu Symptomen, Vorerkrankungen, Operationen, Medikamenteneinnahme, Allergien
  • Körperliche Untersuchung mit Abhören und Abklopfen von Herz und Lunge
  • EKG (Elektrokardiogramm, Aufzeichnung der Herzströme) und Belastungs-EKG
  • Laboruntersuchung bestimmter Blutwerte

Da manche Menschen mit Herzangstneurose eine Herzkrankheit (z.B. ein Herzinfarkt) in der Vorgeschichte haben, müssen weiterführende Untersuchungen gemacht werden. Liegt jedoch infolge der Basisuntersuchungen kein Verdacht auf eine Herz- oder Kreislaufkrankheit vor, sind weitere kostenintensive Untersuchungen überflüssig und sogar gefährlich, weil sie den Betroffenen weiter auf seine vermeintliche Herzkrankheit fixieren. In jedem Fall muss ausgeschlossen werden, dass eine organische Krankheit für die Symptome verantwortlich ist wie:

Diagnostik psychischer Leiden

Eine psychosomatische Basisdiagnostik, die jedem Arzt mit einer Ausbildung in „Psychosomatischer Grundversorgung“ geläufig ist, ist die Bio-psycho-soziale Anamnese. Sie beinhaltet außer der Aufzählung der Beschwerden und Vorerkrankungen ein ausführliches Gespräch mit Fragen zu „stressful life events“. Das sind aktuell belastende Lebensereignisse und belastende Lebensereignisse in der Vorgeschichte, die mit dem Auftreten von Symptomen häufig in einen zeitlichen Zusammenhang gesetzt werden können. Eine Schilderung der sozialen und beruflichen Situation und ein erstes Gespräch über die Kindheit und das Erwachsenwerden des Menschen sind aufschlussreich. Gezielte Fragen nach psychischen Symptomen wie gedrückte Stimmung, ängstliches Auftreten, Hypochondrie (übertriebene Angst krank zu sein) werden meist positiv beantwortet und liefern weiteren Verdacht, dass eine seelische Krankheit zugrunde liegt. Ein Facharzt kann im Kontakt eine ursächliche neurotische Persönlichkeitsstruktur erkennen.

Differenziert werden muss, ob keine andere Erkrankung dahintersteht wie:

  • Generalisierte Angst- und Panikstörung
  • Depression
  • Neurasthenie (funktionelle Erschöpfung)

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Die Angaben sind ausschließlich zu Informations­zwecken bestimmt und stellen keine Kauf- oder Anwendungs­empfehlung dar. Diese Informationen ersetzen auch nicht die Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.